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Betriebssystem im Test: Einmal Ubuntu - immer Ubuntu?

"Nie wieder Viren" hieß im Februar 2012 der Auftakt einer Artikelserie, in der seinen Umstieg auf die Linux-Software Ubuntu schilderte. Ein Jahr danach zieht er Bilanz: Ist das Open-Source-Betriebssystem wirklich die Lösung für Jedermann?

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crocodoc_jl 08.04.2013, 16:03
80. optional

Wer nur Spiele, Webbrowser und einen Email Client benötigt, hat sicher keinen Grund, von Windows wegzuwechslen. Vorausgesetzt er hält sein System immer aktuell, dürfte sich auch das Sicherheitsrisiko in Grenzen halten. Und für nur einen Arbeitsplatz sind auch die Lizenzkosten irrelevant.
Will man aber selber programmieren, wissenschaftliche Software verwenden (die fast immer für Unix Systeme entwickelt wird), Cluster für verteiltes Rechnen aufbauen, oder einfach nur wissen, wie der Computer und das Betriebssystem funktionieren, hat man mit Linux die besseren Karten. Kostenlose Software z.B. für Bild- Film- oder Audiobearbeitung gibt es natürlich auch für Windows. Vieles davon wurde aber unter Linux entwickelt und dann nach Windows portiert.
Die Flexibilität, alles vom kommandozeilengesteuerten Datei- oder Print Server bis zum Desktopsystem mit schicken 3D Effekten bauen zu können, hat man nur unter Linux.

Der für mich wichtigste Grund, Linux zu nutzen und auch die eine oder andere Unannehmlichkeit in Kauf zu nehmen ist aber, dass ich mir von keinem Unternehmen vorschreiben lassen muss, was mein Computer macht oder wem er Daten und Nachrichten übermittelt, oder was ich mit Daten anfange, die mir gehören. Ein Heer von Entwicklern, Software- und Sicherheitsexperten hat ein waches Auge auf den Source Code, während MS oder Apple keinerlei Einsicht in ihr System gewähren. Freie Software wird gerne mit kostenloser Software gleichgesetzt, was großer Quatsch ist. Es geht hier, um eine alte Phrase aus dem GNU Lager zu bemühen, um frei wie in Freiheit, nicht um frei wie in Freibier. Linux ist ein Nährboden für offene Standards, durch die Monopolbildung und Missbrauch durch IP Anwälte vermieden werden können.

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Campeador 08.04.2013, 16:05
81. Lustig

Der Autor gibt weder die genaue Windows-Version noch die genaue Linux-Version an. Wie soll man da seine Aussagen vergleichen können?

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mr.zoui 08.04.2013, 16:07
82.

Zitat von sysop
Ein Jahr danach zieht er Bilanz:
Nach weitaus längerer Zeit ziehe ich immer wieder eine ähnliche Bilanz.

Windows als Gameloader, Kubuntu für den Rest.

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klaus kinski 08.04.2013, 16:07
83. virenfrei und spaß dabei

ich nutze seit 8 Jahren Ubuntu, seit zwei Jahren als Paralellditribution zu windows 7 und ich kann alle obigen erfahrungen bestätigen. gab es früher öfter mal ärger wegen fehlender plugins/codecs und und treiber, wurde bei linux deutlich nachgebessert, so wie bei windows 7 linux automatisch im netz nach verfügbaren plugins und codecs sucht. die start- geschwindigkeit von ubuntu ist phänomenal schnell und die performance ebenso überzeugend. wo mein uraltrechner mit windows 7 bei multitasking jeweils eineist läuft er unter ubuntu rund und schnell. viren verbreiten sich bei linux eben auch deswegen schlechter weil es hier keine selbstextrahierenden dateien wie unter windows gibt sondern eine clevere paketverwaltung (jetzt: softwarecenter).

und zuguterletzt schlägt ein update bei windows auf die jeweilig neueste distribution gräftig zu buche ist sie bei ubuntu jeweils gratis.

mein rat: live-cd der neuesten version runterladen, auf dvd brennen, ausprobieren und wenn gefällt ggf als 2. betriebssystem installieren. ...

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MeinIch 08.04.2013, 16:07
84. Alles schön bei Mac OS X geklaut

Alles schön bei Mac OS X geklaut, gepaart ,mit etws android und Blackberry.

Wenn man nicht nur Mainstream Textverarbeitung und den Firefox nutz stößt man schnell an seine Grenzen, vor allem was Anwendungen angeht die im Windows eine Referenz sind wie Photoshop Quarkxpress oder videoschnittsoftware.

Auch Programme die VPn verbindungen herstellen können oder webcam treiber sind ein graus.
Hardware für das Betriebssystem auszuwählen ist ja wohl tiefstes Mittelalter.
Ich bleibe privat schön bei OSX und in der Firma bei Windows 7.

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socketuning 08.04.2013, 16:09
85.

Zitat von Jonny_C
...habe ich, mit RED HAT und Solaris. Darum meine Frage an die Ubuntu Spezialisten: Stellt ......
RedHat ist Linux, Solaris nicht. SCSI HBAs sind unter Linux kein größeres Problem, bei mir hängt ein alter Adaptec für den Canon Scanner drin, letztens hatte ich da auch ein, ebenfalls uraltes, Tandberg Bandlaufwerk dran weil ich tatsächlich noch mal was von einem Band aus den 90ern lesen musste.

