Forum: Netzwelt
Beschleunigung des Netzausbaus: Verkehrsminister Scheuer will 5G-Funkmasten auf öffen
Peter Klaunzer / DPA

Deutschland möchte mehr Tempo beim Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes: Weil der Bau neuer Funkmasten oft Proteste auslöst und Genehmigungen lange dauern, plant der Bund, verstärkt eigene Grundstücke zu nutzen.

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hdudeck 07.06.2019, 18:50
1. Wieso dass ???

Für die Anlagen auf Standorten der öffentlichen Hand verspricht der Verkehrsminister zudem schnellere Genehmigungsverfahren. Auch sind dort keine Bürgerproteste zu erwarten.

Wird hier das Recht anders bewerted als be privaten Standorten ?

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Nonvaio01 07.06.2019, 18:54
2. Schulen?

bei schulen wird es garantiert proteste geben.

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diefans 07.06.2019, 19:17
3.

...zig Masten und Satelliten werden uns die volle Dröhnung geben. Hat sich schon mal jemand gefragt, wo so ein 5G-Satellit, die Leistung hernimmt, die er abgeben muß?

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Onkel Drops 07.06.2019, 20:07
4. bietet jedes Areal überhaupt die nötige Grundausstattung?

nur Mast aufstellen reicht nicht. wie kommen da erstmal mbit an und welcher Strom versorgt das dann? voller Ausbau bei unserem Glaskabel Ausbau? bzw dort wo viele wohnen wird viel geplant. auf dem Land wäre man froh ,doch da will keiner erst Anträge stellen. wer hat den allein wochenlang Auktionen abgehalten, gebremst blockiert!und jetzt wo alle gezahlt haben dann mal los... da wird das Geld dann nirgends fehlen ?!? anderswo klappt es besser und schneller , aufwachen " Lord Helmchen " die Arbeit ruft seid Jahren...

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frankfurtbeat 07.06.2019, 21:48
5. unglaublich ...

unglaublich ... persönlich sehe ich diese ganze Mikrowellenstrahlung zu Lasten der gesamten Bevölkerrung - ich denke insbesondere an Kinder - tatsächlich kritisch. Aber die Industrie will es und wird es durchsetzen. Stellt sich die Frage wer die Verantwortung übernimmt? Ach so dann heißt es wieder "haben wir nicht gewusst" ... wir gingen davon aus das alles ausreichend überprüft wurde ... kennt man von Glyphosat oder Asbest oder Pharmaka oder ...

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denkmaldrübernach... 07.06.2019, 22:06
6. Zitat Bundesamt für Strahlenschutz:

"In einigen Jahren werden durch 5G höhere Frequenzen dazukommen, deren Wirkungen noch nicht so gut erforscht sind. Das Bundesamt fürStrahlenschutz(BfS) rät zu einem umsichtigen Ausbau von 5G und wird die Wirkung der neuen Frequenzbereiche weiter erforschen. Durch den Ausbau von 5G wird es wahrscheinlich mehr Sendemasten mit jeweils geringererSendeleistunggeben.
Bei den jeweiligen Ausbauschritten von 5G muss also untersucht werden, ob die Menschen einer höheren Strahlungsmenge ausgesetzt werden. Außerdem wird dasBfSmögliche Wirkungen der neuen Frequenzbereiche noch genauer untersuchen."

Aber jetzt bauen wir doch schon mal ganz schnell aus!?! Untersuchen kann man dann ja später. So gibt's dann auch viele, viele Versuchsobjekte - uns alle!

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v.merkwuerden 08.06.2019, 01:17
7. Chancengleichheit?

Der Bericht bleibt im Ungefähren, welcher Mobilfunkbetreiber hier gute Lobbyarbeit geleistet hat und von dieser segensreichen und unerwarteten Subvention profitieren darf. Es darf stark davon ausgegangen werden, dass hier lediglich ein Unternehmen unterstützt wird sein „bestes Netz“ weiter auszubauen, an dem der Bund auch beteiligt ist.

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michael.krispin 08.06.2019, 03:56
8.

Man muß sich manchmal wundern wieso die Politik nicht von vorneherein auf solche naheliegenden Loesungen kommt.
In sofern, Bravo Herr Scheuer fuer die gute Idee aus ihrem Haus

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kleinsteminderheit 08.06.2019, 06:15
9. Völlig richtig

Infrastruktur ist eine staatliche Aufgabe. Ich habe kein Problem damit, wenn der Staat den Ausbau der digitalen Infrastruktur unterstützt.
Um so besser, wenn die staatlichen Liegenschaften auf diese Weise auch noch Miet- oder Pachteinnahmen erzielen.

Natürlich bleibt es hinterfragenswert,, ob die Netze nicht generell von staatlichen Unternehmen betrieben werden sollten. Aber das ist nun hinter dem Pflug.

Es ist auch nicht angebracht, in diesem Stadium über Sinn oder Gesundheitsgefahren der Digitalisierung zu diskutieren. Das 5G Netz benötigt offenbar ein dichtes Mastennetz. Das ist seit Jahren bekannt. Wer einerseits die digitale Kommunikation nutzt und überall Netz, aber andererseits keinen Masten in seinem unmittelbaren Umfeld haben will, dem darf man wohl Egoismus bescheinigen. Das gilt auch für Masten auf dem Schulgelände. So lange Eltern und Schüler es mit großer Mehrheit völlig normal finden, dass Handys mit in die Schule genommen werden, muss man eben auch dort mit der nötigen Infrastruktur leben.

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