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Chromecast im Test: Google drängt mit Kampfpreis ins Wohnzimmer
Matthias Kremp

Mit dem Chromecast will Google einen Platz im Wohnzimmer erobern. Der kleine Stick passt an fast jeden Fernseher, bringt YouTube-Filme und Serien aus dem Internet aufs TV-Gerät. Das Gerät ist billig - aber auch gut? Der Test.

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baerliner_73 19.03.2014, 10:43
50.

Zitat von ferdi111
klären andere hier auf und weisen darauf hin, dass Google ausspioniert! Man, diese Anwender wollen eben eins auf die Mütze...denen ist das Leben zu langweilig, weil sie keine Erziehung genossen haben. Die sind erst zufrieden, wenn sie eines Tages mal um Beispiel eine Risiko-Lebensversicherung abschließen wollen und feststellen, dass sie keine bekommen! Und dann finden diese Leute das Leben gar nicht mehr so langweilig, wenn sie für ne Autoversicherung im Schnitt 100 Euro mehr bezahlen als andere. Warum...?das weiß niemand - ausser die Versicherungen! Seis drum...Dummheit verursacht früher oder später Folgekosten, die aber aufgrund der Dummheit gar nicht wahrgenommen werden...sogesehen ein Vorteil für beide Seiten! Also was solls!

Na ja leider werden sicherlich auch die bestraft, die keine Daten liefern. Wird wie bei Autoversicherungen sein. Wer positive Faktoren aufweist z.B. nur ein Fahrer oder eigene Garage usw. wird bevorzugt. Aber wer garantiert, dass das alles nur Kostenprobleme bringen wird? Man stelle sich mal vor Stasi, SS oder Gestapo etc. hätten solche Informationen besessen...

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GrummelGurmel 19.03.2014, 10:43
51. Selbstbestimmung

Zitat von dunham
Fernseher-Hersteller versuchen, ihre Betriebssysteme zu etablieren. Unterschiedliche Apps für unterschiedliche Plattformen und am Ende schaut der Kunde sprichwörtlich in die Röhre weil die Software der Fernseher nicht mehr aktualisiert wird. So passiert mit einem 800.- EU teuren Markengerät eines Weltherstellers. Chromecast denkt hier weiter. Anstatt die Software fest mit der Hardware zu verbandeln trennt man einfach beide Komponenten. Der Fernseher ist der Darsteller, Chromecast der auswechselbare Akteur. Die Fernseher-Hersteller haben das Nachsehen. Mit was? Mit Recht!
Richtig erkannt! Der Fernseher sollte nicht mehr als ein schöner, aber dummer Bilderrahmen sein. Welche Bilder wie in den Rahmen kommen, dass möchte ich selbst bestimmen. Den Trend dahin gab es schon mal mit Settop-Boxen und Digitalreceivern, als die Fernsehübertragung digital wurde, die Fernseher aber analog blieben. Auf diesen ganzen SmartTV- und Doppel-Triple-Tuner-Kram im Fernseher kann ich getrost verzichten, mehr als eine Handvoll HDMI-Anschlüsse braucht ein Fernseher nicht. Hoffentlich wird es in Zukunft mehr Zuspielgeräte nach Chromcast-Art geben.

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m_s@me.com 19.03.2014, 10:46
52. Test von

Ich finde es nebensächlich, den Test eines Services - denn darum geht es hier - an der "Hardware" aufzuhängen. Ich finde solche Kosten vernachlaessigbar. Viel mehr ins Gewicht fallen Abokosten, Leihkosten, Kaufkosten, Kosten fuer Streaming TV, Radio.

Aber eines ist noch wichtiger, und das gibt doch bei allen letztlich den Ausschlag: Es ist die tatsächliche Verfügbarkeit von Content, sprich Filmen und TV-Serien - oder nicht? Darauf kommt es doch letztlich an.

Alles andere muss schlicht funktionieren, das setze ich bei Geräten von Google, Apple oder Microsoft mittlerweile voraus.

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zick-zack 19.03.2014, 10:49
53. Gema

Solange die GEMA in D querschießt, brauch man Youtube doch nicht wirklich am Fernseher!

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amigobenny 19.03.2014, 10:56
54. lokale Medien streamen

er gibt mittlerweile mehrere Apps die lokale inhalte wie Fotos direkt übertragen (Allcast, LocalCast Media 2,...)

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erlachma 19.03.2014, 11:17
55. Nur Chrome, kein WindowsPhone

...und damit raus. Mögen die "Vorteile" noch so schön sein, Chrome wird bei mir nirgendwo installiert, und dass iOS und Android unterstützt werden, ist schön, aber für Windows Phone Nutzer (immerhin schon über 10% in Deutschland) nicht hilfreich.

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sok1950 19.03.2014, 11:23
56. hört endlich mit dem Schwadronieren über Apps auf...

In den 80iger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde für jede Aufgabe am Computer ein eigenes Programm, heute liebevoll App genannt, benötigt.

Mit dem Webbrowser gelang es, für alle Aufgaben ein einziges Programm zu entwickeln. Alle Aufgaben erledigte der Server.
Warum also braucht man Apps, wenn der Webbrowser alles genauso gut und besser kann?
Der Webbrowser hat die Eigenschaft, daß er den Zugriff des Anbieters auf den eigenen Computer verhindert. Der Webbrowser schützt den Computer und vor allem persönliche Daten.

Wer Apps installiert, kann auch seine Haustür weit offen stehen lassen, quasi als Einladung, dass jeder alle persönlichen Daten abgreifen und ohne jede Kontrolle nutzen kann.

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k.haz 19.03.2014, 11:48
57. Spionage im Wohnzimmer?

Natürlich sollte man sich der Datensammelwut bewusst sein... aber mal völlig losgelöst davon:

Kann mir wenigstens mal einer der Weltuntergangs-Propheten hier erklären, was an diesem Gerät so unsagbar böse sein soll? Entweder ich schaue ein Online-Video über meinen PC, mein Smartphone oder per Chromecast auf dem TV. Daten werden überall übermittelt. Warum aber gerade diese Technik so böse sein soll, kann mir wahrscheinlich niemand sagen. Im Vergleich zu Smartphone und Laptop fehlen diesem Gerät (und dem verbundenen TV) ja sogar noch Kamera und Mikrofon, was es sogar weniger gefährlich macht. Hauptsache erstmal draufhauen

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axcoatl 19.03.2014, 11:53
58. Nun hat die 'Privatsphäre'

... einen Preis: 35€ zahlen, und das Wohnzimmer gehört zum Einflussbereich von Google. Mein WLAN Kennwort würde ich diesem Gerät schon mal gar nicht anvertrauen. Und inwieweit es im LAN dann herumschnüffelt, das muss sich erst zeigen.

Meine Daten gehören mir, und Google hat bei mir im Haus nichts zu suchen.

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Rainer.B 19.03.2014, 13:42
59. Das großartige Google-Spiegel abkommen

Immer öfter sieht man nun die Spiegel-Online App bereits im Auslieferungszustand auf Tablets und Smartphones installiert. Der Spiegel Artikel zu Chromecast liest sich wie die Werbebroschüre des Herstellers - kein Wort zum Thema Datenschutz. Sieht so aus als hätte das letzte große Nachrichtenmagazin seine Unabhängigkeit an Google verkauft.

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