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Betriebssystem Mint: So funktioniert das Einsteiger-Linux

Microsoft und Apple profitierten lange von der Trägheit der Kunden, ein alternatives Betriebssystem war vielen zu mühselig. Das ist nun vorbei: Moderne und kostenlose Linux-Varianten können alles, was sie müssen. Und zurecht findet man sich auch.

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anonymous123a 30.01.2014, 12:24
20.

Zitat von obreot
...keine Möglichkeit iTunes Filme etc weiterhin zu nutzen oder etwa andere Online-Videotheken. ...sehr oft keine Treiber für Peripheriegeräte.
Sorry ehrlich, aber wer kauft freiwillig Filme über dieses Itunes gedöns. Ist nicht das Problem von Linux sondern, dass die Leute solche Insellösungen akzeptieren. Sehr oft keine Treiber für Peripheriegeräte ..lol? Ja vielleicht wenn ma sich Schrotthardware wie Canon oder so kauft. Gibt sogar einen Treiber für meinen Saitek X52 Pro in Linux, leider aber keine Konfigurationssoftware -_-.

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totak 30.01.2014, 12:25
21. *

Ich habe Mint auf einem 12 Jahre alten Medion-Laptop laufen, das mit Win XP seine allergrößte Mühe hat. Bis auf den ziemlich exotischen Onboard-WLAN-Chip wird die Hardware gut erkannt. Ein etwa 8 Jahre alter WLAN-USB-Stick wird dagegen problemlos erkannt. Erstaunlich, was man mit Mint noch alles aus einer so steinalten Gurke herausholen kann. Ideal zur Resteverwertung, besonders, wenn man in erster Linie nur mit Open-Office arbeiten und im Netz surfen möchte.

Für flottere Rechner bietet die riesige Auswahl an kostenloser Software eine prima Möglichkeit, sich legal auch mit komplexer Software, wie z.B. für Videoschnitt, 3D-Rendering und Bildbearbeitung, auseinander zu setzen.

Schön wäre es, wenn sich Linux generell auch an Schulen durchsetzen könnte. Ich hoffe, dass in näherer Zukunft mehr Schulbehörden über ihren eigenen Schatten zu springen vermögen.

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azn 30.01.2014, 12:26
22.

iTunes, Elster, um nur mal einige zu nennen, funktionieren nicht mehr, auch nicht mit Wine. Empfehlung: Linux neben Windows installieren.

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jahiro 30.01.2014, 12:26
23. Linux ist Mist !

Linux ist Mist ! Warum ? Weil es einfach nicht funktioniert.

Alle paar Monate probiere ich Linux mal wieder aus. Das Ergebnis:

- Hardware wird nicht erkannt (früher sehr häufig, heute nicht mehr so oft)
- Software gibt es nicht als Linux-Variante, Win-Variante läuft net unter Wine (oder ähnlichem)
- Anwendungen im Browser (!) laufen nicht.
- Nachinstallation von Komponenten für den Browser lassen sich nicht installieren
- Einstellungen/ Veränderungen sind für Laien nicht machbar.

... und das schlimmste:

-Linux-Fans, die einem ständig erklären wollen, dass doch alles soooo toll ist, das alles immer super top funktioniert (bei ihnen), dass alles kein Problem ist.
Wie toll es ist, dass man alles immer selber konfigurieren kann .... etc..

Linux funktioniert für die Massen einfach nicht.

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socketuning 30.01.2014, 12:27
24.

Zitat von Hipster
Genau. Und eine Mofa bringt mich irgendwie auch von A nach B. Im Zweifel würde ich dafür aber ein Auto bevorzugen ...
Im Zweifel kommt die Mofa da durch wo sie das Auto stehen lassen müssen :)

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metman 30.01.2014, 12:30
25. ich vermisse nix

Nutze seit ca. 3Monaten Ubuntu 12.04 und habe bei der Installation noch ein bisschen Platz gelassen, um ggf. Windoof parallel installieren zu können. Vermisse es aber jeden Tag weniger - vor allem die dauernden Abstürze von meinem alten Vista.
Mir kommt in Zukunft auch nichst anderes mehr unter die Haube ...

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ajf00 30.01.2014, 12:31
26.

Zitat von Hipster
Im Zweifel würde ich dafür aber ein Auto bevorzugen ...
Dann ist Apple ihre Betriebssystem. Unpraktisch, ueberteuert, asozial.

Ich bin lieber mit dem Fahrrad unterwegs, einfach, billig, schnell, gesuender, weniger Aerger.

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Cheflehrer 30.01.2014, 12:32
27. Oberflächlich

Es ist ja ehrenwert, dass die SpiegelOnliner jetzt einen Artikel über Linux und wie schön das alles ist, schreiben. Nicht nur einen, eine ganze Reihe, Ich weiß. Die Zeit tut's ja auch.
Die gute Absicht allein befreit aber nicht von journalistischer Sorgfaltspflicht und und Einordnung.
Frank Patalong schreibt ab. "Das getunte Ubuntu" ist geklaut. Von Chip, wenn ich mich nicht täusche.
Wenn man jetzt einen Linux-Profi fragt, würde der wahrscheinlich mehr Plagiate und vor allem mehr inhaltliche Fehler finden.
Was mich am meisten stört: auf die wahren Vorteile des Systems wird nicht eingegangen. Patalong erwähnt mit keinem Wort die höheren Sicherheitsstandards gegenüber Windows oder OS X. Gerade vor dem Hintergrund der NSA-Ausspähung ist das doch relevant!
Und wo genau jetzt der Vorteil von Mint zu Ubuntu liegt, kann er auch nicht erklären.
Lieb gemeint der Artikel, aber für so wenig Info einfach auch viel zu lang. Außerdem wäre ein Video doch viel besser gewesen als diese Bildergalarie.

@SpOn: Schreibt weiter über Linux und freie Software. Nutzt sie für den Journalismus.

@Rest: Nutzt, freie Software, entwickelt welche und erzählt euren Freunden davon.

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Koda 30.01.2014, 12:32
28. Man kann auch unter Mint Windows zum Laufen bringen

Zitat von moev
Außer Direct X Spielen und darum bleibt ihnen der Siegeszug auf den meisten Privat-PCs verwehrt. Clever gemacht von MS.
Naja, wenn es unbedingt ein Spielgerät sein muss, dass mehrere Hundert Euro kostet.

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anonymous123a 30.01.2014, 12:32
29.

Zitat von joint
Das häufigste Problem ist leider die nicht vorhandene Software. Für Kreative geht es nicht ohne Adobe. Für Büromenschen nicht ohne MS-Office. Ist so.
Punkto Adobe muss ich teilweise zustimmen, auch wenn es sehr gute Alternativen wie gimp gibt, aber das tuts halt nicht immer im professionellen Bereich, weil kein Support etc.
Aber Office. Papperlappap. OO/LO ist ein äußerst guter Ersatz, abgesehen davon dass ich die meisten Textdokumente in Latex schreibe. Und kommen's ma ned mit Makros. Mag für dein einen oder anderen ganz nett sein, aber ist das völlig Falsche tool. Kenne Firmen die basteln zum Verwalten von den Gehältern/Verrechnung usw. irgendwelche Fetten Excel Tabellen mit einem noch fetterem Sammelsurium an Makros. Das ist einfach nur wtf. Stellts mir als Softwareentwickler alle Haare zu Berge. Sowas ist "in gut" in 2 Tagen mit nem Webfrontend + Rails Backend gebaut, statt dass sich da jemand in VBA einliest und 2 Wochen daran rumbastelt in seiner Freizeit.

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