Das Dateisystem auf den Platten wird problematisch werden, da würde ich lieber sichern und auf neue übertragen. Falls die Informationen welche Platte wie ins RAID gehört auf dem Controller gespeichert sind, wird das unmöglich sein. Die Platten in der Linux Büchse neu partitionieren und dann weiter benutzen ist wohl gar kein Problem, aber ich würde mir die Mühe nicht machen. SCSI Platten sind meistens recht klein und brauchen auch zu viel Strom. Zwei handelsübliche S-ATA Platten als Software RAID installieren und da die Daten drauf packen, Ruhe ist.

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Krimsal 08.04.2013, 16:09
86. Warum umgewöhnen

Ubuntu ist wohl das zweitsicherste OS und dazu noch kostenlos. Meine Versuche führten mich aber immer wieder zurück zum Mac OS. Genauso sicher, grössere Unterstützung durch den Hersteller, wunderschöne, langlebige Rechner. Was will man mehr. Bei Windows Rechnern spielt man ständig Russisch Roulette mit seinen Daten. Wem das egal ist, ist sicher mit Windows gut bedient.

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gps71 08.04.2013, 16:09
87. Linux ist tatsächlich sicherer

Zitat von mongolord
Linux ist nur deshalb weniger von Viren und Trojanern betroffen, weil das Betriebssystem schlicht auf dem Markt kaum eine Rolle spielt. Als Hersteller von Schadenssoftware will man möglichst viele Rechner erreichen und programmiert deswegen natürlich für Windows-Systeme. Hätten ......
Das Argument, Linux sei nur deshalb sicherer, weil es uninteressant für Angreifer sei, ist nicht nachzuvollziehen. Denn erstens laufen zahlreiche Server unter Linux, und diese werden ständig attackiert, und zweitens sind auf Linux-Systemen typischerweise wesentlich wertvollerer Daten zu erbeuten als auf Windows (eben weil der Prozentsatz der professional betriebenen Systeme viel höher ist). Das halbe Internet nutzt Linux-Server.

Es gibt eben auch technische Gründe, warum immer wieder Windows zum "Opfer" wird. Beispielsweise sind Sicherheitstechniken wie Addess Space Randomization nicht immer eingeschaltet - bei älteren oder inkompatiblen Programmen ist es aus (für den Nutzer nicht erkennbar). Wenn eine manipulierte Grafik oder PDF dann mit so einem Programm angezeigt wird, hat man sich den Virus eingefangen. In Linux (und auch auf Mac) ist diese Technik immer eingeschaltet. Microsoft traut sich nicht, die Sicherheitseinstellungen standardmäßig zu erhöhen, vermutlich weil dann viele alte Programme nicht mehr laufen. Irgendwann muss man aber mit den alten Sachen brechen.

Ein anderer technischer Grund: Viele Benutzer melden sich als Administrator an (bzw. fügen sich zur Adminstratorengruppe hinzu), um lästige Fragen nach Passwörtern zu entgehen (und damit Viren die Türen zu öffnen). Das ist zumindest unter Ubuntu besser gelöst - zum einen kann man der Passwortabfrage nicht entkommen, aber zum "Ausgleich" wird das Passwort für eine Weile gecacht, um es nicht dauernd eingeben zu müssen. Ein vernünftiger Kompromiss, der Benutzer von unsicheren Arbeitsweisen abhält.

Das eigentliche Grundproblem von Windows ist aber, dass letztlich einige hochrangige Manager entscheiden, ob Sicherheit oder Komfort vorgeht - und häufig dem Komfort den Vorzug geben. In Linux wird dagegen öffentlich über diese Fragen diskutiert, und ich glaube, dass das offene Vorgehen letztlich zu sichereren Lösungen führt.

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emantsol 08.04.2013, 16:12
88. Erfolgreicher Umstieg

Bin mit vier Rechnern der Reihe nach von Windows auf Linux umgestiegen (u.a. Ubuntu und Xubuntu), aus diversen Gründen, aber NICHT wegen der vermeintlich mangelhaften Sicherheit der Windows-Systeme. Mittlerweile bin ich seit fast zwei Jahren ohne Windows. Ich bereue, damit so lange gezögert zu haben. Ach ja, ein MacBook und einen iMac gibt es auch noch. Windows? Nein, Danke.

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robert@act3d.de 08.04.2013, 16:14
89. Geist bewegen

Ich arbeite mit iOs, OsX und Linux (mintOs).. und so selten wie möglich mit Windows. Wieso?
OsX ist das benutzerfreundlichste System und beschleunigt mein Arbeiten erheblich. Da ist mit mit der Preis dann auch egal. Linux deckt alles ob wo OsX nicht mit kommt, besonders im Netzwerk ist es ungeheuer flexibel und zuverlässig. Ab und zu muss aber auch Windows herhalten.. ein grauen.. das System ist einfach so unlogisch geschrieben und steht den Benutzer mehr im Weg als das es ihn hilft. Aber die Hardwaretreiber sind unter Windows spitze.. schön wen die sich langsam von der Marktmacht Microsofts lösen könnten.

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