Forum: Netzwelt
Bericht zu Terror-Propaganda im Netz: Wie Islamisten Jugendliche online ködern
Getty Images

Verfremdete Logos und schicke Alltagsbilder auf Instagram: Terrorgruppen versuchen, Jugendliche in ihrer Lebenswelt zu erreichen, warnt ein neuer Bericht. Die Netzplattformen sollen künftig mehr dagegen tun.

Orthoklas 02.04.2019, 20:55
1. Null Toleranz

Gegen Islamismus muss der Staat schärfstens vorgehen, Website-Betreiber unter Druck setzen, vor allem aber muss Aufklärung in den Schulen betrieben werden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geando 02.04.2019, 21:30
3. Nicht über jedes Stöckchen springen

Zit: "Besonders empfänglich sind die Jugendlichen, die selber Diskriminierung erfahren haben, sich ausgegrenzt und benachteiligt fühlen"- ich habe leider den EIndruck, das es eine Grundhaltung gewisser Kulturen in Deutschland ist, schnell beleidigt zu sein und sich Diskriminiert und Benachteiligt zu fühlen. Oder diese Botschaft zumindest auszusenden, wenn es als dienlich angesehen wird. Wer wissen will, woher diese kulturelle Einstellung kommt, sollte sich mal auf einen Basar in Istanbul oder Kairo begeben und dort ein wenig mit den Geschäftsleuten verhandeln. Da wird das ganze Instrumentarium der Emotionen aufgefahren, wenn es der Sache dient. In unseren Augen wirkt dies befremdlich, würden wir diese aufgesetzten Emotionen doch als falsches Spiel ansehen. In den Augen anderer Kulturen ist diese Taktik aber vollkommen legitim und alltäglich. Man sollte in Deutschland also auch auf Ebene der Politik langsam lernen, nicht über jedes Stöckchen zu springen, das einem ein Berufsbeleidigter hinhält, den die Absicht des Beleidigtseins ist es, beim anderen Schuld- und Verantwortungsgefühle erzeugen zu wollen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pizzerino 03.04.2019, 07:49
4.

Staatlich gelehrte Religion an den Schulen und gleichzeitig staatliche Warnung vor "falscher Religionsinterpretation"? Ich glaube nicht dass das funktioniert.
Ethisches Verhalten und soziales Verhalten, auch unter den Blickwinkeln der gängigen sozialen und religiösen Theorien, das gehört in der Schule vermittelt. Mit Religion selbst kann sich der Schüler dann privat befassen, wenn er denn möchte.
Solange wir Religion(en) an den Schulen unterrichten, als ob es eine gesicherte Wahrheit wäre, brauchen wir auch keine Gebrauchsanweisung beistellen, wie man "richtig und nicht falsch" zu glauben hat. Das ist Krampf und der Schüler merkt das.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mima84_84 03.04.2019, 07:56
5.

Zitat von geando
Zit: "Besonders empfänglich sind die Jugendlichen, die selber Diskriminierung erfahren haben, sich ausgegrenzt und benachteiligt fühlen"- ich habe leider den EIndruck, das es eine Grundhaltung gewisser Kulturen in Deutschland ist, schnell beleidigt zu sein und sich Diskriminiert und Benachteiligt zu fühlen. Oder diese Botschaft zumindest auszusenden, wenn es als dienlich angesehen wird. Wer wissen will, woher diese kulturelle Einstellung kommt, sollte sich mal auf einen Basar in Istanbul oder Kairo begeben und dort ein wenig mit den Geschäftsleuten verhandeln. Da wird das ganze Instrumentarium der Emotionen aufgefahren, wenn es der Sache dient. In unseren Augen wirkt dies befremdlich, würden wir diese aufgesetzten Emotionen doch als falsches Spiel ansehen. In den Augen anderer Kulturen ist diese Taktik aber vollkommen legitim und alltäglich. Man sollte in Deutschland also auch auf Ebene der Politik langsam lernen, nicht über jedes Stöckchen zu springen, das einem ein Berufsbeleidigter hinhält, den die Absicht des Beleidigtseins ist es, beim anderen Schuld- und Verantwortungsgefühle erzeugen zu wollen.
Interessanterweise findet sich bei den besorgten Bürgern exakt dieselbe Geisteshaltung. Beleidigt sein, Opferhaltung und daraus entwickelte Radikalität. Sehen Sie sich mal die AfD und deren Statements an. Und die sind wohl relativ selten auf dem türkischen Basar.

Interessanterweise ist bekanntlich auch das Internet deren wichtigstes Medium.

Mit Kulturkreis hat das also wenig zu tun, sondern mit Nationalismus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cabeza_cuadrada 03.04.2019, 12:32
6. war ja klar

die Forenpolizei wartet bei einem Thema dieser Art nur auf den ersten Forist dem man nationales Gedankengut, AfD Nähe und braunes Gedankengut unterstellen kann. Wenn sie meinen dass der Kulturkreis damit nichts zu tun hat, dann haben sie schlicht keine Ahnung. Wer von einem Konzern schon mal für gewisse Zeit z.Bsp. nach Asien (China) geschickt wurde, bekommt in der Regel vorher eine Schulung um mit den dortigen Gepflogenheiten umgehen zu können. Zum Beispiel wie wahrscheinlich es ist dass jemand etwas kann nur weil er sagt dass er es könnte. Oder wie man jemandem sagt dass er einen Fehler gemacht hat. Man kann ziemliche Schwierigkeiten bekommen wenn man dort so auftritt und sich verhält wie hier bei uns.

Beitrag melden Antworten / Zitieren