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Computerspiele: "Counter-Strike"-Spieler sollen zum Doping-Test
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Wer professionell Computer spielt, wird künftig noch mehr wie ein Sportstar behandelt - auch wenn es ihn nervt. Bei einem "Counter-Strike"-Turnier im August will die E-Sports-Liga ESL erstmals Doping-Tests durchführen.

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Gemein 23.07.2015, 21:14
10. @ Nr. 3 spon-facebook-10000220808

E-Sport fordernder als "normale" Sportarten? Na, dann trainieren Sie mal das "lächerliche" Pensum eines Spitzenathleten im Weitsprung und Speerwurf...

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ralf.schmitt.710 23.07.2015, 21:45
11.

Also wenn ich sehe, dass die koreanischen Starcraft 2 Profis in Teamhäusern leben und 6 Tage die Woche vom Aufstehen bis ins Bett gehen komplett durchgeplant haben, inklusive 10-12 Stunden Training pro Tag, würde ich sagen, dass ein durchschnittlicher Weitspringer oder Speerwerfer, die in der Regel nur Semiprofis sind, da weniger Zeit in seinen Sport steckt.

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rad_thom 24.07.2015, 00:03
12.

Ich lese zum ersten Mal, dass es hier um sehr viel Geld gehen kann.

Die Menschheit ist verrückt!

Amused to Death

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lea.ll 24.07.2015, 00:04
13. lächerlich ...

Das ist ja zum Brüllen. Da sitzen gestandene Menschen stunden-/tage-/wochen-/monate-/jahrelang vor einem viereckigen Kasten und bewegen Pixelmännchen von X nach Y. Was für ein lächerliches Bild. Leute, geht raus ins reale Leben, das ist unvergleichbar komplexer und interessanter. Ich gebe zu, dort gibt es kein in sich geschlossenes und überschaubares System und nicht so schnell Bestätigung durch z.B. virtuelle Medaillen, aber echte Erfahrungswerte, soziales Engagement, Verantwortung, einen gesunden Kreislauf, gesunde Gelenke/Muskulatur und echte geistige Herausforderungen und ... und ... und

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nernst 24.07.2015, 00:14
14. @moe.dahool

Sie verstehen es nicht. Richtig ist: Adderall ist in Deutschland nur über Umwege erhältlich. Stattdessen ist das wirksame Agens (Amphetamin - kein von Firmen eingetragener Markenname, sondern die Bezeichnung für eine definierte chemische Struktur) hier in anderen Formulierungen erhalten (variierende Dosierung mit verschiedenen Hilfsstoffen um es in Tablettenform zu pressen).

Gerade deswegen muss man eben nicht den Markennamen nennen, sondern wie bereits gesagt den Wirkstoff, damit auch in Deutschland, Korea und in allen Labors der NADA eindeutig ist, welche Droge gemeint ist.

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lügi 24.07.2015, 00:30
15. In dem Zusammenhang

bitte Dopingtests an Universitäten und Hochschulen unter staatlicher Aufsicht!
Da knallt sich nämlich jeder zweite vor Prüfungen seine Packung Ritalin rein....
Von Chemiestudenten abgeshen, die brauen sich nämlich direkt ihr eigenes Zeug zusammen....

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davornestehtneampel 24.07.2015, 01:20
16.

Zitat von Gemein
E-Sport fordernder als "normale" Sportarten? Na, dann trainieren Sie mal das "lächerliche" Pensum eines Spitzenathleten im Weitsprung und Speerwurf...
Wenn ich mir E-Sports-Videos angucke, sehe ich vor allem, wie schnell da verschiedene miteinander koordinierte Aktionen gemacht werden müsssen. Da erscheint mir das Werfen eines spitzen Stocks -sorry an alle Speerwerfer- in der Tat im Vergleich 'lächerlich'.

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Tahlos 24.07.2015, 02:15
17. Da

werden die meisten "Topspieler" aber krachend durchfallen oder im Turnier komplett versagen.

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Vorlan 24.07.2015, 03:07
18.

Zitat von Gemein
E-Sport fordernder als "normale" Sportarten? Na, dann trainieren Sie mal das "lächerliche" Pensum eines Spitzenathleten im Weitsprung und Speerwurf...
Ich glaube das unterschätzen Sie gewaltig. Gerade in Korea wird das sehr Ernst genommen. Da werden Profis unter einer 50-60 Stunde Trainingswoche nichtmal Ernst genommen. Und mit dem lockeren vor sich hin spielen hat das nichts mehr zutun. Da werden jegliche Handgriffe auswendig gelernt. Gleichzeitig konzentriert man sich sowohl auf den Gegner und alle seine Züge und ruft die entsprechende Reaktion ab. Da wird nicht überlegt. Gerade bei Starcraft hat man auch gar keine Zeit dafür. Das sind nur noch Reaktionen.
Hatte mal ein Artikel gelesen wo ein Profi um die 300 Aktionen pro Minute machte. Highspeed-Schach wenn man so will.

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markus.pfeiffer@gmx.com 24.07.2015, 06:53
19. Sport ist Sport ist Sport

Wenn man als Sport gesehen werden möchte, dann sollten die Konsequenzen auch ähnlich sein. Punkteabzug und Disqualifikation als mögliche Strafen klingt angesichts langer (teilweise mehrjähriger) Sperren für Dopingvergehen in anderen Sportarten dabei so lächerlich, dass man selbst wieder den Anspruch, Sport zu sein, in Frage stellt.
Und warum bitte soll die Dopingrichtlinie die Privatsphäre der Spieler schützen? Bei anderen Sportarten gehört das öffentliche Brandmarken von (vermeintlichen) Dopingsündern als Abschreckung doch absolut dazu; man denke nur an Claudia Pechstein.
Ein bisschen mehr Konsequenz bedarf es schon, um als Sport anerkannt zu werden. ;-)

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