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Besuch beim Filehoster Rapidshare: Filtern, Löschen, Sperren
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Rapidshare galt über Jahre als Komplize der Raubkopierer-Szene - heute müht sich der Schweizer Filehoster nach Kräften, die alte Kundschaft zu vergraulen. Jeden Tag sichtet er Verzeichnisse, löscht illegale Inhalte seiner Nutzer. Was taugt die neue Unternehmensstrategie? Ein Besuch.

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ginfizz53 14.04.2012, 14:50
1. Gutes Timing ...

Zitat:

" Jeden Tag von sieben bis 20 Uhr löschen sie Dateien von den Servern. Morgens arbeiten sie die Beschwerden ab, die über Nacht vor allem von Rechteinhabern und deren Vertretern per E-Mail hereingekommen sind, derzeit etwa hundert am Tag."

... ist also für Raubkopierer wichtig.

Und noch etwas: Die Schweizer haben ja Kultur und arbeiten am Wochenende nicht. Na gut, die Administratoren und Techniker...

Aber ab Freitag Abend ist weekend-sharing-time... ;)

Der übliche uploader will revenues erzielen für seine uploads. Die gibt es bei rapidshare schon lange nicht mehr, deswegen ist das Angebot an illegalen Inhalten eher dünn gegenüber anderen Hostern. Dafür sind Technik , Zuverlässigkeit und Seriosität schweizerische Weltklase

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hartholz365 14.04.2012, 14:51
2. Absichtlich umständlich

Da füllt der Crawler also Exeltabellen die von Personen abgegrast werden. Effektiv ist was anderes. M.M. ist das volle Absicht damit man behaupten kann man tut was gegen Raubkopien, gleichzeitig vergrault man sich die Warezkundschaft nicht mit zu schnellem und grossflächigerem Löschen.

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DJ Doena 14.04.2012, 15:01
3.

Solange die Uploads 2, 3 Tage stehen bleiben und man die Chance hat, sich den Krempel zu ziehen, ist das alles nicht so tragisch.

Und wenns irgendwann nicht mehr sein soll, zieht die Karawane weiter. Dann gibts andere Wege, sich das Zeug zu besorgen.


Ein deutsches Hulu wäre nämlich viiiieeeel zuuu einfach......

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Stahlmichel 14.04.2012, 15:02
4. Meinen die das ernst?

Dann ist RS in wenigen Jahren komplett dicht, wenn ne durchschnittliche Warezseite schon mehrere Terrabyte auf Rs gehostet hat und alleine diese durschnittliche Seite Zigtausend Besucher pro Stunde zu RS schickt, dann ist der illegale Datenaustausch sehr wohl der Löwenanteil!Für was soll denn sonst der Dienst gut sein, damit man dafür noch bezahlen soll? Für Backups? Als schneller Datenaustausch? Für Hinz und Kunz, macht vielleicht nen müdes Prozentchen des Traffics aus.

Dass ne ganze Abteilung damit beschäftigt ist, illegales zu löschen, sagt doch alles, die sägen doch an ihrem eigenem Ast. Aber Kompliment, auf so eine dämliche Idee muss man erst mal kommen!

Bin mal gespannt, wer RS noch am leben erhalten soll, wenn sie die "alte Kundschaft" vergraulen. Oder das ganze ist eine Marketingmaßnahme, dafür haben sie es sich aber zu sehr verscherzt.

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bingo` 14.04.2012, 15:03
5. vorschnelles Urteil

Zitat von hartholz365
Da füllt der Crawler also Exeltabellen die von Personen abgegrast werden. Effektiv ist was anderes. M.M. ist das volle Absicht damit man behaupten kann man tut was gegen Raubkopien, gleichzeitig vergrault man sich die Warezkundschaft nicht mit zu schnellem und grossflächigerem Löschen.

Womöglich bedarf es einer manuellen Prüfung der Daten, um das Löschen von legalen Inhalten zu verhindern?

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muttisbester 14.04.2012, 15:06
6.

Zitat von sysop
Rapidshare galt über Jahre als Komplize der Raubkopierer-Szene - heute müht sich der Schweizer Filehoster nach Kräften, die alte Kundschaft zu vergraulen. Jeden Tag sichtet er Verzeichnisse, löscht illegale Inhalte seiner Nutzer. Was taugt die neue Unternehmensstrategie? Ein Besuch.
die Geschäftsführerin freut sich, wenn die eigene Firma schlecht bewertet wird...

glaub ich nicht!

Fakt ist doch: Ohne "Raubkopien" ist Rapidshare uninteressant/unnötig. Wenn ich richtig bezahlen will, kann ich das bei Apple oder Amazon machen.

Und alle wissen das. f*crop, s*junkies oder d*junkies und die ganzen boersenverzeichnisse sind ja nun hinlänglich bekannt.

Wenn Rapidshare dort nicht mehr gelistet wäre - tja, dann ginge die Kundschaft eben zur der Konkurrenz(megaupload war ja der größte wettbewerber und hat Rapidshare bestimmt ein parr millionen Euros gekostet).

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toledo 14.04.2012, 15:10
7. ....

Na, dann ist doch alles bestens!
Jetzt können doch Krative, 'Rechteinhaber' und sonstige Welt-Untergangspropheten ruhiger schlafen, oder..?

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sunhaq 14.04.2012, 15:16
8.

Zitat von hartholz365
Da füllt der Crawler also Exeltabellen die von Personen abgegrast werden. Effektiv ist was anderes. M.M. ist das volle Absicht damit man behaupten kann man tut was gegen Raubkopien, gleichzeitig vergrault man sich die Warezkundschaft nicht mit zu schnellem und grossflächigerem Löschen.
Es wäre ja ausgesprochen dämlich von rapidshare, wenn jeder Warezseitenbesitzer beliebige, also auch legale Rapidshare-Dateien ungeprüft löschen könnte - einfach indem dieser die Links bei sich veröffentlicht. Insofern ist eine manuelle Prüfung darüber, welche Inhalte der Crawler denn nun erfasst hat, unvermeidbar.

Aber vielleicht könnten Sie uns ja erklären, wie man ohne manuelle Prüfung der vom Crawler ermittelten Daten sicherstellen kann, daß nur illegale Inhalte gelöscht werden?

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DHempelmann 14.04.2012, 15:17
9. Balance....

Zitat von Stahlmichel
Dass ne ganze Abteilung damit beschäftigt ist, illegales zu löschen, sagt doch alles, die sägen doch an ihrem eigenem Ast. Aber Kompliment, auf so eine dämliche Idee muss man erst mal kommen! Bin mal gespannt, wer RS noch am leben erhalten soll, wenn sie die "alte Kundschaft" vergraulen. Oder das ganze ist eine Marketingmaßnahme, dafür haben sie es sich aber zu sehr verscherzt.
Rapidshare muss sich nach außen hin wenigstens das Image eines Saubermanns erhalten bzw. schaffen.
NATÜRLICH weiss auch RS, dass ein 100%tiges Abschalten jeglichen mehr oder weniger illegalen Inhalts das eigene Ende bedeuten würde. Da muss eben die Balance zwischen genau Hin- und vorsichtigem Wegsehen genau getroffen werden.
RS macht das im Moment scheinbar recht gut. Zumindest bekommen sie ja sogar solche Image-Artikel hier aus SPON.

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