Forum: Netzwelt
Bitfloor: Hacker stehlen 250.000 Dollar in Bitcoins
SPIEGEL ONLINE

Digitaler Bankraub: Unbekannte haben von der Handelsplattform Bitfloor 24.000 Bitcoins gestohlen. Die Firma will für den Schaden in Höhe von umgerechnet einer Viertelmillion Dollar einstehen. Die Hacker profitierten von einer Unachtsamkeit.

Seite 1 von 2
john_d 05.09.2012, 11:31
1.

Das ist ziemlicher Unsinn.
Das "Bitcoin System" an sich war noch nie auch nur ansatzweise durch Hacker gefährdet.
Verwundbar waren und sind die Handelsplattformen, was sich auch kaum vermeiden lässt.

Das eigentliche Bitcoin Netzwerk gilt nach wie vor als extrem sicher und ist - solange keine Lücke gefunden wird - nur zu beschädigen, wenn jemand bereit ist sehr sehr viel Geld (=Rechenleistung) dafür aufzuwenden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
statussymbol 05.09.2012, 11:34
2.

Zitat von sysop
Digitaler Bankraub: Unbekannte haben von der Handelsplattform Bitfloor 24.000 Bitcoins gestohlen. Die Firma will für den Schaden in Höhe von umgerechnet einer Viertelmillion Dollar einstehen. Die Hacker profitierten von einer Unachtsamkeit.
Bitcoins an sich sind vielleicht eine nette Idee, aber in der Praxis doch ziemlicher Murks.

Allein die "Geldwertschöpfung" in Form von Generierung der Bitcoins durch Rechenleistung ist Murks.

Es ist unvorstellbar viel Rechenleistung (und somit Strom...) nötig um diese virtuellen Bitcoins zu "generieren".

Wer auf diese dämliche Idee gekommen ist, gehört eigentlich bestraft ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
snigger 05.09.2012, 11:58
3. mehr als nur eine nette idee

Zitat von statussymbol
...Allein die "Geldwertschöpfung" in Form von Generierung der Bitcoins durch Rechenleistung ist Murks.
erscheint mir ehrlicher, transparenter und sicherer als durch einfaches banknotendrucken ...

Zitat von statussymbol
Es ist unvorstellbar viel Rechenleistung (und somit Strom...) nötig um diese virtuellen Bitcoins zu "generieren".
das stimmt so nicht, das ist nur eine pauschalisierung.

Zitat von statussymbol
Wer auf diese dämliche Idee gekommen ist, gehört eigentlich bestraft ;-)
verklagen sie doch Satoshi Nakamoto ...

ich halte BC für mehr als nur eine nette idee und wie ein vorredner schon erklärt hat ... es liegt an den portalen zum handeln. (und dem menschlichen trieb, mitmenschen beim handeln zu übervorteilen )

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Stega 05.09.2012, 12:03
4. worum es geht

Zitat von statussymbol
Allein die "Geldwertschöpfung" in Form von Generierung der Bitcoins durch Rechenleistung ist Murks. Es ist unvorstellbar viel Rechenleistung (und somit Strom...) nötig um diese virtuellen Bitcoins zu "generieren".
Sie haben den Kontext nicht verstanden.
Es geht nicht um "generieren", es geht um "garantieren".

Im "konventionellen" Geldsystem garantiert das Banksystem dafür, daß Geld nicht zweimal ausgegeben werden kann. Damit dies in der Praxis funktioniert, gib es Gesetze + eine eine Menge an Ausführungsregeln + eine Bankaufsicht und ein Revisionswesen. Und damit sich auch wiklich alle daran halten, und niemand einfach mal in die Bank einbricht, und die Moneten mitnimmt, gibt es die Polizei.


Das Bitcoin-System ist ein Versuch, das alles duch moderne mathematische Methoden und ein Computer-Protokoll und verteilte Rechenleistung zu ersetzen. Es ist ein ("crypto-anarchistischer") Versuch, durch moderne Technik den Staat ein Sück weit überflüssig zu machen.


Also muß man fairer Weise vergleichen, wieviel Strom + Personentage + Geld + Materialwerte in das konventionelle System gehen, um unsere bewährten €ronen zu schützen und zu garantieren.


