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Aurora-Mörder Holmes im Netz: Suche nach einem Unsichtbaren

Die Web-Community ist fassungslos: Nicht nur über den Zwölffach-Mord von James Holmes in einem Kino bei Denver, sondern auch darüber, dass ein 24-jähriger im Web offenbar kaum Spuren hinterlassen hat. Die wenigen, die zu finden sind, führen allerdings in finstere Ecken.

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*fantasy* 22.07.2012, 20:09
40. ..

Zitat von sysop
Die Web-Community ist fassungslos: Nicht nur über den Zwölffach-Mord von James Holmes in einem Kino bei Denver, sondern auch darüber, dass ein 24-jähriger im Web offenbar kaum Spuren hinterlassen hat. Die wenigen, die zu finden sind, führen allerdings in finstere Ecken.
aber aus welchem familiären Umfeld er kommt, wird doch zu ermitteln sein.

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longdonglarry 22.07.2012, 20:12
41. ausserdem

Zitat von texas_star
ja ja... nix geht ueber vorurteile... ich lebe in den USA, besitze schusswaffen, hab eine freundin und bin sexuell nicht gehemmt..... aber lieber gleich alle ueber einen kamm scheren. davon abgesehen: ich kenne etliche die NICHT auf facebook sind, sind zwar eine minderheit aber die gibt es. und beileibe keine psychos.
gibt es selbst in den USA einen florierenden Schwarzmarkt fuer Waffen, fuer Leute, die keine legalen Waffen besitzen duerfen, weil z.B. vorbestaft oder weil sie eben keine guten Dingen mit der Wumme vorhaben und daher lieber eine nicht-registrierte haben wollen/ Verbietet man den legalen Waffenbesitz, freut sich nur die Mafia.

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JohnnyBongoUndDiePerverse 22.07.2012, 20:16
42. krank - kränker - common sense

Man kann durchaus als krank bezeichnen, wer nicht auf Facebook, youtube oder Xing ist. So wie man auch jeden, der nicht die gleichen Hobbies hat, sondern z.B. den Schiesssport mag, als krank bezeichnen. Man kann natürlich auch die perfekte Gesellschaft mögen, die keine Freiheit wie Waffensammeln zulässt, aber man trotzdem bei einem Amoklauf wie Winnende abgemurkst werden kann. In dieser Gesellschaft wird Freiheit nicht etwa durch Meinungsfreiheit oder Hobby-Freiheit definiert (vieeel zu gefährlich), sondern dadurch, dass man mit 250 auf der Autobahn blochen kann. Aber das absolut Kränkste, was in der nördlichen Hemisphäre zu finden ist, ist natürlich common sense: Sich nicht der perfekten eigenen unfreien Gesellschaft zu erfreuen, sonder sich wahnsinnig darüber ärgern, dass andere jenseits des Atlantiks, gerne in Freiheit leben, trotz der Gefahr, wie in Winennde zu sterben.

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FrancoisVillon 22.07.2012, 20:22
43. verdächtig

wer nichts regelmäßig zu knattern hat, ist verdächtig. Der wird bestimmt mal Amokläufer oder Politiker.

Man könnte annehmen, wer nicht genügend durch praktisch ausgeführten Sex abgelenkt wird, hat zu viel Zeit, um auf dumme Gedanken zu kommen.

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Shamander 22.07.2012, 20:32
44. optional

Früher war man ein Freak, ein Außenseiter, wenn man im Internet zu Gange war. Heute ist man ein potentieller Massenmörder wenn man es nicht ist. Wie sich die Zeiten ändern ...

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emil_sinclair73 22.07.2012, 20:43
45. Sie haben absolut recht!

