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C64-Laptop: Von diesem Notebook träumten die Achtziger

Hätte es das bloß damals schon gegeben: Aus einem Commodore C64 hat Benjamin Heckendorn einen Laptop gebaut, der aussieht wie frisch vom Achtziger-Jahre-Fließband. Mit ähnlichen Umbauten verdient der Bastler schon stattliche Summen - trotzdem will er erstmal Pause machen.

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Frank Wagner 19.04.2009, 17:00
1. witzig isses,

aber wer kauft denn so was ?
Ich meine mein C64 hat mir damals nach der Wende auch viel Spaß gemacht, lag dann aber 15 Jahre auf dem Speicher.
Ich habe das Ding erst letzten Monat entsorgt.

Irgend einen Nutzwert hat so was nun leider gar nicht.

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meier_02 19.04.2009, 17:13
2. Nett!

Hatte nie einen C64 und kann eigentlich den ganzen nostalgischen Hype um diese alten Computer nicht nachvollziehen. Aber dieses Notebook im C64-Style finde ich optisch großartig. Alleine die Idee zeugt schon von einem ausgeprägten Vorstellungsvermögen. Diese Idee dann auch noch so perfekt umzusetzen, ist einfach nur bewundernswert.

Den Artikel finde ich sehr gut geschrieben. Ist ja auch nicht mehr so selbstverständlich auf Spiegel Online. Sehr witzig fand ich die Umschreibung: "Wer weiß, an welchem Ende ein Lötkolben heiß wird..." :o)

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dubtown 19.04.2009, 17:30
3. Respekt

Respekt, Herr Heckendorn. Nicht nur optisch ein Leckerbissen geworden.

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Javanse 19.04.2009, 17:35
4. Zum Glück gibt's so Leute

"aber wer kauft denn so was ?"
Es soll sogar Leute geben die sich 80 jahre alte Autos kaufen, jahrhunderte alte Bilder und Möbel oder alte TV-Serien auf DVD.
Total unverständlich, vorallem bei sowas technischem wie Autos, kein ABS, GPS oder Airbag ;)

Find ich immer wieder schön wenn sich Fans um sowas kümmern oder selbst was dazu auf die Beine stellen. Habe meinen alten A500 + Disketten vor meinen Eltern in sicherheit gebracht letztes. Sie oder meine Schwester kommen ansonsten bei einer Aufräumaktion auf die grausame Idee und schmeissen ihn noch weg.

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anders_denker 19.04.2009, 17:37
5. Commodore hatte einen echten C64 Laptop

entwickelt - ging dann nicht in Serie, um die anderen Modelle (C128, kommender Amiga) nicht zu gefährden. In der Konkursmasse von Commodore wurden mehrere der Erlkönige ebenso versteigert, wie der enenso nie in Serie gebaute C65!

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Thorsten Günther 19.04.2009, 18:47
6. Warum in die Ferne schweifen...

...wenn das Gute ebenso auch in Deutschland zuhause ist. Einen zum Laptop umgebauten Atari-Heimcomputer - optisch natürlich passend zu den damals wirklich produzierten Rechnern der XL-Serie - hat der Erbauer bereits vor fast zwei Jahren öffentlich vorgestellt, u.a. gibt es davon mehrere Yourube-Videos (z.B. <http://www.youtube.com/watch?v=EPRxx2r61iA>). Im Unterschied zum C64 läuft dieser Umbau allerdings netzunabhängig.

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hzj 19.04.2009, 18:56
7. Der SX ist das Original!

Ich bin immer noch stolzer Besitzer eines SX64. Ich muss ihn unbedingt mal wieder aus der Ecke holen, um zu sehen, ob die die über 20 Jahre alten Disketten noch lesbar sind. Ich könnte mal probieren, ob ich nach all den Excel Jahren die Multiplan Formeln noch kann. Ein altes Buch zum Nachlesen habe ich auch noch irgendwo rumliegen. Na ja, vielleicht am 1. Mai, wenn das Wetter schlecht ist :) Und dann in 2019 das nächste Mal.
Aber ein C64 mit TFT passt nicht, finde ich. Das ist wie eine Isetta mit ESP oder ein Wählscheibentelefon mit DECT Umbau :(

bb

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Breen 19.04.2009, 19:13
8. Die besseren PCs

Und wer macht sich nun auf und wiederholt dasselbe für den Amiga?

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lulu636 19.04.2009, 19:18
9. Beginn der PC-Ära

Meine ersten beruflichen Erfahrungen begannen mit dem IBM-PC mit 256 KB Ram, 2 Diskettenenlaufwerken, natürlich ohne Festplatte, die annähernd 10.000 DM,- (Original IBM ?)gekostet hätte. Nebenan stand noch ein alter CPM-Rechner mit einem 8-Zoll-Diskettenlaufwerk. Wenige Zeit später hatte ich als einer der wenigen in der Firma einen wahnsinnig schnellen IBM-PS2-Rechner mit sagenhaften 16 KHz, 640 KB Speicher und 30 MB Platte. Noch etwas später hatte wir sogar ein 300 MB-Fe´stplattenlaufwerk, extra für ein umfangreiches Projekt einer größeren Datenanalyse.
Das ganze ist schon erstaunlich, wenn man bedenkt, dass heutzutage eher in GB und TB gerechnet wird, wennn es um etwas größere Datenmengen geht.
Und eine der nächsten Revolutionen der digitalen Welt scheint mit der Entdeckung der graphenen Strukturen zu bevorstehen. Die Rechen- und Speicherkapazität wird sich noch einmal womöglich exponentiell vervielfachen ...

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