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Bestellknöpfe: Amazon klemmt "Dash"-Buttons ab
Amazon/dpa

Sie galten als smarte Alltagshelfer, doch nach wenigen Jahren nahm Amazon seine "Dash"-Buttons vom Markt. Nun will der Konzern auch die bereits verkauften Bestellknöpfe abschalten - und verweist auf eine virtuelle Alternative.

dlm2012 02.08.2019, 14:53
1. besser NFC verwenden

Statt Dash Button einfach einen NFC Sticker verwenden

1. per NFC Handy mit Bestellseite der Wahl programmieren
2. Statt drücken, Handy dranhalten
3. fertig!

* gleiches Resultat
* Benutzer hat volle Interaktionskontrolle und Preistransparenz
* keine Batterie
* viiiiiel weniger Elektronik
* kleiner, dünner, billiger, nach Belieben gestaltbar

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Abel Frühstück 02.08.2019, 15:10
2.

Und wieder landet massig Elektroschrott im Müll, weil "jeden Blödsinn mitmachen" mit "Modernität" verwechselt wird.

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dolfi 02.08.2019, 19:51
3. Wirklich?

Waren wirklich Kondome per Dash-Button bestellbar? Wer braucht denn sowas... Ich stell mir gerade vor, welche Zielgruppe damit angesprochen werden sollte!

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Hamberliner 02.08.2019, 21:59
4. Re: besser NFC verwenden

Zitat von dlm2012
Statt Dash Button einfach einen NFC Sticker verwenden 1. per NFC Handy mit Bestellseite der Wahl programmieren 2. Statt drücken, Handy dranhalten 3. fertig!
Bitte, was ist dann fertig? Besteht bei Dir das Internet aus Waschpulver-Pipelines, und der Behälter füllt sich binnen Sekunden von selber?
Es ist dann nichts fertig, sondern die Katastrophe fängt dann erst an. Es setzt sich eine Transportkette in Gang, und frühestens zwei Tage später, zu einer Uhrzeit wo man entweder gar nicht zuhause ist, sondern arbeiten, oder gerade unter der Dusche steht, klingelt erfolglos ein DHL-Fahrer bei einem selber, danach bei zig Nachbarn, bis er jemanden findet, der krank, erwerbslos, Home-Office-Mitarbeiter oder in Rente ist, also ausnahmsweise zuhause, und missbraucht dessen Flur als Auslieferungslager. Oder er schmeißt die Lieferung in die Altpapiertonne und hinterlässt einen Zettel "BLAO AIMA".

Huii, sind wir heute mal wieder digital!

Ich weiß wirklich nicht, was in den Köpfen von Onlinehandelsfans vor sich geht. Entweder sie pflegen ein steinaltes Lebensmodell aus anno zeunzehnhunderthakenkreuz (Familienvater arbeitet, seine Frau ist Hausfrau und Mutter und den ganzen Tag zuhause anstatt zu arbeiten). Oder sie sind zu faul zu arbeiten, machen um 15:30 "Feierabend", und hängen danach stundenlang zuhause rum, um auf ihre vielen Online-Lieferungen zu warten. Oder sie lassen ohne zu fragen das Zeug an den Nachbarn im Erdgeschoss liefern und sind wochenlang verreist (Eigenerfahrung). Oder sie beschäftigen die Empfangssekretärin beim Arbeitgeber dauernd mit ihrem privaten Amazon-Mist. Oder sie versklaven sich, indem sie sich verpflichten für ein bestimmtes Zeitfenster von mehreren Stunden nach Hause zu hetzen und ihr ganzes Leben solange zu blockieren. Oder sie machen sich überhaupt keine Gedanken, weil sie nicht begreifen dass diese geniale App auf dem Smartphone realern, physischen Warenverkehr auslöst, sie betrachten als bereits zuhause eingetroffen was sie gerade per App bestellt haben. Ich weiß es nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob es mich wirklich interessiert, aber es nervt extrem, wenn dauernd so getan wird als müsse diese Perversion so sein, als sei das sei die Zukunft, und der Gang zum Supermarkt sei pfui, da veraltet.

Sorry für dieses lange Posting. Ich habe den ganzen Tag versucht, es noch viel knapper und drastischer auszudrücken, aber die SPON-Moderation hat es immer wieder unterschlagen.

