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Big-Brother-Awards: Netzaktivisten verleihen Negativpreis an Bundeskanzleramt
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Der Datenschutzverein Digitalcourage hat unter anderem das Bundeskanzleramt und ein Fernbus-Unternehmen mit dem Big-Brother-Award ausgezeichnet. Auch Edward Snowden bekam einen Preis.

citizengun 11.04.2014, 19:53
1.

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Der Konzern arbeitet im Auftrag von zehn Bundesministerien an sicherheitsrelevanten Projekten wie dem elektronischen Personalausweis, der Kommunikation mit Behörden De-Mail und dem bundesweiten Waffenregister
Das ist der ja der Zweck der zentralen Verwaltung, Schnittstellen für Privilegierte zu schaffen. Daher auch die allgemeine Gesundheitskarte. Vor dem Meldeamt kann man sich noch verstecken, vor Krankheiten aber nicht. Redundanz erhöht die Wahrscheinlichkeit der Bürgerkontrolle.

Gleichzeitig bekommt die UNO einen Komplettüberblick aller registrierten Waffen mit ihren Adressen und kann sie, wie im UN-ATT vorgesehen, bei Aufständen durch Vertragsländer (umliegende Staaten) gleich einsammeln. Zusätzlich wird mir als Bürger das durch die Politik noch als Sicherheit verkauft, weil ich mich durch eine zusätzliche zentrale Verwaltungsinstanz weniger darum sorgen muss, das Kriminelle sich direkt bei mir (oder anderen) bedienen.

(Das Waffenregister gab es vorher natürlich auch schon nur eben unabhängig für jedes Bundesland. Also wo ist der Bürgergewinn?)

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Gretl7 11.04.2014, 20:46
2. Warum geht dann der Preis nicht auch an die Bahn

Wenn sich die Nutzer des Fernbusses ausweisen müssen, so ist das das gleiche wie bei der Bahn, wenn ich einen Monat im Voraus ein 29 €-Ticket von München nach Berlin kaufe. Das ist dann auch auf meinen Namen ausgestellt, wenn ich es im Internet buche. In der Bahn kontrolliert dann der Schaffner meine Kreditkartendaten, um festzustellen ob ich es auch persönlich bin. Und nicht das Ticket für 50 € weiterverkauft habe. Ähnliches macht MeinFernbus. Man kann eine Menge Tickets für 15 € buchen und anschließend, wenn die Preise steigen mit Gewinn verkaufen.
Vorschlag - wie soll dies sonst geregelt werden?

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Joshua Philgarlic 11.04.2014, 22:30
3.

Mag ja sein, dass das bei MeinFernbus in den AGB steht, passiert ist mir das aber noch nie! Meist muss man nicht mal den Fahrschein zeigen, sondern nur den Namen sagen. In sofern also leicht übertrieben, der Preis!

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tabemese 12.04.2014, 02:16
4. MeinFernbus-Preis

Grotesk MeinFernbus dafür einen Negativ-Preis zu verleihen!

nächstes Jahr soll übrigens das Auto den Preis bekommen, da sie beanstanden, dass man sich für das Autofahren über einen sogenannten Führerschein ausweisen muss. Das macht anonymes Autofahren unmöglich!

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