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Betriebssystem aus Pjöngjang: So funktioniert Nordkoreas Apple-Kopie
Grunow/Schiess

Es basiert auf Linux und sieht aus wie Apples Mac OS X: Deutsche Sicherheitsforscher haben Red Star untersucht, ein Betriebssystem aus Nordkorea. Beim Hackertreffen 32C3 präsentieren sie ihre Erkenntnisse.

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taube88 27.12.2015, 16:42
1. das die so etwas überhaupt schaffen

Da sprechen wir täglich von den gewaltigen Vorteilen des Kapitalismus gegenüber der komm. Korea und das es da allenfalls Hungersnöte und Militärtechnik gibt.
Wenn ein so kleines völlig isoliertes Land es überhaupt schafft in dieser Breite etwas zustande zu bringen, für mich erstaunlich. Man überlege nur mal, wir müssten wirklich Alles selbst entwickeln und produzieren, was das in dieser globalisierten Welt für ein Nachteil wäre und auf welch lange industrielle Entwicklung blicken wir zurück.

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Sonnenschein11 27.12.2015, 17:14
2. Eindeutige ID in Dokumenten

Zitat von spiegel.de
"Wird zum Beispiel eine .docx-Word-Datei von einem USB-Stick geöffnet, nimmt das System eine abgewandelte Seriennummer der eigenen Festplatte, verschlüsselt die Daten und baut diese in das Dokument ein",
Das macht in übrigen MS-Office schon seit der Version 97. Also seit der Version weiß ich davon

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123567091 27.12.2015, 17:20
3.

Naja, die lassen bestimmt auch ein paar gute Leute im Ausland studieren und haben dann das internationale Know-how vor Ort.

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aha47 27.12.2015, 17:37
4. Belege?

Zitat von Sonnenschein11
Das macht in übrigen MS-Office schon seit der Version 97. Also seit der Version weiß ich davon
Festplattenseriennummern versteckt in Word-Dateien? Belege bitte.

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caneslunarum 27.12.2015, 17:44
5. Naja

So beeindruckend ist die Leistung nun auch wieder nicht, Linux und Umgebung liegen ja quelloffen vor. Schön das trotzdem ein wenig Eigeninitiative eingeflossen ist.
Wie ist das eigentlich mit

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skade 27.12.2015, 17:55
6.

ich finde die Software doch relativ sicher, ob die Nordkoreaner mich ausspionieren ist mir doch relativ egal (unterstellt das unsere Freunde die USA nicht auch die Hintertüren kennt)

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Sonnenschein11 27.12.2015, 18:20
7. 4. Belege? Frage von aha47

Das sagen dir bei fast jeder Office Schulung die Dozenten.
Ok, ich habe mal IT Systemelektronik gelernt...
Mach doch einfach MS-Word auf, speichere diese unbearbeitete Datei und öffne sie z.B. mit dem Editor.

Wenn du dann den Bonbon gelutscht hast, Google mal nach Verschlüsselungen in MS-Windows: Stichwort SHA1....
Dann kannst du u.s.w. und sofort... Nicht ohne Grund versuchen immer mehr Länder von Windows weg zu kommen. Man könnte den Eindruck bekommen, das hinter Windows nicht Microsoft steckt, sondern NSA, CAE und Co.
Um so mehr wundert mich z.B. das Behörden, die den Weg zu einen LINUX geschafft haben, wieder zurück zu Windows suchen. Datenschutz lässt grüßen. Alles nur Politik? Unwissenheit? Dummheit? Auf alle fälle kein Datenschutz. Und diese Schlappohren wollen eine Datenvorradspeicherung? Mir wird angst und bange!

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Bueckstueck 27.12.2015, 18:21
8.

Zitat von taube88
Da sprechen wir täglich von den gewaltigen Vorteilen des Kapitalismus gegenüber der komm. Korea und das es da allenfalls Hungersnöte und Militärtechnik gibt. Wenn ein so kleines völlig isoliertes Land es überhaupt schafft in dieser Breite etwas zustande zu bringen, für mich erstaunlich. Man überlege nur mal, wir müssten wirklich Alles selbst entwickeln und produzieren, was das in dieser globalisierten Welt für ein Nachteil wäre und auf welch lange industrielle Entwicklung blicken wir zurück.
Das Ding basiert auf Linux und seinen offen verfügbaren libraries - die haben also bei weitem nicht alles selber gemacht.

Sie haben quasi ein fertiges Auto genommen und es für ihre Zwecke stark umgebaut.

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Bueckstueck 27.12.2015, 18:23
9.

Zitat von Sonnenschein11
Das macht in übrigen MS-Office schon seit der Version 97. Also seit der Version weiß ich davon
Und erst heute erfährst du, dass es sch dabei um die Bearbeitungshistorie eines Dokuments handelt, was durchaus Sinn macht wenn man nicht als einziger an Dokumenten arbeitet.

Jetzt weisst du auch, dass das nicht mal ansatzweise dasselbe ist.

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