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Betriebssystem Mint: So funktioniert das Einsteiger-Linux

Microsoft und Apple profitierten lange von der Trägheit der Kunden, ein alternatives Betriebssystem war vielen zu mühselig. Das ist nun vorbei: Moderne und kostenlose Linux-Varianten können alles, was sie müssen. Und zurecht findet man sich auch.

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EvilGenius 30.01.2014, 11:51
1. Schublade

Zitat von
Es gibt sozusagen Schubladen, in denen sich nur Büro-Software befindet, nur Grafik, in denen nur Textdokumente oder Musikstücke sind. Ordnung ist die größte Stärke von Mint. Völlig unabhängig davon, wo Sie beispielsweise ein Musikstück auf Ihrem Rechner ablegen, werden Sie dieses Stück in Ihrem Ordner "Musik" wiederfinden.]
Nennt man sowas landläufig nicht auch Bibliotheken?

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Hipster 30.01.2014, 11:54
2. lol

Zitat von sysop
Das ist nun vorbei: Moderne und kostenlose Linux-Varianten können alles, was sie müssen.
Genau. Und eine Mofa bringt mich irgendwie auch von A nach B.

Im Zweifel würde ich dafür aber ein Auto bevorzugen ...

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TheBear 30.01.2014, 12:00
3. Unerwünschte Aenderungen?

Das, was mich am meisten bei MS nervt sind die dauernden Updates, die unerwünschte Aenderungen mit sich bringen.

Was passiert wenn ich mir die Mühe mache auf Linux umzusteigen? Wird es dann nicht noch chaotischer? Steht ja keine Firma dahinter.
Ich hätte gut mit Windows XP leben können, musste (beim Kauf neuer PCs) auf Windows 7 umsteigen und jetzt, da wir (kleine Firma mit 4-5 PCs) wieder einen neuen PC kaufen müssen, werde ich in Windows 8.1 gezwungen.
Da wir auf den PCs arbeiten wollen und nicht rumspielen, muss ich darauf achten, dass wir alle genau das gleiche OS und die gleichen Versionen für Spreadsheets und Text haben.
(und unsere Kunden haben alle Windows)
Irgendeine Hoffnung, dass der Aufwand für so eine "stabile Umwelt" bei Linux erträglich wäre?

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moev 30.01.2014, 12:05
4.

Zitat von sysop
kostenlose Linux-Varianten können alles, was sie müssen.
Außer Direct X Spielen und darum bleibt ihnen der Siegeszug auf den meisten Privat-PCs verwehrt.

Clever gemacht von MS.

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winki 30.01.2014, 12:07
5. Ubuntu

habe ich mir probeweise auf einen 2.Rechner istalliert.
Inzwischen ist da Mint daraus gewurden. Mein eigentlicher Hauptrechner mit Windows 7 64bit steht nur noch herum. Sicher es gibt einiges an Software,
dass unter Mint nicht läuft, auch nicht emuliert. Dafür gibt es aber jede Menge Software die für Linux gemacht ist und zum Teil besser ist als des Gegenstück unter Windows. Dazu kommt noch, dass es so weit mir bekannt ist keine Probleme (noch) mit Viren und der gleichen gibt. Linux ist schneller als Windows und verändert sein Laufzeitverhalten auch über Jahre nicht. Wer sich einmal in eine der Lunix-Distributionen wie Mint eingefuchst hat, was nicht schwer ist, wird wohl nicht mehr wechseln.

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Kosmopolit08 30.01.2014, 12:11
6.

Zitat von sysop
Microsoft und Apple profitierten lange von der Trägheit der Kunden, ein alternatives Betriebssystem war vielen zu mühselig. Das ist nun vorbei: Moderne und kostenlose Linux-Varianten können alles, was sie müssen. Und zurecht findet man sich auch.
Unsinn. Es liegt nicht an der Trägheit der Kunden, sondern am Boykott der Hardwarehersteller Treiber, und der Spieleindustrie Games für Linux zu entwickeln.

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kampfgandi 30.01.2014, 12:12
7. Beeindruckend

Es erscheint so unwirklich. Kostenlose Programme sind häufig wesentlich nutzerfreundlicher als die Kaufvarianten. Seitdem ich mit dem teuren Office-Paket 2010 von MS nicht mehr zurechtkam verwende ich OpenOffice. Gratis und soo viel besser. Ein Traum. Danke für diesen Artikel. ...der nächste Computer wird vermutlich günstiger im Einkauf sein - ohne die teure Schadsoftware (Betriebssystem) Microsoft.

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shinobi42 30.01.2014, 12:12
8. Wichtiger Punkt fehlt noch für Umsteiger

Linux Mint liegt ähnlich wie Ubuntu mit unterschiedlichen Window-Managern vor. Neben dem in den Fotos dargestellten Gnome gibt es auch die sehr gelungene KDE-Distribution, die ich seit meinem Umstieg von Ubuntu mit installiertem Gnome auf die aktuelle Mint KDE nicht mehr missen möchte. Ein besonderes Schmankerl ist die Suchfunktion über Akonadi in KDE, die ein Stichwort in Dokumenten, Texten, Applikationen und sonstigen Dateien findet und man die passende Applikation direkt mit dem gesuchten Dokument startet. Vor einem Umstieg auf Linux sollte man sich mal beides anschauen, KDE und Gnome und schauen, was einem besser liegt.

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Kosmopolit08 30.01.2014, 12:13
9.

Zitat von TheBear
Das, was mich am meisten bei MS nervt sind die dauernden Updates, die unerwünschte Aenderungen mit sich bringen. Was passiert wenn ich mir die Mühe mache auf Linux umzusteigen? Wird es dann nicht noch chaotischer? Steht ja keine Firma dahinter. Ich hätte gut mit Windows XP leben können, musste (beim Kauf neuer PCs) auf Windows 7 umsteigen und jetzt, da wir (kleine Firma mit 4-5 PCs) wieder einen neuen PC kaufen müssen, werde ich in Windows 8.1 gezwungen. Da wir auf den PCs , muss ich darauf achten, dass wir alle genau das gleiche OS und die gleichen Versionen für Spreadsheets und Text haben. (und unsere Kunden haben alle Windows) Irgendeine Hoffnung, dass der Aufwand für so eine "stabile Umwelt" bei Linux erträglich wäre?
Wenn Sie auf allen Rechnern Linux und OpenOffice einsetzen müssen Sie weder rumspielen noch haben Sie großen Zeit- und Kostenaufwand. Die Probleme, die Sie beschreiben werden durch Windows und MS befeuert und nicht gelöst.

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