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Aufstieg und Fall eines Start-ups: Am Boom gescheitert
Aka Aki

Die deutsche Startup-Szene erlebt einen neuen Boom, nun besucht sogar die Kanzlerin ein junge Gründer. Doch das Überleben am Markt bleibt schwer. Das soziale Netzwerk Aka-Aki etwa wurde gefeiert und fiel dann tief. Chronik eines Absturzes.

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MartinK. 07.03.2013, 09:25
1. Hmm

Zitat von sysop
Die deutsche Startup-Szene erlebt einen neuen Boom, nun besucht sogar die Kanzlerin ein junge Gründer. Doch das Überleben am Markt bleibt schwer. Das soziale Netzwerk Aka-Aki etwa wurde gefeiert und fiel dann tief. Chronik eines Absturzes.
Von Aka-Aki habe ich bis dato noch nichts gehört. Auch nicht aus meinem Freundeskreis.
Ansonsten kann ich auch nur, mit den Worten von Public Enemy aus den 80er, sagen: "Don't belive the hype."

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sonicsolar 07.03.2013, 09:50
2.

Wie kann man denn so ein Ding aufziehen, ohne sich Gedanken übers Geldverdienen gemacht zu haben?

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thomas.wolsch@gmx.de 07.03.2013, 09:56
3.

Zitat von sysop
Die deutsche Startup-Szene erlebt einen neuen Boom, nun besucht sogar die Kanzlerin ein junge Gründer. Doch das Überleben am Markt bleibt schwer. Das soziale Netzwerk Aka-Aki etwa wurde gefeiert und fiel dann tief. Chronik eines Absturzes.
Hilfreich für den Leser wäre es auch gewesen, zu schreiben worum es sich bei Aka-Aki überhaupt handelt, Das soziale Netzwerk Aka-Aki sagt nichts über die "geniale" Idee dahinter aus. Was also soll den besser sein als bestehende Datenablieferwebseiten?

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52m.de 07.03.2013, 10:04
4. Auch kostenloses ...

... verursacht Kosten.

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smartphone 07.03.2013, 10:22
5. Startup etwa seichter Artikel

Generell haben wir hierzulande eine eher lausige Gründerunterstützerkultur .
Natürlich ist es wichtig , "liken" nicht automatisch heißt, man ist auf Öl gestossen. Wesentlch wichtiger ist der Umgang hierzulande mit Hochqualifizierten schon im Vorfeld . Sprich wir haben eine HR-Kultur , die krass gesagt genau die besten der besten viel zu früh aussortiert .... Der nächste Punkt sidn Gründerzentren , die ausser "ist das überhaupt tragfähig" keinerlei Gespür entwickeln , was innovativ ist -sprich auch gefällig gefördert werden müßte. Stattdessen liegen gleich die Aasgeier auf der Lauer. Es ist von herausragendem Interesse ,daß man HWL IHK etc bezahlen muß . Wenn man die IHK mal mit gewissen Fakten konfrontiert weil einer ihrer Geschäftführer mal wieder weltfremdes Zeug in der Presse "lanciert" wird das als Meinung und nicht als unterlassene Arbeit ( seit Jahren ) interpretiert .
Deutschland braucht keine Apphyper ,sondern Nachfolgeindustrien für die - das muß man mal aussprechen in dieser Form als Auslaufmodell anzusehene KFZ Industrie . Dazu bedarf es erst mal ganz andere Umgangsmethoden mit der wirklich systemwichtigen Klientel - der Ingenieure - Die Umgangmethoden ,die sich "unsre" BWLer" leisten ist halt nur auf Boni statt effektiver Arbeit reduzierbar ....

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smartphone 07.03.2013, 10:26
6. Startup etwa seichter Artikel

Generell haben wir hierzulande eine eher lausige Gründerunterstützerkultur .
Natürlich ist es wichtig , "liken" nicht automatisch heißt, man ist auf Öl gestossen. Wesentlch wichtiger ist der Umgang hierzulande mit Hochqualifizierten schon im Vorfeld . Sprich wir haben eine HR-Kultur , die krass gesagt genau die besten der besten viel zu früh aussortiert .... Der nächste Punkt sidn Gründerzentren , die ausser "ist das überhaupt tragfähig" keinerlei Gespür entwickeln , was innovativ ist -sprich auch gefällig gefördert werden müßte. Stattdessen liegen gleich die Aasgeier auf der Lauer. Es ist von herausragendem Interesse ,daß man HWL IHK etc bezahlen muß . Wenn man die IHK mal mit gewissen Fakten konfrontiert weil einer ihrer Geschäftführer mal wieder weltfremdes Zeug in der Presse "lanciert" wird das als Meinung und nicht als unterlassene Arbeit ( seit Jahren ) interpretiert .
Deutschland braucht keine Apphyper ,sondern Nachfolgeindustrien für die - das muß man mal aussprechen in dieser Form als Auslaufmodell anzusehene KFZ Industrie . Dazu bedarf es erst mal ganz andere Umgangsmethoden mit der wirklich systemwichtigen Klientel - der Ingenieure - Die Umgangmethoden ,die sich "unsre" BWLer" leisten ist halt nur auf Boni statt effektiver Arbeit reduzierbar ....

