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Bundesgerichtshof: Bankkunden haften für Fehler beim Online-Banking
Corbis

Wer beim Online-Banking leichtfertig auf Betrüger hereinfällt, muss selbst für den Schaden haften. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Im konkreten Fall wurde ein Rentner um 5000 Euro geprellt. Er hatte zehn Tan-Nummern weitergegeben.

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loeweneule 24.04.2012, 18:07
140.

Zitat von poniente
warum macht auch ein Rentner online-banking, besser er geht zur Sparkasse , das ist sicherer und außerdem gesünder!
Vielleicht ist er gehbehindert. Man weiß es nicht, Sie Witzbold.

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marcaurel1957 24.04.2012, 18:08
141.

Zitat von pepito_sbazzeguti
Sie fragen nach meiner Lösung? Ich sag's Ihnen - ich habe noch nie Online-Banking praktiziert und verzichte auch in Zukunft darauf.
Das ist fair und konsequent so, wer das Risiko nicht tragen will, muß eben darauf verzichten.

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cs2001 24.04.2012, 18:08
142.

Zitat von Saïph
HIV-Virus und ISBN-Nummer lassen grüßen.....
Sie haben das LCD-Display vergessen ;)

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edwin.schwartz 24.04.2012, 18:08
143. Genau so ...

Zitat von Jonny_C
...öb er Online-Banking nutzt, in 9 von 10 Fällen wird mit NEIN geantwortet - viel zu unsicher ! Aber das war schon immer so und wird auch so bleiben.
... ist es - aber was soll der arme alte Rentner machen?
Bankfilialen werden geschlossen, die Sparkassen dünnen ihr
Filialnetz aus ... manchmal treibt das schon kuriose Blüten: Die
COMMERZBANK-Filiale in Bad Neunahr hat keine Kasse mehr, Geld gibt's
da nur am Automaten - kein Witz !

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tetaro 24.04.2012, 18:09
144.

Zitat von glaubblosnix
Was mich allerdings am meisten wundert ist das man den Kontoinhaber bei der griechischen Bank nicht ermitteln konnte. Kann man in Griechenland ein Konto auf Zuruf eröffnen? Dann sollte die griechische Bank haften.
Na, der Kunde ist nun mal das schwächste Glied in der Kette. Für den Täter interessiert sich eh kaum einer, die Banken weisen alles von sich und der schwarze Peter ist wieder da, wo er meistens hinfällt, bei dem, der weder kriminell noch einflussreich ist.

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Hans58 24.04.2012, 18:09
145. Nie mehr einen Titel...

Zitat von Pfeiffer mit drei F
Also hier ist doch wohl klar die Bank haftbar zu machen. Das gewöhnliche TAN-Verfahren ist nicht mehr Stand der Technik und äußerst leicht angreifbar.
Das gewöhnliche TAN-Verfahren verlangt keine Eingabe von 10 TAN.

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dergenervte 24.04.2012, 18:12
146. Erare humanum est

Zitat von sbonk
Die offizielle Seite der Bank wird gehackt und der Kunde haftet? WTF?
Artikel bitte richtig lesen.
Nicht die Bank wurde gehackt. Sondern nach einen Virenbefall hat der Rechner nachgeahmte Seiten angezeigt. Wie schon im Artikel stand nennt es sich Pharming. Wie es funktioniert bitte bei Google erfragen.

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gsm1800 24.04.2012, 18:12
147. Wer lesen kann

Zitat von sbonk
Die offizielle Seite der Bank wird gehackt und der Kunde haftet? WTF?
Pharming (Internet)

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u.loose 24.04.2012, 18:12
148. Klasse....

Zitat von sysop
Wer beim Online-Banking leichtfertig auf Betrüger hereinfällt, muss selbst für den Schaden haften. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Im konkreten Fall wurde ein Rentner um 5000 Euro geprellt. Er hatte zehn Tan-Nummern weitergegeben.
Erst zehn TANs weitergeben, 5000 Mies machen und dann nochmal 10.000 für den Gang bis zum Verfassungsgericht.... Na ja, der hatte sicher eine dieser "Rechtsschutzversicherung"....

Ulrich

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box-horn 24.04.2012, 18:13
149.

Zitat von matthyk
Dass die Bank nie nach einer TAN fragen würde ist schonmal eine Lüge!
hat das einer behauptet? Sie brauchen die TANs nur für konkrete Geschäftsanfälle, und da nur jeweis einen. Keineswegs mehr als einen
Zitat von
Wie ist denn z.B. die Umstellung auf das iTAN-Verfahren abgelaufen...? Oder wie aktiviert ihr eine neue TAN-Liste? Zumindest bei den Banken mit denen ich bisher zu tun hatte, war für die Aktivierung immer eine gültige TAN aus der letzten Liste erforderlich.
Sie sagen es: EINE gültige TAN. Nicht 10. Oder alle.
Zitat von
Bei der ersten Freischaltung sogar mehrere.
bei mir nicht.
Zitat von
Wenn es gut gemacht ist, hat selbst ein technisch versierter Nutzer *überhaupt* keine Chance eine Manipulation zu erkennen, wenn ein Schadprogramm im Hintergrund erst einmal die Kontrolle übernommen hat.
WENN es gut gemacht ist. Ich habe so etwas noch nicht gesehen, und ich habe mit 15 Jahren Online-Nutzung ordentlich Netzerfahrung.

Darüberhinaus, und das ist das wichtigste, kann die Bank nicht für das in Haftung genommen werden, was sich an Viren auf dem PC des Anwenders herumtreibt - mit der nötigen Vorsicht und einem guten Virenschutz kann an die Gefahren erheblich reduzieren.
Zitat von
Alle die hier "selbst Schuld schreien" sollten im Hinterkopf behalten, dass irgendwann auch ihre 5000€ sein könnten...
ändert es etwas am Ergebnis?
Zitat von
Was man dem Opfer in dem Fall tatsächlich vorwerfen könnte, ist, dass er zugelassen hat, dass sich auf seinem Rechner ein Schadprogramm einnisten konnte.
Ganz recht. Das und das in den Wind schlagen elemetarster Warnungen vor damals bereits umfänglich bekannten Phishing-Methoden ist die alleinige Verantwortung des Opfers. Die Bank trifft dafür nicht die mindeste Mitschuld.

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