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Breitbandausbau: Warum Kommunen auf 124 Millionen Euro an Fördermitteln verzichten
DPA

Das Förderprogramm des Bundes für den Glasfaserausbau verpufft oftmals. Das Verkehrsministerium bleibt nach SPIEGEL-Informationen auf bereits bewilligten Millionensummen sitzen. Dafür sorgen auch die Internetprovider.

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Grummelchen321 18.07.2019, 19:27
20. Mit wieviel Mbit

wohl die jetzt unützen Mautsäulen zur Erfassung von Fahrzeugen angeschlossen wurde ,die nur wenige Kilometer von mir entfernt aufgebaut worden ist?

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Lankoron 18.07.2019, 19:33
21. Die Bundesregierung

hat doch sowohl politisch als auch als Anteilseignerin der Telekom das Vectoring vorangetrieben und als beste Lösung präsentiert. Solange man dies als "schnell" verkauft und fördert, ob nun durch Bund oder Länder, wird es immer wieder solche Probleme geben.

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Grummelchen321 18.07.2019, 19:34
22. Dazu

muss man sich die Leitfäden zum digitalen Breitbandausbau ansehen.In den geänderten Leitsätzen ist das ersichtlich wer zu diesem Zeitpunkt im BmVi am Ruder war.Es könnte der andere Mautdepp gewesen sein.
Der hat sich wohl aus gutem Grund wieder nach Bayern abgesetz.

Ob der jemals Ahnung von Internetübertragungstechnik oder das nötige Personal mit Fachwissen hatte wage ich stark zu bezweifeln

https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Dobrindt

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jf252358 18.07.2019, 19:36
23. Muss halt der Staat

ein Gesetz auf den Weg bringen was jeder Gemeinde ab einer bestimmten Größe den Glasfaserausbau garantiert im Zweifelsfall bei Bußgeld Androhung bei den Providern so hätte man schonmal einem großen Teil der Leute erreicht. Das Problem ist aber auch wer hat schon 30 mb/s braucht das Privat und kann sich das leisten ist also der Bedarf da? Für Geschäftliche Nutzer kann die durchaus leistbar und notwendig sein. Aber der Bedarf ist nicht da, da die Preise zu hoch sind auch da müsste staatlich was gemacht werden ebenso wie bei den Preisen für mobile Daten. Mein Ort wollte zuerst auch Glasfaser hat das aber in der Stadtversammlung abgelehnt, weil die Kosten erst hätten kalkuliert werden müssen und dann kam die Telekom mit dem Angebot Vectoring für die Stadt kostenlos auszubauen, was natürlich angenommen wurde, da 1.kostenlos keine 10% Beteigung 2.keine Kalkulation keine Kosten für Kostenvoranschlag 3. Kein Aufwand für einen selbst die Telekom übernimmt alles. Es ist nur im Intesse der Netzanbieter, da die damit für bessere Geschwindigkeit höhere Preise verlangen können.

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Grummelchen321 18.07.2019, 19:42
24. Genau

Zitat von iceyyo
wenn man es schaffen würde Breitband grossflächig zu verlegen, bleibt immer noch das Stück zum Haus oder vom haus Verteiler in die Wohnungen, wo regelmäßig alte Kupferleitungen liegen.. die wenigsten Vermieter werden hier entsprechend nachrüsten.. da es geld kostet und keinen Mehrwert bietet..
das Problem. In Leitfaden ausführlich beschrieben.
Hat der Straßenverteile und damit die alten Kupferhausanschlüsse erreicht iust mit der Förderung bis zum Hausanschluss Ende.
Allen müsste bekannt sein welche Probleme Kupferleitungen für die Übertragungstechnik bedeuten.
Da fragt sich welches interesse die Telekom hat an dem alten Gelumpe noch auf der letzen Meile(die alten Kabel gehören der Telekom und damit dem Bund)zu verdienen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Letzte_Meile

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Calen 18.07.2019, 19:43
25. Subventionierung der Telekom

