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Bildkritik von fokussiert.com: Drei Profi-Tipps für bessere Fotos
Alex Hafften

Kleinere Blendenöffnung, manueller Fokus, mehr Mittelkontrast: Mit solchen einfachen Handgriffen werden gute Fotos noch etwas besser. Profis vom Fach-Blog zeigen an drei Beispielen, wie man Fotos durch Bildbearbeitung verbessert.

mulhollanddriver 19.11.2013, 10:06
1. Ein anderer Profi meint:

Zitat von
Das i-Tüpfelchen, ohne welches das Bild an Kraft verlöre, ist jener schemenhaft erkennbare zweite Mann.
Das Gegenteil ist der Fall. Der Mann stört den Gesamteindruck des Bildes erheblich. Erstens erfährt der "Hauptdarsteller" durch ihn eine gewisse Beliebigkeit, zweitens befindet er sich an einer unpasenden Position, drittens ist eine Körperhaltung nicht optimal, viertens paßt er farblich nicht ins Bild, fünftens lenkt er die Blicke auf die ebenfalls störenden Menschen im Hintergrund.

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boeseHelene 19.11.2013, 10:17
2.

ich kann die Meinung über das Bild von Jana so gar nicht teilen wenn ich ein Makro Bild machen, möchte dann fotografiere ich bewusst eher mit einer offenen Blende es muss nicht die maximal Blende sein 3-4 hätten es auch getan aber mein Ding wäre eher gewesen näher dran damit man die Ameise besser sehen kann. Und da bin ich dann doch der Meinung von fokussiert, der Focus hätte auf der Ameise liegen sollen. Ansonsten so hoe Blendenzahlen verwende ich eher wenn ich Landschaft oder Architektur fotografiere bei Makros und Portraits die man freistellen möchte ist eine offene Blende perfekt, denn es bietet dem Fotografen die Möglichkeit die Augen des Betrachters so zu lenken wie er möchte.

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thomas_brotzler 05.12.2013, 10:59
3. Hoppla

@ Herr Anderer-Profi

Großartig, wie Sie in zwei kargen Sätzen das wacklige Kartenhaus meiner sogenannten Expertise zum Einsturz bringen. Möchten Sie noch mehr von sich erzählen?

@ Frau Böse-Helene

Dieser laienhaften Auffassung ist entgegenzutreten. Die Schärfentiefe nimmt mit der Abstandsverringerung zum Objekt rasant ab. Als "ideale Blende" zur ausreichenden plastischen Durchzeichnung des Hauptmotivs, guten Freistellung vom Hintergrund und zugleich Meidung von Beugungsunschärfe taugt der Bereich f/11 bis f/16. All dies ist in Kehrbüchern zur Makrofotgrafie nachzulesen, ich habe es nicht erfunden.

@ Spiegel-Redaktion

Ich finde die hiesigen Diskussionen (nicht erst seit heute) gelinde gesagt seltsam, wie durch eine Mischung gesteigerten Rechthabebedürfnisses und tiefergelegten Technikverständisses gesteuert. Ist es das, was Sie hier erhoffen?

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