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Cloud-Speicher: Zehn Dropbox-Alternativen im Überblick

CC BY-SA 2.0 perspecsys.com Mit dem Konzept, Daten via Cloud-Speicher jederzeit und überall verfügbar zu machen, ist Dropbox groß geworden. Doch mittlerweile gibt es reichlich Alternativen. Das Magazin "t3n" stellt zehn davon vor.

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quark2@mailinator.com 04.06.2016, 11:31
1.

Wenn ich was zu verteilen habe, lade ich das auf meinen eigenen Server. Eine eigene Website ist eh nötig, damit Facebook etc. sich nicht das ganze Web unter den Nagel reißen und damit löst sich das Problem mit der "Cloud" von alleine. Wobei das Wort Cloud eigentlich für verteilte Rechenleistung stand, nicht für verteilten Speicher. Immer schön, wenn Markettingleute einem die Fachbegriffe umdeuten.

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rmuekno 04.06.2016, 11:58
2. Eine vernünftige Cloud kostet Geld

@1 genua richtg

ansonsten bekomme ich für das selbe Geld einen Mietserver mit eigener Domain und dann Opensource Software wie z.B. Owncloud drauf, das bring jeder interessiert Nutzer hin und die Datenhoheit liegt bei Ihm, notfalls den 14 jährigen Sohn/Tochter machen lasssen.

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rmuekno 04.06.2016, 12:06
3. Nachtrag

die angegeben Speichervolumen klinge super, dürften aber meist illusorisch sein. Um zig Giga bis Terabyte zu übertragen ist das Internet noch vile zu langsam, d.h. die meisten Nutzer dürften nur eine geringen Teil nutzen. Ich denke wenn jeder Nutzer seine vollen maximalen Speicherplatz nutzen würde, bräche bei den Anbietern alles zusammen. Da eben nur ein geringer Teil des maximalen Speichers genutzt wird könne die Preise auch so günstig sein. Vernünftige Server, Festplatten redundant u.U. noch mit Backup, das ganze in gesicherten Rechenzentren kostet eben immer noch richtig Geld,

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zeichenkette 04.06.2016, 12:13
4.

...stand noch nie für verteilte Rechenleistung. Die Wolke war von Anfang an einfach ein Symbol für das Internet "da draußen". Das versinnbildlicht nur, dass da ein Netz von Servern ist, die etwas tun und die man benutzen kann, ohne dass man sich Anwender um die Details kümmern muss. Ob das Rechenleistung oder Speicherplatz ist, ist da völlig irrelevant. Der eigene Server ist in diesem Sinne keine "Cloud", denn man muss ihn selber mieten und verwalten und sich um alles kümmern. Er ist also keine Cloud, sondern halt ein Server. Wer diesen Unterschied nicht versteht, der kapiert auch nicht, warum so viele Leute die "Cloud" vorziehen: Sie wollen eben nicht einen eigenen Server verwalten müssen.

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ogg00 04.06.2016, 12:18
5. wichtiges Detail fehlt

im Gegensatz zu Dropbox speichern OneDrive, Hidrive und ich glaube auch Google drive nicht zuverlässig offline kopien auf dem Rechner. D.h. im Zug und weiten Teilen Deutschlands ohne echtes stabiles LTE komme ich an umfangreiche Daten unterwegs NICHT dran. Da ist Dropbox meines Wissens konkurrenzlos.

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diavid 04.06.2016, 12:35
6.

Hätte noch MEGA mit automatischer Verschlüsselung erwähnt.

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chairman_meow 04.06.2016, 12:43
7. Blockchain

gibt es auch noch. Storj.io habt ihr vergessen. Ist vom System her auch sicherer.

Da könntet ihr sowieso mal ein Artikel über z.B. Ethereum machen.

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harryholdenwagen 04.06.2016, 12:46
8.

Bei Arbeiten mit anderen Personen wird GoogleDrive genutzt, obwohl die Office Anwendungen fast nicht zu gebrauchen sind und einige selbstverständliche Funktionen fehlen (zb Silbentrennung). Werden nur Dokumente von verschiedenen Personen benötigt, wird meist Dropbox genutzt.

Für den Heimgebrauch speicher ich alles auf meine Festplatte und führe regelmäßig Datensicherung durch.

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Bueckstueck 04.06.2016, 13:22
9.

Zitat von quark2@mailinator.com
Wenn ich was zu verteilen habe, lade ich das auf meinen eigenen Server. Eine eigene Website ist eh nötig, damit Facebook etc. sich nicht das ganze Web unter den Nagel reißen und damit löst sich das Problem mit der "Cloud" von alleine. Wobei das Wort Cloud eigentlich für verteilte Rechenleistung stand, nicht für verteilten Speicher. Immer schön, wenn Markettingleute einem die Fachbegriffe umdeuten.
Schön, dass du das so machst. Kann aber nicht jeder bzw. macht nicht für jeden Sinn

Und nein, Cloud stand und steht nicht nur für distributed computing. Was du meinst ist cloud computing, aber ohne Speicherplatz wird nichts berechnet.

Hier gehts (für den consumer) um cloud storage und für Firmen durchaus um cloud computing und storage.

Man kann auf jeden Fall für beides den Begriff cloud verwenden. In der einen Wolke wird halt nur gespeichert, in der anderen gerechnet bzw. Applikationen ausgeführt.

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