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Bezahl-Internet der Telekom: "Die Pläne erschrecken uns"
DPA

Kosten ruckelfreie Online-Spiele oder Streams bald mehr? Die Pläne der Telekom, Überholspuren für bestimmte Webdienste einzuführen, sorgen für Aufregung. Eine Umfrage bei Tech-Firmen.

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eternalchii 30.10.2015, 15:38
110.

Zitat von niroclean
War ja klar das die völlig ahnungslosen Politiker sich den Beschwörungsrufen der Lobby hingeben und uns das "Rooming-Keks" als Leckerchen hinwerfen - und schon sind die Anbieter in den Startlöchern.
War ja klar, dass völlig ahnungslose Internetnutzer sich den Beschwörungsrufen der sogenannten Internetbefreier hingeben und gern in Kauf nehmen, dass im Extremfall jemand auf dem Operationstisch stirbt, weil im Namen der Internetfreiheit die Daten für den OP-Robotter nicht vor dem Pornostream priorisiert werden darf - oder der Notruf unterbrochen wird, weil zuviele Leute sich illegale Inhalte per Torrent ziehen. Bloss nicht differenzieren, das wäre ja kontraproduktiv, oder?

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elizar 30.10.2015, 15:40
111.

Zitat von eternalchii
Ach so, die machen nicht, was Sie wollen und sofort geht das Geschrei los. ÜBERFLÜSSIG! KORRUPT! *gähn*
Hallo liebe Telekom. Hätte ich einen Vertrag mit Ihnen, würde ich sofort bei Ihnen kündigen.

Das Gesetz ist komplett gegen die Bevölkerung und nur gut für Konzerne, die dabei Geld herausschlagen wollen. Gähnen Sie daher so viel Sie wollen. Die Vermutung auf Korruption (bzw. Beraterverträge oder Posten bei diesen Konzernen für mit "Ja" stimmende Parlamentarier und Komissare) ist naheliegend.

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Lexx 30.10.2015, 15:42
112.

Wenn die Telekom eine 1gbit Leitung bauen würde und diese teuer abrechnen würde, wäre das ok. Die Telekom ist aber ein so dreistes unternehmen, sie wird alles über 2mbit verteuern anstatt echte alternativen zu schaffen.

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kjartan75 30.10.2015, 15:45
113.

Zitat von eternalchii
War ja klar, dass völlig ahnungslose Internetnutzer sich den Beschwörungsrufen der sogenannten Internetbefreier hingeben und gern in Kauf nehmen, dass im Extremfall jemand auf dem Operationstisch stirbt, weil im Namen der ......
Die Telekom interessiert sich einen Dreck für Leute auf dem OP-Tisch oder für nicht durchgekommene Notrufe. Das ist wirtschaftlich nämlich völlig ohne Belang. Traurig, aber wahr.

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elizar 30.10.2015, 15:46
114.

Zitat von eternalchii
War ja klar, dass völlig ahnungslose Internetnutzer sich den Beschwörungsrufen der sogenannten Internetbefreier hingeben und gern in Kauf nehmen, dass im Extremfall jemand auf dem Operationstisch stirbt, weil im Namen der Internetfreiheit die Daten für den OP-Robotter nicht vor dem Pornostream priorisiert werden darf - oder der Notruf unterbrochen wird, weil zuviele Leute sich illegale Inhalte per Torrent ziehen. Bloss nicht differenzieren, das wäre ja kontraproduktiv, oder?
Oh bitte!

Operationstisch, Leben retten! Blabla .. Glauben Sie wirklich den Mist, den Ihnen Oettinger und seine Mafia erzählt? Wenn ja, wieso wurden dann diese berechtigten Dienste nicht auch so klar ins Gesetz geschrieben?

Und wenn Sie schon dabei sind, dann können Sie mir auch sagen, was Onlinestreaming und Games-Plattformen sowie Netflix mit Notoperationen zu tun haben.

Ach gar nichts? Ja man auch ... Komischer weise sind das die ersten Dinge, die die Telekom mit Zusatzgebühren belegen will. Natürlich nur freiwillig, ja klar ...

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tiefenrausch1968 30.10.2015, 15:49
115. Telekom verstaatlichen!

