Forum: Netzwelt
Breitbandausbau: Die Stunde der Dummdeuter
DPA

Lahmes Netz, lahmer Ausbau, viel Schönrednerei: Beim Breitbandausbau definieren Politiker ihr Versagen weg. Mobiles Breitband gibt es angeblich schon, wenn man nah genug an einem LTE-Mast wohnt - ganz egal, wie mies die Übertragung ist. Solche Verschleirungen sollen Investitionen verhindern.

Seite 1 von 25
Pat-Riot 30.04.2013, 16:23
1. altius, citius, fortius

Es gibt auch ein Leben diesseits von 100 Megabit. Mir ist ein gut funktionierender Fahrradverleih in einer Großstadt wie Hamburg genauso wichtig wie irgendein Glasfaserkabel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
volker19611 30.04.2013, 16:23
2. Respekt.

13 mal dumm im Text. Ich denke, Sie haben ihren Punkt verdeutlicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Frau Mau 30.04.2013, 16:26
3. mobiles Breitband ist in Deutschland ein Wunschtraum

Ich lebe in einer deutschen Großstadt und man sollte meinen das wenigstens hier wenn noch kein LTE, zumindestens UMTS vorhanden ist. Ich habe jetzt alle Netze der Betreiber durch. Abgesehen von der Tatsache das ich Zuhause allerhöchtens Edge Empfang erhalte ( 5km Luftlinie zum Zentrum in HH ), ist die Versorgung mit UMTS in Hamburg doch sehr dürftig und lückenhaft. Ich werde einen Teufel tun und mir in den nächsten 3 /4 Jahren garantiert kein LTE fähiges Smartphone bzw. einen entsprechenden Netzzugang anschaffen .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Askan 30.04.2013, 16:27
4. optional

Mir fehlen zwar viele Kenntnisse, um die Kolumne im Detail beurteilen zu können, aber nachdem, was ich bisher bei der Versorgung mit breitband erlebt habe (wohne auf dem Land) glaube ich jedes Wort.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
shimodax 30.04.2013, 16:27
5.

Jemand der im letzten Artikel eine Internet-Flatrate per Analogie mit Stromerzeugern verglichen hat (wo bekanntlich seit jeher nach Volumen bezahlt hat), hat m.E. das Recht verwirkt, anderen Umdeutung" vorzuwerfen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Verun 30.04.2013, 16:29
6. Der Sascha Lobo

Zitat von sysop
Lahmes Netz, lahmer Ausbau, viel Schönrednerei: Beim Breitbandausbau definieren Politiker ihr Versagen weg. Mobiles Breitband gibt es angeblich schon, wenn man nah genug an einem LTE-Mast wohnt - ganz egal, wie mies die Übertragung ist. Solche Verschleirungen sollen Investitionen verhindern.
Immernoch der beste Kolumnist auf Spon.
Interessant, realistisch und dabei witzig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SirRobin 30.04.2013, 16:32
7. Der Staat soll ein Netz aufbauen?...

wenn ich das richtig verstanden habe soll der Staat nun für die Leitungen sammeln gehen? Sicher... und alle am beste direkt beim BND zusammenlaufen lassen...
Was ich nicht verstehe: Es findet doch Wettbewerb statt... (Fast) jeder kann der Telekom doch davonlaufen und wer es nicht kann hat eh so eine miese Leitung dass er never auf 75 GB kommt da die bis zu 2Mbit/s brutto niemals zum YouTube- und Maxdome-gucken langen...
Naja... ne Kolumne darf ja schließlich alles... Achne... Satire... Ach jetzt hab ichs verstanden... ,)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
a.weishaupt 30.04.2013, 16:34
8. Andere Vorreiter die merkwürdigen 50 MBit erwähnen!

In Hong Kong gibt es seit Jahren Gigabit-Zugänge zu niedrigen Preisen. Singapur hat die Abdeckung per FTTH-Gigabit-Zugängen zur nationalen Aufgabe erklärt. Schweden hatte schon in den 90ern symmetrische FTTC 10-MBit-Zugänge ohne Trafficlimit und mit auf Wunsch mit festen IPs (Bredbandsbolaget AB), inzwischen auf 100 aufgedreht. Auch wichtig und nicht zu vergessen: die merkwürdige 50 MBit-Rate kommt daher, dass die DTAG das eigentlich auf 100 MBit ausgelegte VDSL auf das halbe Tempo herabsetzt. Ähnlich wie damals bei ADSL, von dem hier überall behauptet wurde, es erlaube 768/128k Bitrate, als sei das eine technische Gegebenheit und keine zweifelhafte Entscheidung der Telekom.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Trivalent 30.04.2013, 16:35
9. Wer?

Zitat von sysop
Lahmes Netz, lahmer Ausbau, viel Schönrednerei: Beim Breitbandausbau definieren Politiker ihr Versagen weg. Mobiles Breitband gibt es angeblich schon, wenn man nah genug an einem LTE-Mast wohnt - ganz egal, wie mies die Übertragung ist. Solche Verschleirungen sollen Investitionen verhindern.
Wer will das schon wissen?
So genau?
So ein Wohlfühlstaat, wie Unsereiner, funktioniert doch nur, wenn ein Großteil mit dem Status quo, zumindest zufrieden ist und Unwissenheit ist dazu ein wichtiges, geistiges Kapital.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 25