Bisher hat bei den alten Förderprogramm die Telekom immer am meisten profitiert, denn hier wurde Breitband nicht ins Haus gelegt und die letzten Meter waren wieder die alten durch Steuergelder subventionierten Kupferkabel der Telekom gefragt.
Jetzt nach dem man Glasfaser endlich bis ins Haus legt, besteht ein echter Wettbewerb, weil niemand mehr die ollen Kupferkabel der Telekom braucht. Seit dem torpediert die Telekom mit Vektoring den Ausbau. Wird dann doch durch Fördermittel ausgebaut, gibt es eine Informationskampagne, in der man den Bürgermeistern erklärt, warum bitte ein Modell gewählt werden soll, bei der die Telekom das Eigentum an Breitbandnetz erhalten soll. Erhält dann aber ein anderer den Zuschlag, wird überraschend das Netz doch noch ohne Fördermittel von der Telekom soweit ausgebaut, dass es nicht mehr die Anforderung der Förderung erfüllt.
Wer ist eigentlich Hauptaktionär der Telekom?

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Grummelchen321 18.07.2019, 19:47
26. Hier kann

man erfahren wer für das 30MBit Desaster verantwortlich ist.
Die Homepage biete Einsicht in alle Unterlagen zur Förderung.
Dobrind oder Scheuer einer von beiden war es.

https://atenekom.eu/kompetenzen/foerdermittelberatung/projekttraeger-breitband/downloads/

Alle Unterlagen bis zurück ins Jahr 2015

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Grummelchen321 18.07.2019, 20:03
27. Es wäre so einfach

Man müsste nur die 30MBit Grenze aus dem Föderleitfaden entfernen und reinschreiben :
"Mit Übertragungsraten nach aktuellem Stand der Technik".
Man darf nicht vergessen das Kabel ist nur ein Teil der Technik.
Das meiste und wichtigste findet in den Vermittlungstellen und Kotenpunkten statt.
Schauen sie doch mal bei Gelegenheit in den alten Vermittlungstellen über all im Land vorbei ,wenn ein Techniker vor Ort ist.Früher vollgstoppft mit analoger mechanischer Tenik steht dort meist nur noch eine Serverähnliche Vermittlungstelle in einem 19 Zoll Rack darin.In den straßenveteilern nur Signalumsetzer und Verstärker.


WAS MAN NICHT ZU LAUT SAGEN DARF :"WIR WERDEN BEI DEN KOSTEN FÜD DIE ANSCHLÜSSE SCHON SEIT JAHREN ABGEZOCKT".

Die bis heute verbaute Technik ist schon bezahlt und bringt zu 100% Gewinn für die telekommunikationsnternehmen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Breitband-Internetzugang

https://de.wikipedia.org/wiki/Glasfasernetz#Fibre_to_the_Basement
https://de.wikipedia.org/wiki/Glasfasernetz#Fibre_to_the_home

Die Telekom braucht ja Geld für ihre Auslandsaktivitäten.Wir sehen ja an der Deutschen Bank wohin das führt.

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53er 18.07.2019, 20:24
28. Na da würde ich

an Stelle der Bundesregierung doch glatt die Fördergrenze einfach auf 100 Mbit/s erhöhen. Die doofe Telekom mit ihren gefakten Kupferfaserkabeln kommt da dann nicht mehr mit und wenn die Internetprovider nachziehen, brauchen wir vielleicht am Schluß nur noch etwas Steuergelder für die entlegensten Winkel. Auf jeden Fall können die Provider dann schon mal die Zähne schärfen, für das gegenseitige Zerfleischen.

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blubbblubber 18.07.2019, 20:24
29.

und wenn dann 100 mbit zur verfügung stehen (leider nur fttc) dann verlangt der provider mondpreise. 60 ?/monat für 100 mbit, dazu gute 250? einrichtung inkl router sind eine frechheit. und das trotz förderung, also steuergelder. einfach nur ätzend

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