Natürlich bleibt dann immer noch eine Frage, ob wir ein alternatives Geldsystem brauchen. Manch einer mag da nun sagen, das ist Unsinn, denn unser bestehendes Geldsystem funktioniert ja so gut. Außerdem haben wir ja in den letzten Jahren so erfolgreich gelernt, Vorgänge mithilfe des bestehenden Geld/Bezahlsystems nachvervolgbar zu machen. Wer sowas abschaffen will, naja, ich weiß nicht recht....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hanfiey 05.09.2012, 12:09
5. Rechenleistung

wenn jemand eine Rechenleistung für ein Unternehmen anbietet ist es ein Dienstleister und kein Stromverschwender. Rechenleistung wird nun mal gebraucht, egal ob bei der Klimaforschung oder Geologie. Wenn diese Energie zum bezahlen von Leistungen wie Softwareentwicklung benutzt wird werden doch nur Leistungen gegeneinander getauscht, gerechnet werden muss doch sowieso. Also ist das nicht dämlich, nur wenn es keiner versteht. Wer ein unverschlüsseltes Backup auf dem gleichem Rechner aufbewahrt wie seine verschlüsselte Datenbank dann hat der nichts besseres verdient als ausgeraubt zu werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oliverstrohnach 05.09.2012, 12:14
6.

Zitat von john_d
Das ist ziemlicher Unsinn. Das "Bitcoin System" an sich war noch nie auch nur ansatzweise durch Hacker gefährdet. Verwundbar waren und sind die Handelsplattformen, was sich auch kaum vermeiden lässt.
Danke. Wollte ich gerade sagen.

Zitat von statussymbol
Bitcoins an sich sind vielleicht eine nette Idee, aber in der Praxis doch ziemlicher Murks. Allein die "Geldwertschöpfung" in Form von Generierung der Bitcoins durch Rechenleistung ist Murks. Es ist unvorstellbar viel Rechenleistung (und somit Strom...) nötig um diese virtuellen Bitcoins zu "generieren". Wer auf diese dämliche Idee gekommen ist, gehört eigentlich bestraft ;-)
Aber hallo, Smiley-in-Foren-Benutzer!
Schon mal Gedanken gemacht über die "Geldwertschöpfung" in unserem aktuellen monetären System? Nein?

http://www.rayservers.com/images/Mod...yMechanics.pdf

Ganz grob zusammengefasst: aus dem Nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Stega 05.09.2012, 12:15
7. da geht noch mehr

Zitat von john_d
Das "Bitcoin System" an sich war noch nie auch nur ansatzweise durch Hacker gefährdet. Verwundbar waren und sind die Handelsplattformen, was sich auch kaum vermeiden lässt.
In der Tat.
Im Moment ist die "Bitcoin community" damit beschäftigt, viele Einrichtungen des bestehenden Handelssystems für die Bitcoin-Welt nachzubauen. Vieles davon auf Heimwerker-Niveau.

Da gibt es also Börsen, Derivate, Futures, Auktionsplattformen, Marktplätze, eine Bitcoin-Polizei, und eine ganze Menge dubioses Zeug.


die meisten dieser Anwendungen, die auf der Basis des Bitcoin-Netzwerkes gebaut werden, sind viel konventioneller, als das Netzwerk selber. Sie bieten sich daher auch für Angriffe aller Art an.

Ich glaube, es dauert noch einige Zeit, bis die Tragweite der Idee eines wirklich verteilten Netzes ohne zentrale Steuereinheit wirklich "in den Köpfen angekommen" ist. Wir Menschen machen halt immer erst mal das weiter, was wir schon kennen.

Wenn man die heute vorhandenen technischen Möglichkeiten weiter denkt, wären durchaus auch Börsen, Versicherungen, und weitere Verwaltungs-Einrichtungen denkbar, die ohne eine garantierende, zentrale Autorität auskommen, und daher auch nicht mehr per Gesetzesakt oder sonstigem Angriff aus der Welt zu schaffen wären. Es ist aber klar, daß ein solcher Ansatz uns allen erst mal "Knoten ins Hirn" macht. Schließlich glauben wir ja immer noch, irgend jemand müßte auf uns aufpassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jeykey2000 05.09.2012, 12:21
8. Murks

Wer braucht eigentlich solchen Mist??? Bestenfalls doch nur krankhafte Spieler und Zocker.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
john_d 05.09.2012, 12:41
9.

Zitat von jeykey2000
Wer braucht eigentlich solchen Mist??? Bestenfalls doch nur krankhafte Spieler und Zocker.....
Troll Versuch?
Wozu braucht man Paypal, Moneybookers, Western Union oder ne simple Bank Überweisung ... achja und Bargeld?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2