Zitat von Die Exklusivmeldung
Menschen, die in keinem der gängigen sozialen Netzwerke vertreten sind, halte ich per se für schrullig. Und denen traue ich alles zu. Mir sind höchsten eine Handvoll von Leuten in meinem näheren Umfeld bekannt, die weder bei Facebook noch bei wkw Mitglied sind. Ich würde sie als "eigenbrödlerisch" charakterisieren.
Ich habe mich jetzt direkt bei facebook, twitter, google+, etc. angemeldet und werde von Zeit zu Zeit Belanglosigkeiten posten. Ich will doch nicht in den Fokus der Behörden bzw. noch schlimmer der "Netzgemeinde" geraten. Andererseits, wenn jetzt alle psychopathischen Massenmörder so einen Account generieren und sich genauso verhalten, bin ich auch wieder im Fokus...

Das Beste wäre wohl, wenn man endlich Facebook- mit gleichzeitigem Klarnamenzwang durchsetzt sowie Handyzwang als Personalausweiß mit Überwachungsmöglichkeit.

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graf_krolock 22.07.2012, 20:43
46.

Zitat von matz-bam
Spon :"Ein sexuell gehemmter Waffennarr". Ist das nicht ein Oxymoron? Vergleichbar einem "runden Kreis" oder "weissem Schimmel"?
Sie meinen sicherlich eine Tautologie. Oxymoron wäre z.B. ein eckiger Kreis. Ein sexuell gehemmter Wafffennarr ist einfach nur ein Ochs, wie man in Bayern sagt.

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appendnix 22.07.2012, 20:44
47.

Zitat von sysop
Die Web-Community ist fassungslos: Nicht nur über den Zwölffach-Mord von James Holmes in einem Kino bei Denver, sondern auch darüber, dass ein 24-jähriger im Web offenbar kaum Spuren hinterlassen hat. Die wenigen, die zu finden sind, führen allerdings in finstere Ecken.
Mein Gott, das Grauen kann nicht real sein, wenn es keinen "Social Network Account" besitzt! Analog zu Berufsgruppen, wo man nicht als real wahrgenommen wird, wenn man nicht digital präsent ist.

Wer hat denn hier ein Rad ab, der Täter der so agiert, oder eine Gesellschaft die so denkt? Um den Spieß rumzudrehen möchte ich sagen, ein Tatsache die belegt, dass dieser Täter relativ intelligent sein muss, ist, dass er keinen Facebook - Account besaß.

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KarlRad 22.07.2012, 20:46
48. Schwacher Artikel

Da steht ja nicht viel drin, außer das sich die Stasi-Internetcommunity wundert, dass nicht jeder alles bei facebook postet.

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MarioDeMonti 22.07.2012, 20:49
49. Klassische Recherche

Es gab mal eine Zeit, da war Ermittlungsarbeit mehr als nur ein paar Begriffe bei Google einzugeben oder sich ein Profil bei Facebook anzuschauen.

Der Mörder hat also kein Videos von sich und seinen Waffen bei Youtube hochgeladen, er hat kein 1500 Seiten Pamphlet per E-mail verschickt, er hat nicht unter seinem Namen Hasstriaden in Foren verbreitet, nicht über die Stimmen in seinem Kopf gebloggt und nicht bei Facebook sein Leben ausgebreitet.
So eine Gemeinheit aber auch.

Da müssen sich die Ermittler und auch die Journalisten wohl mal aus ihrem bequemen Bürostuhl erheben und in der realen Welt da draußen nach Hinweisen suchen.

Und wenn die Tat schon länger geplant war hat er vielleicht ganz bewusst keine Spuren hinterlassen. Das heißt aber nicht, dass er nicht im Netz unterwegs war.

P.S.
Bei den schrecklichen Ereignissen in Aurora muss ich an diesen Film von Peter Bogdanovich aus dem Jahr 1968 denken
Bewegliche Ziele
Ein Amokläufer auf der Flucht versteckt sich in einem Autokino hinter der Leinwand und schießt von dort während der Vorstellung auf die Zuschauer.
Die Vorlage für diesen Film war der Amoklauf von
Charles Whitman

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