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Autoruns für Windows-Computer: Mit diesem Programm prüfen Sie, was alles mitstartet
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Sie haben einen Virenverdacht? Fehlermeldungen nerven beim Hochfahren des Rechners? Hin und wieder will man genau wissen, was Windows beim Systemstart lädt. Das Programm Autoruns hilft dabei.

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TanjaFladra 17.09.2018, 11:46
10. ist der wirklisch so schlimm?

Zitat von cosmose
... Noch gefährlicher sind übrigens diverse "Tuning-Tools" oder der berüchtigte CCleaner. Wenn ich sowas entdecke, verweigere ich direkt jeglichen Support...
Unser externer IT-Dienstleister/-Betreuer schwört darauf und hat den CCleaner auch auf jeden Arbeitsplatz installiert. Er rät uns sogar dazu diesen regelmäßig laufen zu lassen. Persönlich halte ich auch nichts von diesen Tools, aber irgendwie gibts dazu verschiedene Meinungen.

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grabenkaempfer 17.09.2018, 12:08
11.

Zitat von kalsu
Taskmanager -> mehr Details - > Autostart zusammen mit einem aktuellen Virenscanner tut genau das gleiche. "Anders als viele andere System-Tools braucht Autoruns nicht sofort Administratorrechte. Sobald es sie doch braucht, etwa für Eingriffe in die Startkonfiguration, fordert es sie automatisch an." - und genau darum sollte man solche Tool schon mal gar nicht verwenden. Der einzige, der Admin-Rechte vergeben darf, ist der Admin selbst!
Das was sie da sehen ist autoruns, die Firma Sysinternals wurde von Mircosoft aufgekauft und die Programme zum Teil integriert.
Die Admin-Rechte holt sich das Programm auch nicht automatisch, dafür muss man es explizit als Administrator starten. Ohne das kann man sich die verschiedenen Einträge nur ansehen, aber nicht ändern.

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cosmose 17.09.2018, 12:24
12.

Zitat von TanjaFladra
Unser externer IT-Dienstleister/-Betreuer schwört darauf und hat den CCleaner auch auf jeden Arbeitsplatz installiert. Er rät uns sogar dazu diesen regelmäßig laufen zu lassen. Persönlich halte ich auch nichts von diesen Tools, aber irgendwie gibts dazu verschiedene Meinungen.
Hier muss man natürlich differenzieren.
Der externe IT-Dienstleister wird hoffentlich die Ergebnisse des CCleaners nicht einfach so abnicken, sondern vorab prüfen, was dort "gecleaned" wird. Kann also als nette Ergänzung betrachtet werden.

Für den Laien, der nicht weiss, was der CCleaner tut, ist er brandgefährlich.
In "meiner" Windows-Domäne steht der CCleaner auf der Blacklist und kann daher gar nicht ausgeführt werden.

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aliof 17.09.2018, 12:26
13. Ausgezeichneter Artikel

Zitat von paperboy-1
.. unverantwortlich .. mächtiges Werkzeug .. normalen Nutzern ..
.. übersichtlich
.. fundiert, mit vielen brauchbaren Verweisen
.. umfangreich
Natürlich sollte jede-r Nutzer-in wissen und nachschauen können, was unter der Haube brummt und läuft.

Es ist doch auch (fast) Jede-r dazu in der Lage , am Auto mal nach dem Ölstand zu schauen, ohne gleich irgendwelche Kabel durchzuschneiden, die da im Motorraum herumhängen.
Also, in dem Sinn, einfach mal die Motorhaube hochklappen, und reinschauen !!!
Und Danke für den feinen Artikel !

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angst+money 17.09.2018, 12:30
14.

Dieses Programm ist mit Windows-Bordmitteln nicht ansatzweise zu vergleichen. Ich habe es bereits seit Jahren immer wieder im Einsatz und werde damit alles los, was versucht, sich einen versteckten Autostart zu verpassen. Um mal ein paar der hier geäußerten Vorbehalte aufzuspießen: /// Windows wird dadurch *nicht* verlangsamt, da es nur bei Bedarf gestartet und danach auch wieder korrekt beendet wird. /// Man kann ihm zwar Admin-Rechte einräumen, aber natürlich nur, wenn man das Admin-Passwort kennt, unbedarfte User können gegen den Willen des Admins nix damit anrichten. /// Natürlich soll man nicht wild damit rumpfuschen und alles löschen was man nicht kennt; steht ja auch schon im Artikel. Aber wer auf einem Zerstörer-Trip ist, der schafft das auch ohne Admin-Rechte und ohne dieses Tool. Meine Mutter oder mein Schwiegervater beispielsweise schaffen eine empfindliche Störung des Betriebssystems (z.B. eine ausgeblendete Startleiste, hi hi. Aber auch Schlimmeres) schon mit einem Mausklick.

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prometheusxl 17.09.2018, 15:08
15. Habe das Prog...

