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Bankraub im Digitalzeitalter: So kommen Hacker an Ihr Geld
AFP

Für kriminelle Hacker sind Bankkunden ein beliebtes Ziel. Hier erfahren Sie, wie die Angreifer vorgehen - und wie Sie sich schützen können.

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see_baer 27.02.2017, 08:23
1. Einfache Gegenmaßnahme:

LINUX - habe seit 20 Jahren keine Viren ETC.

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mcsunny 27.02.2017, 08:40
2. Nutzungsverhalten überdenken

Muss man überall unterwegs Online-Banking machen? Braucht (!) man wirklich Online-Banking auf dem Smartphone?
Es gibt eine absolut sichere Variante: HBCI. Die geht allerdings nur von einem PC mit entsprechendem separatem Kartenlesegerät und Ziffernblock für HBCI-Karte und Pin-Eingabe. Keine TAN, kein hin- und her senden von irgendwelchem Daten die abgefangen werden können. Setzt allerdings voraus, dass man Bankgeschäfte i.d.R. nur daheim tätigt. Und schon ist man befreit von Ängsten und Hackern.

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Archie69 27.02.2017, 08:43
3.

Ich werde zwar von meinem Bankberater immer gedrängt, mache aber kein Online Banking. Neueste "Masche" der Banken ist ja dies über die Kontogebühren zu steuern - nur noch eine bestimmte Anzahl von Abhebungen am EC-Automaten sind kostenfrei - eigentlich eine Sauerei. Meine Kreditkarte benutze ich auch nur in "Notfällen", Auto mieten und Hotelbuchung geht aber gar nicht ohne. Trotz der seltenen Nutzung wurden wurde ich schon zweimal Opfer - habe aber zum Glück immer mein Geld unter Vorbehalt zurückbekommen, war aber immer mit Schreiberei verbunden. Da die Betrüger logischerweise keinen Einspruch eingelegt haben, ist mir kein Schaden entstanden - waren immer kleine Beträge unter oder um die 50€, die nach einer Anmietung von Autos im Ausland dann Monate später abgebucht wurden, wahrscheinlich wurden hier die Daten abgegriffen. Bei kleinen Beträgen scheuen viele den Aufwand.

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Deine Mami 27.02.2017, 08:45
4. Echt jetzt?

Als Informatiker kann man diesen Artikel durchaus zerreißen, aber das möchte ich jetzt nicht, da es den zeitlichen Rahmen sprengt, der mir zur Verfügung steht. Nur eines möchte ich hier doch mal loswerden, denn es tut im Kopf weh, wenn man Sicherheit versprechen möchte, auf einem Kanal, der nicht sicher ist. Digitale Kommunikationswege haben wirklich viele Angriffsflächen. Nicht mal Verschlüsselung kann einen 100%igen Sicherheitseffekt garantieren, weil es diesen Effekt nie gegeben hat und es ihn auch nie geben wird. Er wird nur von Leuten immer wieder suggeriert, die mit ihrem Ratschlag Geld verdienen wollen. Letztendlich ist keine digitale Kommunikation sicher. Was tut man also, um Angreifern beim Banking kein Ziel zu geben? Richtig, man lässt diesen Blödsinn! Keine Transaktion ist es wert, über einen unsicheren Kommunikationsweg geleitet zu werden. Liebe Leute, Sicherheit ist nichts Relatives, sondern eine feste Konstante von 100%. Das darf man nie vergessen! Online-Banking war nich nie sicher, ganz egal, was kommerzielle Schreiberlinge einem auch weismachen wollen....

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huebif 27.02.2017, 08:52
5. Linux auf'm Smartphone?

Danke für den Tipp. soll auch bei manipulierten Geldautomaten helfen
:-)

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www.yzx.de 27.02.2017, 08:55
6. Nein Danke, bitte kein Frickelkram ...

Zitat von see_baer
LINUX - habe seit 20 Jahren keine Viren ETC.
Hmmm. Ich wollte letzte Woche auf VPC2007 eine halbwegs aktuelle Distribution installieren. Nach werweißwieviel erfolglosen Downloads irgendwelcher randvoll gepackten DVD-ISOs habe ich es dann gelassen. Da lief nicht eine einzige. Nur Abstürze und "geht gar nicht". Und das war schon bei meiner gar nicht mal so exotischen Server- (in diesem Fall) -hard-ware a.d. 2000 ganz genauso. Das Frickelzeugs kann man niemandem zumuten. Guckstu Stadt München. Leider, übrigens. Wäre nämlich sehr schön, wenn das eine echte Alternative wäre. Könnte es aber nicht weiter von weg sein. Insofern seit eher 25 Jahren kein Fortschritt zu erkennen. Mein erstes war ein 1994er SuSE, dass weder Netzwerk konnte noch Grafik. Vernünftige Grafik konnte man immerhin für einigermaßen viel Geld dazukaufen. Überzeugt hat's auch damit schon damals nicht. ...

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denn76 27.02.2017, 09:03
7.

Zitat von see_baer
LINUX - habe seit 20 Jahren keine Viren ETC.
Ich weiss dass manche Leute bei derartigen Überschriften reflexartig der Welt mitteilen müssen dass Sie Linux einsetzen, aber bei solchen Attacken wie zB Social Engineering hilft Ihnen das ach so sichere Linux auch nicht.

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klugscheißer2011 27.02.2017, 09:03
8. Problem nicht erst seit heute

Der digitale Bankraub ist nahezu so alt wie das Online-Banking. Dass immer eine gewisse Vorsicht geboten ist, sollte jeder wissen, der sich heute an einen Computer setzt oder meint, dann am glücklichsten zu sein, wenn er im Supermarkt mit dem Smartphone bezahlen darf.
Fremde E-Mail-Anhänge öffnet man einfach nicht, auch nicht aus Neugierde. Wichtig ist dennoch, dass der Gesetzgeber die Verbraucher angemessen schützt. Wenn einem die Kreditkarte gestohlen wird und der Dieb das Konto leerräumt, haftet der Kunde nur, wenn ihm Leichtsinn oder Begünstigung nachgewisen werden kann. Ähnlich sollte es auch fürs Online-Banking gelten.

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echoanswer 27.02.2017, 09:11
9. Worin besteht die Notwendigkeit ...

überall und zu jederzeit Online-Banking machen zu müssen? Ich kenne keine und die Regel, dass das Tool zur Identifikation einer Transaktion auf einem anderen PC laufen sollte als das Bankingprogramm ist auch nicht neu. Unter dieser Bedingung halte ich die Photo-TAN für ausreichend sicher. 100% gibt es einfach nicht. Oder man verabschiedet sich von der schönen neuen Welt und zahlt wie bisher, wofür man bei der Bank aber mittlerweile abgezockt wird. Für einen Dienst, den die Bank als Grundkompetenz ausmacht. Okay, Kompetenz und Bank passen nicht zusammen. Money für nothing. Wie bei allem bei der Bank.

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