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Aurora-Mörder Holmes im Netz: Suche nach einem Unsichtbaren

Die Web-Community ist fassungslos: Nicht nur über den Zwölffach-Mord von James Holmes in einem Kino bei Denver, sondern auch darüber, dass ein 24-jähriger im Web offenbar kaum Spuren hinterlassen hat. Die wenigen, die zu finden sind, führen allerdings in finstere Ecken.

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vineland 22.07.2012, 19:29
20. xy

Ist das nicht dieser Typ von dieser britischen Band?

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matz-bam 22.07.2012, 19:32
21. stimmt

Zitat von Die Exklusivmeldung
Menschen, die in keinem der gängigen sozialen Netzwerke vertreten sind, halte ich per se für schrullig. Und denen traue ich alles zu. Mir sind höchsten eine Handvoll von Leuten in meinem näheren Umfeld bekannt, die weder bei Facebook noch bei wkw Mitglied sind. Ich würde sie als "eigenbrödlerisch" charakterisieren.
In einer schrulligen Gesellschaft erscheinen die wenigen nichtschrulligen als schrullig.Das stimmt allerdings

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anno1966 22.07.2012, 19:34
22. Naja,

als es vor 10 Jahren noch nicht die Ausgeprägtheit dieser sogenannten "Sozialen Netzwerke" gegeben hat, war man dann generell verdächtig? Ich war, bin und werde mich auch in keinem anmelden, auch wenn dann ein Generalverdacht auf mich fallen sollte. Ich habe lieber "lebendige" Personen um mich als Pseudonymgetränkte Bekannte, die ich im wahren Leben sicher nie zu Gesicht bekommen werde.

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Barath 22.07.2012, 19:34
23.

Zitat von verpiler
3. Was soll die Veururteilung dafür, weil er Sex-Kontakte im Internet sucht? Man soll es kaum glauben, aber man kann das Internet sogar auch dafür verwenden.
Das machen sogar SEHR viele.
Ich selbst zwar nicht, aber etwas anrüchiges kann ich da auch beim besten Willen nicht drann finden.

Wenn so etwas schreckliches passiert, glaubt man halt immer etwas finden zu müssen, daß es erklärt.
Aber Facebook kann einem nichtmal erklären, warum einen die Freundin verlässt. Wie soll es da sowas verständlich machen?

Das Internet ist ein wunderbares Werkzeug, aber es ist eben nur eine Ergänzung unserer Wirklichkeit.
Nicht mehr und nicht weniger.
Zitat von Marshmallowmann
Naja, wenn man nach meinen Pseodonymen im Netz sucht findet man bestimmt auch genug Spinner die den gleichen oder ähnlichen Nick verwenden. Bin oft genug auf "wird schon verwendet" gestoßen.
Wundert mich nicht.
Eine Menge Leute sind mit dem Marshmallowmann aufgewachsen. Viele denken nach und er ist schupps einfach da.
Etwas was wir in unserer Kindheit gliebt haben, was uns nie, unter keinen Umständen vernichten könnte...

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fagus 22.07.2012, 19:41
24.

Zitat von Die Exklusivmeldung
Menschen, die in keinem der gängigen sozialen Netzwerke vertreten sind, halte ich per se für schrullig. Und denen traue ich alles zu. Mir sind höchsten eine Handvoll von Leuten in meinem näheren Umfeld bekannt, die weder bei Facebook noch bei wkw Mitglied sind. Ich würde sie als "eigenbrödlerisch" charakterisieren.
Und "eigenbrödlerisch" ist automatisch verdächtig, oder wie? Es lebe die soziale Kontrolle und der Gruppenzwang. Und wehe man macht nicht mit, dann wird man vorsorglich weggesperrt oder wenigstens lückenlos überwacht. Schöne neue Welt. Fehlt nur noch der digitale Blockwart.

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Solfegietto 22.07.2012, 19:47
25. grotesker Artikel

Wie lange muss man in Berufsjournalistenkreisen circlejerking betreiben, um auf dieses schmale Brett zu kommen, dass verwischte Online-Spuren bedenklich sein sollen??? Wehe, wenn der Lobolassen...

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baruna 22.07.2012, 19:48
26. schrullig ,vertrauensunwürdig ,menal erkrankt ??

Wenn der Herr Jugendpsychologe Vernetzungsabstinenz als "Warnsignal für mentale Erkrankung" ausgemacht hat ,fragt man besser ,wer seine Studie bezahlt hat.Schön konsumieren ,facebooken (tun inzwischen auch alle Politiker)und jedes Radieschen mit Kreditkarte bezahlen... Alles klar.

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Hupert 22.07.2012, 19:49
27. Waffen raus aus Privathaushalten

Zitat von sysop
Die Web-Community ist fassungslos auch darüber, dass ein 24-jähriger im Web offenbar kaum Spuren hinterlassen hat.
Ich bin knapp 10 Jahre älter und gebe mir leidlich Mühe im keine Spuren im Netz zu hinterlassen und habe auch keinen Facebook Account. Was jetzt? Macht mich das verdächtig? Stehen demnächst die "Profis" vom Verfassungsschutz vor meiner Tür?

Was für ein Lacher diese ganze Farce ist und der offensichtlichste aller möglichen Gründe das es überhaupt zu diesem Drama gekommen ist wird schön außen vor gelassen. Das Bekloppte in den Staaten wie auch hierzulande legal an Schusswaffen kommen. Das ist der Dreh und ANgelpunkt, hier muss man ansetzen auch wenn jezt gleich wieder die ganzen Schießwütigen hier auflaufen und behaupten das er dann die ganze Sache mit einem Küchenmesser oder einer Axt aus dem Baumarkt durchgezogen hätte.

Aber NEIN das hätte er ganz sicher nicht.

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Surgeon_ 22.07.2012, 19:50
28. Das große Geschrei danach

Warum ? Weil die Leute so hohl sind, dass sie einfach nichts merken. Selbst wenn der Nachbar Kinderschänder ist. Und nachher schreien sie dann, obwohl bei genauerem Hinsehen eigentiich alles klar wäre. Die Oberflächlichkeit sucht sich ihre Opfer, der Werteverfall auch. Siehe Atta und Co., ein dummer Uniprofessor, der nichts merkt, obwohl einer unter seinen Augen Bomben baut und ständig mit den Gedanken von Anschlägen im Kopf herumläuft. Solche Leute sind ! verhaltensauffällig, nur nicht unter Hohlen und in einer Oberflächgesellschaft.

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Michael KaiRo 22.07.2012, 19:50
29. Telefon? Was ist das?

Zitat von Copycatz
"Denn fast noch auffälliger als die Tatsache, dass Holmes selbst im Web so abwesend ist, ist etwas anderes: Man findet auch keine Freunde von ihm. Niemanden, mit dem er kommuniziert hätte." Unglaublich! Man könnte meinen, daß er - wie viele andere auch - für sowas das T e l e f o n benutzt hat!
Nerds*, wie der Autor dieses merkwürdigen SPON-Beitrages kennen doch kein T e l e f o n mehr.

Und im Übrigen, ist es eines der schlechtesten Beiträge, die ich je von Frank Patalong gelesen habe. Das macht mir noch mehr Sorgen!

*Nerd

Nerd [nɜːd] (engl. für Langweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter, Fachidiot) ist ein gesellschaftliches Stereotyp, das besonders für in Computer oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Menschen steht. Manchmal wird auch ein überdurchschnittlicher Intelligenzquotient (IQ) als begleitende Eigenschaft genannt. Am häufigsten sind Computerfreaks gemeint.

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