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Sleeper_in_Metropolis 03.08.2019, 09:02
5.

Da man mit diesen Knöpfen grundsätzlich nicht Lieferkostenfrei die NoName-Produkte von Aldi+Co. bestellen konnte, waren die auch nie eine Option für mich. Im übrigen muss ich (wie vermutlich viele andere Leute) ohnehin ca. ein mal in der Woche in den Supermarkt einkaufen fahren, welchen Sinn macht es da z.B. Zahnpasta oder Waschmittel gesondert über solche Knöpfe von Amazon liefern zu lassen ? Vermutlich nur für Großstädtische Hipster-Haushalte, die wirklich alles liefern lassen.

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paradonym 03.08.2019, 09:51
6. Amazon möchte eher smarte Verpackungen

Verpackungen die ohne Kundeninteraktion bei Leerung nachordern. Waschmaschinen die wissen wann die Packung leer ist uns Kühlschränke die am Gewicht der Milchpackung Wissen das was Neues kommen muss.
Das will Amazon und all das ist bereits technisch möglich.
Ich kann den Schritt also sehr gut nachvollziehen.

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Hamberliner 03.08.2019, 14:05
7. Re: Amazon möchte eher smarte Verpackungen

Zitat von paradonym
Verpackungen die ohne Kundeninteraktion bei Leerung nachordern. Waschmaschinen die wissen wann die Packung leer ist uns Kühlschränke die am Gewicht der Milchpackung Wissen das was Neues kommen muss. Das will Amazon und all das ist bereits technisch möglich. Ich kann den Schritt also sehr gut nachvollziehen.
Nein, es ist noch lange nicht technisch möglich, dass die Ware ohne Kundeninteraktion zugestellt wird. Heute gibt es an jedem Wohngebäude (in Griechenland: vor jedem kleinen Dorf) eine Briefkastenanlage und vor/an jedem Einzelhaus einen Briefkasten. Statt Briefkästen müsste es Wareneinwurfkästen geben, ca. 1 Kubikmeter groß, mit einer Klappe ähnlich wie beim Altkleidercontainer, damit niemand etwas herausangeln kann. Wenn das zu platzfressend ist und es deshalb nicht einen Kasten pro Haushalt geben kann müsste der Lieferfahrer sich jeweils einen leeren Kasten suchen, oder einen wo schon Ware für denselben Empfänger drinliegt, und dem Empfänger müsste mitgeteilt werden (z.B. per SMS), in welchem Kasten seine Ware liegt.

Amazon denkt gar nicht daran. Amazon möchte nicht nur den Wettbewerb, den Markt abschaffen indem der Kunde nicht mehr selber entscheidet, wessen Produkte er kauft, Amazon möchte auch vereiteln, dass die Kunden ihr Leben selber zeitlich gestalten und niemandem Rechenschaft schuldig sind wann sie sich zuhause aufhalten, und dass sie sich ohne dauernd belästigt zu werden in ihre Wohnungen zurückziehen können.

Amazon möchte die Welt versklaven um die Welt zu melken. Ja, das kann man in der Tat sehr gut nachvollziehen, wenn man es durchschaut hat.

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plerzelwupp 03.08.2019, 14:44
8. Überflüssiger Elektroschrott, unklare Kaufsbedingungen

Eins vorweg: als Early Bird mache ich jeden Käse mit, weil ich von Grund auf neugierig bin. Und ja: ich hab auch zwei Dash Buttons. Jedoch bin auch ich zum Schluss gelangt, dass die Kaufsbedingungen beim Drücken des Buttons unklar sind. Klar, man kann das hinterher kontrollieren und stornieren. ABER: Da ist ja der Aufwand insgesamt höher, als wenn ich gleich über App oder Internet bestelle (ungeachtet dessen kann man Waschmittel auch mal im Supermarkt um die Ecke kaufen). Insgesamt jede Menge Elektroschrott für etwas, das überhaupt keinen Vorteil bringt. Workaround für Technikbegeisterte: Alternativ via Google Home oder Alexa das Waschmittel auf die Einkaufslisten-App (z.B. Bring) setzen, wenn es zur Neige geht.

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schredder 04.08.2019, 02:22
9. @4

Die wie Packstationen sind Ihnen wohl fremd. Vielleicht nicht alles verschlafen, dann klappts auch besser mit dem Verständnis der heutigen Welt.

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