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Bildkritik von fokussiert.com: Drei Profi-Tipps für bessere Fotos
Peter Krauss

Tonwertkorrektur, Achsenkorrektur, ein Blickfang in der Leere: Mit einfachen Handgriffen werden Fotos noch etwas besser. Profis vom Fachblog zeigen an drei Beispielen, wie man Fotos durch Bildbearbeitung verbessert.

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spon-facebook-1800447788 25.06.2013, 10:27
20. optional

Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.
Andreas Feininger (amerik. Fotograf, * 1906 - † 1999)

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H.Lorenz 25.06.2013, 10:43
21.

Zitat von a_free_spirit
1) ... 2) Aussage zu Photoshop: komplett falsch! Photoshop kann eben nicht jeder, genau genommen ist es inzwischen ein eigenes Handwerk, dass sehr viel Wissen und Erfahrung verlangt (ich rede nicht vom Herumziehen an Gradationskurven und lustigen Filtern)....
Ich gehe davon aus, dass jeder ambitionierte Hobbyfotograf, der Photoshop besitzt, auch damit umgehen kann. Sicherlich beherrsche auch ich es nicht bis ins Detail (wer tut das schon?) und oft habe ich mir die Haare gerauft, aber ich kann damit umgehen. Außerdem ist Photoshop überbewertet, und es gibt z. B. auch Nikon's Capture NX. Ich persönlich nutze neben Adobe, Photocape, ShiftN und Microsoft's Fotosuite 2006. Photoshop kommt eigentlich nur bei ganz harten Fällen oder speziellen Projekten zum Einsatz.

Zitat von a_free_spirit
1) ...3) Die Frage ist doch: Was will ein Künstler erreichen und wie möchte er arbeiten? ......
Nun ja, ich glaube aber, der Spiegelartikel bezog sich auf "Verbesserungen" der vorhandenen Fotos und eben NICHT auf künstlerische Werke. Soweit ich es verstanden habe, ging es in der Tat darum, eine Situation einzufangen und zu konservieren. Also man möchte ja das selbst Gesehene mit dem aufgenommenen Foto festhalten. So habe ich es verstanden.

Zitat von a_free_spirit
1) ...5) Überholter, schlechtester Spruch aller Zeiten: Kunst kommt von Können. Auch komplett falsch! Können muss nur ein Handwerker, denn er garantiert sein Können gegen Bezahlung. ...
Sehe ich anders. Die Kunst des Fotografierens kommt sehr wohl vom Können des Fotografen. Nämlich wie ich es bereits schrieb, von den Fähigkeiten zu arrangieren, Situationen und Lichter zu erkennen usw. Und ein Fotograf garantiert, wie bei unserer Hochzeit, sein Können sehr wohl gegen Bezahlung.

Im übrigen empfinde ich persönlich die immens zugenommene "Photoshop"-Fotografie, als auch solch Spielereien wie die HDR-Fotografie als surreal. Es ist nichts mehr echt. Geglättete Texturen, unwirkliche Kontraste, übertriebene Tonwerte usw. usf.

Ich bleibe dabei: Ein gutes Foto sollte bereits nach dem Auslösen sitzen. Korrekturen werden sich nicht immer vermeiden lassen, und es ist gut, daß es heute die Möglichkeiten der Bildbearbeitung gibt. Aber man sollte es eben nicht übertreiben. Einen Pfingstochsen brauche ich nicht.

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