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5mark 07.03.2013, 10:32
7. Es scheint immer die selbe Geschichte zu sein.

Zitat von sysop
Die deutsche Startup-Szene erlebt einen neuen Boom, nun besucht sogar die Kanzlerin ein junge Gründer. Doch das Überleben am Markt bleibt schwer. Das soziale Netzwerk Aka-Aki etwa wurde gefeiert und fiel dann tief. Chronik eines Absturzes.
Die Story bei diesen gescheiterten Startups ist irgendwie immer die gleiche:

Jemand erfindet was nützliches, dass in Wirklichkeit keiner braucht.

Das ist so als würde ich ein Unternehmen aufmachen bei dem ein Mitarbeiter, wenn einem Kunden danach ist, blitzschnell herbeigeeilt kommt und einem den Rücken krault.
Wenn das umsonst wäre und der Mitarbeiter einen sonst nicht belästigt und dann gleich wieder verschwindet, würde man dafür bestimmt ein paar Leute dafür begeisternn können. Aber wenn dafür dann jemand was bezahlen soll, wären alle Kunden wieder weg.

Solange man also sowas erfindet ist die Pleite vorprogrammiert.

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52m.de 07.03.2013, 10:42
8. smartphone hat recht ...

Wenn man in Deutschland eine Unternehmung starten will, wird einem erst einmal gesagt, was alles nicht geht, auf was man achten muss, welche Vorgaben und Investitionen man erfüllen muss und so weiter.
Und Jura sollte man auch studiert haben, da man auch schnell Abmahner etc. auf der Matte stehen hat.
Kosten hat man sofort viele. Das wird von den jeweiligen Stellen auch gleich einbetrieben. Ob Umsatz vorhanden ist, interessiert die nicht:
Das und vieles andere bremst viele Jung-Unternehmer ohne groß Investitionskapital aus und der Kostendruck zwingt so manchen, seine Idee alsbald wieder einzustellen.
In einer Garage zu gründen und eine Sache zu entwickeln, geht in Deutschland nicht wirklich. Darum gibt es hier auch keine bzw. wesentlich weniger Erfolgsgeschichten wie eines HP, Apple, Facebook und wie die alle heißen. Die hätte man hier im Keim erstickt.

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cabeza_cuadrada 07.03.2013, 10:56
9.

Zitat von 52m.de
Wenn man in Deutschland eine Unternehmung starten will, wird einem erst einmal gesagt, was alles nicht geht, auf was man achten muss, welche Vorgaben und Investitionen man erfüllen muss und so weiter. Und Jura sollte man auch studiert haben, da man auch schnell Abmahner etc. auf der Matte stehen hat. Kosten hat man sofort viele. Das wird von den jeweiligen Stellen auch gleich einbetrieben. Ob Umsatz vorhanden ist, interessiert die nicht: Das und vieles andere bremst viele Jung-Unternehmer ohne groß Investitionskapital aus und der Kostendruck zwingt so manchen, seine Idee alsbald wieder einzustellen. In einer Garage zu gründen und eine Sache zu entwickeln, geht in Deutschland nicht wirklich. Darum gibt es hier auch keine bzw. wesentlich weniger Erfolgsgeschichten wie eines HP, Apple, Facebook und wie die alle heißen. Die hätte man hier im Keim erstickt.
Man Man Man, HP, Apple, Facebook und wie die alle heißen haben aber gute Investoren gefunden. Is ja wieder mal typisch bei jedem Thema sofort auf dem Staat rum zuhacken. Wenn ich meinen Job verlieren würde, könnte ich mich direkt selbstständig machen. Ich bekäme einen Gründerkurs GRATIS, Beratung GRATIS, und für die ersten 6 Monate 1700€ pro MONAT Unterstützung. Über KFW Kredite die einem (falls man überhaupt sowas braucht) geradezu aufgezwungen werden, selbst in einer Höhe die man gar nicht benötigt ganz zu schweigen.Und das gute ist, wenns nicht funktioniert kann ich alles hin schmeißen und falle sofort wieder in die H4 Hängematte.

So, und nun nennen Sie mir bitte ein Land wo ich diese Voraussetzungen für eine Selbstständigkeit habe. Danach können Sie wieder loslegen Mit Sch....Staat, faule korrupte Politiker, die Reichen werden reicher die Armen werden ärmer.....bla bla bla

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