Es ist eine Frechheit, was sich die Telekom erlaubt. Zuerst will sie drosseln, jetzt will sie das 2-Klassen-Netz einführen. Seit mich dieser Laden gezwungen hat, von Call and Surf auf Magenta umzusteigen, bauen sich viele Webseiten erst gar nicht mehr auf. 16.000 DSL? Wer's glaubt. Grundlegende Versorgung wie Breitband Internet, die Bahn und die Post, Wasser und Strom gehören in staatliche Hände. Der Privatisierungswahn der letzten 30 Jahre kommt uns teuer zu stehen! Vor allem was die wirtschaftliche Entwicklung betrifft stehen die alten Industrien hier im Weg. E.ON und RWE, Telekom, alles Blockierer, die ihre alten Geschäftsmodelle ins neue Jahrtausend retten wollen. Und den Steigbügel halten die Eu-Knallchargen, denen der nächste Vorstandsposten wichtiger ist als ihre Pflicht als Volksvertreter.

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Justitia 30.10.2015, 15:49
116. Thema verfehlt, setzen 6

Zitat von ksy
die Pläne sind die einzig richtige Vorgehensweise. Wer viel nutzt muß viel zahlen, den für diese einzelne Person werden viele Resourcen zur Verfügung gestellt.
Es geht bei dem Thema nicht um das Datenvolumen sondern um die Datengeschwindigkeit. Gezahlt werden soll dafür, dass man nicht ausgebremst wird.

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eternalchii 30.10.2015, 15:49
117.

Zitat von elizar
Hallo liebe Telekom. Hätte ich einen Vertrag mit Ihnen, würde ich sofort bei Ihnen kündigen. Das Gesetz ist komplett gegen die Bevölkerung und nur gut für Konzerne, die dabei Geld herausschlagen wollen. Gähnen Sie daher so viel Sie[bla bla bla]
Ach ja, billige unhaltbare Unterstellungen als Argument. Wie kreativ. Und dazu auch noch völlig unhaltbare Behauptungen, die nur zeigen, dass Sie nicht verstehen, was hier diskutiert wird. Als wäre es gut für die Bevölkerung, wenn z.B. Notrufe nicht priosiert werden oä. Einfach nur peinlich.

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querdenker42 30.10.2015, 15:55
118. einfach mal die Kirche im Dorf lassen

Würde eigentlich jemand auf die Idee kommen dass ein ICE Ticket nur so viel kosten darf wie das für den Bummelzug? Oder dass ein Einschreiben per Express genauso billig sein muss wie eine Postkarte?
Der Wahlspruch der Netzneutralitäts-Protagonisten, dass jedes Bit gleich sei, ist schlicht falsch! Verschiedene Dienste haben unterschiedliche Anforderungen und Wertigkeit und es sollte genau wie in anderen Bereichen erlaubt sein dass auch in der Preisgestaltung abzubilden.

Wir sprechen hier von Ressourcen die ordentlich Geld kosten und von Unternehmen bereitgestellt werden, die keine wohltätigen Organisationen sind, sondern Geld verdienen müssen. Wenn ich diese Ressourcen bevorzugt nutzen will (ruckelfreie HD Videos, Online Spiele ohne spürbare Latenzzeiten etc.) sollte es in Ordnung sein wenn das extra kostet.

Natürlich muss darauf geachtet werden dass der Aufschlag maßvoll ist, andere Dienste immer noch vernünftig nutzbar sind und jeder Anbieter von Inhalten die Priorisierung nutzen kann.
Mit entsprechend gesetzten Leitplanken sollte die Bundesnetzagentur in der Lage sein, genau dafür zu sorgen.

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eternalchii 30.10.2015, 15:56
119.

Zitat von kjartan75
Die Telekom interessiert sich einen Dreck für Leute auf dem OP-Tisch oder für nicht durchgekommene Notrufe. Das ist wirtschaftlich nämlich völlig ohne Belang. Traurig, aber wahr.
Aha. Und was die Telekom interessiert, haben Sie mit Ihren Gedankenleserfähigkeiten herausgefunden? Und das Sie einen Spezialdienst für sicherer OP-Vernetzungen mit niedriger Latanz als wirtschaftlich belanglos bezeichnen, hat welche Gründe? Dass Sie keine Ahnung davon haben, was man in dem Bereich verdinen kann?

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