... in der Sandbox als Portable Version testen wollen, es wurde gleich in die Quarantäne verschoben, von meinem Sicherheitstool, weil Malware an Bord ist und eingeschleust werden sollte. Eine Frechheit, so etwas hier zu empfehlen. Und kommt mir nicht damit, dass Sicherheitstools bei diesen angeblichen Helferlein generell Malwareverdacht ausgeben. Nö, nur bei Progs, die sich wie Malware verhalten, was sie keinesfalls tun sollten, wenn es sich um echte und vor allem unverseuchte Helfer handelt. Als Faustformel sollte man sich Folgendes merken: wenn es etwas Gutes gratis zu geben scheint, bist in 9 von 10 Fällen Du die Währung.

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metastabil 17.09.2018, 15:42
16.

Zitat von d-c-r
was den Rechner lähmt. Windows muss einfach je nach Nutzungsverhalten alle paar Monate (wenn man Teenager zuhause hat) oder Jahre (im Büro) komplett gelöscht und neu formatiert werden. Alle hochgelobten Systemüberwachungs-. und -aufräumprogramme, von denen ich selbst schon einige ausprobiert habe, bringen nach meiner Erfahrung gar nichts. Außer Selbstbeschäftigung, wenn man nichts mit seinem freien Wochenende anzufangen weiß.
Hauptsache was gesagt, was?
Das vorgestellte Programm kommt ohne Installation und dauerhafte Verankerung im System aus. Wenn sie es beenden, belegt es außer etwa 4 MB Festplattenspeicher keinerlei Systemressourcen mehr. Es ist auch nicht mit den diversen bauernfängerischen Programmen vergleichbar, die eine magische Systembeschleunigung und -optimierung mittels einfachem Klick versprechen. Autoruns zeigt nur die beim Starten des Betriebssystems mitstartenden Programme und Dienste an, nimmt aber keine Bewertung vor. Dementsprechend führt es weder Änderungen am System selbsttätig durch, noch schlägt es diese in irgendeiner Form vor. Es ist dem Benutzer selbst überlassen, was er mit den angezeigten Informationen anfängt. Wenn man sich damit auskennt, kann man ein verloren geglaubtes System durchaus nochmal retten, ohne es zeitaufwändig neu installieren zu müssen. Das kann nämlich durchaus auch mal einen ganzen Tag in Anspruch nehmen.

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metastabil 17.09.2018, 15:57
17.

Zitat von prometheusxl
... in der Sandbox als Portable Version testen wollen, es wurde gleich in die Quarantäne verschoben, von meinem Sicherheitstool, weil Malware an Bord ist und eingeschleust werden sollte. Eine Frechheit, so etwas hier zu empfehlen. Und kommt mir nicht damit, dass Sicherheitstools bei diesen angeblichen Helferlein generell Malwareverdacht ausgeben. Nö, nur bei Progs, die .....
Verschiedene Multi-Engine-Scanner im Internet sind da anderer Meinung. Vielleicht funktioniert ihr Sicherheitstool ja auch einfach nicht wie vorgesehen.
Oder sie haben den Fehler gemacht, ihre "portable Version" nicht von der offiziellen Seite, sondern von einem Drittanbieter zu beziehen. Da müssen sie sich aber nicht wundern, wenn ihnen gleich noch Malware mitgeliefert wird.

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prometheusxl 17.09.2018, 16:36
18. Ps...

... wer aufmerksam hinsieht bemerkt übrigens, dass auch der Screenshot zum Beitragsopener einen dezenten Hinweis ausweist: der Autor, oder der Tester, hat das Tool auf einer Virtuellen Maschine - also abgekoppelt vom Wirtssystem - getestet. Sehr vernünftig. 'Man' will sich ja nichts unerwünschtes durch Softwaretests einschleppen.

Schade nur, dass dieser Gedanke nicht noch ein paar Schritte weiter bis zur richtigen Erkenntnis gedacht worden ist. Oder wurde er? Hat man nur vergessen, es zu erwähnen? Welchen Sinn macht es, Standardusern ein Tool vorzustellen und zu empfehlen, dass man sich selbst nur auf einer VM zu implementieren und testen traut? Passt das noch irgendwie zusammen?

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prometheusxl 17.09.2018, 18:22
19.

Zitat von metastabil
Verschiedene Multi-Engine-Scanner im Internet sind da anderer Meinung. Vielleicht funktioniert ihr Sicherheitstool ja auch einfach nicht wie vorgesehen. Oder sie haben den Fehler gemacht, ihre "portable Version" nicht von der offiziellen Seite, sondern von einem Drittanbieter zu beziehen. Da müssen sie sich aber nicht wundern, wenn ihnen gleich noch Malware mitgeliefert wird.
Das würde bedeuten, dass c't Malware verbreitet. Es lebe der Konjunktiv. In meinem Netzwerk sorgt eine ausgezeichnet funktionierende Sicherheitsarchitektur dafür, dass ich schon seit Jahren keine Probleme mehr habe, weil ich sie nicht selbst einschleppe und vorher alles deaktiviere, was genau das verhindern soll. Die Malwareanzeige war real, die Quelle der Software sollte seriös sein, also ist es das das Programm, das ein paar unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringt. Wir müssen uns ja wohl nicht über die Existenz von Trojanern, Backdoors und Snifferprogs im Zusammenhang mit OS von M$ streiten. Und wenn etwas auffälliges detektiert wird, sollte man den Hinweis darauf nicht einfach mit ein paar lapidaren Sätzen wie eine lästige Fliege zu verscheuchen versuchen. Das ist alles andere als seriös.

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