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Britischer Zeitungskrieg: Hetzjagd auf den "Guardian"
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Weil der "Guardian" geheime NSA-Dokumente veröffentlicht hat, steht die Zeitung in Großbritannien als Terrorhelfer am Pranger. Die konservative Kampfpresse hilft den Geheimdiensten gern bei der Gegenoffensive - auch Rache ist ein Motiv.

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intenso1 12.10.2013, 08:01
1. Wie...

Zitat von sysop
Weil der "Guardian" geheime NSA-Dokumente veröffentlicht hat, steht die Zeitung in Großbritannien als Terrorhelfer am Pranger. Die konservative Kampfpresse hilft den Geheimdiensten gern bei der Gegenoffensive - auch Rache ist ein Motiv.
Wie so oft steht nicht der Täter am Pranger sondern, der der die Tat begangen hat.
Jemanden dafür in die Ecke des Terror zu schieben ist ein verzweifelter Versuch.

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ngb 12.10.2013, 08:03
2. Wie auch immer ...

man die NSA-Affäre versucht aufzumöbeln, die breite Masse interessiert`s nicht. Wenn es nicht mal die britische Presse schafft, wer dann ...

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mickt 12.10.2013, 08:19
3. Danke an den Guardian!

Zeigt einmal mehr, wie wichtig Zeitungen wie der Guardian sind. Danke!

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andros0813 12.10.2013, 08:24
4. wie wär's..

lieber spiegel, ist der guardian kein gutes beispiel für euch?..unsere mutti weiss von nix, zuckt beim wort "datenschutz" mit den schultern und der presse reicht das, um zu schweigen.. sind ja schließlich nicht in england, gelle?

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baconsandwich 12.10.2013, 08:30
5. -_- warum heisst das Ding wohl so?

"Guardian" ist nunmal der Waechter, ausser Sonntags, da gibt's den "Observer", und in meiner Zeit in UK eines der wenigen lesenswerten Blaetter. Leider ist die britische Yellow Press nicht unbedingt als objektive Daten- und Informationsquelle bekannt, daher verwundert mich die Reaktion nicht.
Ebensowenig die der konservativen Regierung, Koalition wie in D ist das weniger, dafuer allerdings Respekt an Nick Clegg (schaut mal FDP, so machts ein britischer Liberaldemokrat bei unterschiedlicher Meinung mit Koalitionspartner....er bleibt dabei...und sagts auch noch...). Wenn sich die britische Regierung mal von den US Warmongern abgrenzen und das seit Blair installierte Schosshundimage ablegen wuerde (Nein zu militaerischer Aktion gegen Syrien war schonmal ein Anfang), koennten Politiker auch mal nach ihrem Gewissen und nicht nur der Lobby nach Politik betreiben.
So die vom Guardian veroeffentlichten "Enthuellungen" tatsaechlich das GCHQ gefaehrden ist das Ding eh nichts wert, das fette MI6 HQ in Vauxhall ist ja auch nicht zu uebersehen. Aber der Guardian wird's ueberstehen, zu gut das Beiheft "Guide" am Samstag...mit vielen Veranstaltungen, derer Termine und Orte und...anderen Meinungen.

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weltenbummler1 12.10.2013, 08:31
6. Zitat

Wie sagte Obelix so weise: "Die spinnen die Briten."

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galaxy2525 12.10.2013, 08:38
7. Richtige Aktion der britischen Medien

Denn, wenn sich kein Politiker in Brüssel, Berlin oder sonstwo in der EU für diesen NSA-Affäre interessiert und etwas unternimmt um die Bürger in Europa zu schützen, dann muss man ja annehmen, dass alle europäischen und deutschen Poltiker Teil des Systems und der NSA sind bzw. von diesen richtig gut bezahlt werden. Und wenn dann jemand den Verrat noch unterstützt und publiziert, dann erfolgt z.B. daraus diese Aktion der britischen Medien. Willkommen im größten je dagewesenen Überwachungsstaat im Namen der EU und aller Berliner und deutschen Politiker, die die Bürger Europas. Und die Bürger Europas und insbesondere Deutschlands jubeln, dass diese ausgehorcht und belauscht werden. Den Datenschutz sollten wir in der EU und in Deutschland aufgeben und alles, aber auch alles öffentlich machen. Fangen wir damit an, dass alle Bundestagsabgeordneten in Berlin ihre Einnahmen bis auf den Cent öffentlich machen.

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karussellbremser 12.10.2013, 08:45
8. ...

Ein ziemlich seltsames Demokratie und Freiheitsverständnis macht sich bei den Regierungen der "freien westlichen Welt"breit.Da wirft man arrogantes Verhalten vor und macht auf der anderen Seite Politik die weit an den Interessen der Bürger vorbeigeht,Europaweit.Da stellt sich die Frage wer da wohl die Arroganz gepachtet hat?!

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auchda 12.10.2013, 09:00
9. UBS Stick?

Was ist das denn, ein UBS Stick... Aber davon unabhängig: dass auch in England die Diskussion beginnt ist begrüßenswert.

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