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Computerspielpreis mit Ina Müller: Eine Branche erniedrigt sich selbst
Gerald Matzka/ DPA

"So ein richtiges Killerspiel mal? Oder ganz klassisch YouPorn?" Die Gala zum Computerspielpreis 2019 war voller totgeglaubter Klischees. Politik und Gamesbranche lassen so nicht einmal die Gewinner gut aussehen.

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thomas.kochem 10.04.2019, 16:15
1. Distanz

Wesentlich erscheint mir die von mir wahrgenomme Distanzlosigkeit, mit der die Games-Szene gefeiert wird. Computerspiele dienen dem Umsatz und nicht der (Volks-) Bildung. Eine kritische Reflektion des Verhaltens von Entwickler, Politik und Medien - die bösen Medien wieder, findet sowieso nicht statt. Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Hier hilft nur noch eins: Völlige Ignoranz - dann sinkt der Umsatz und alles erledigt sich von selbst.

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newline 10.04.2019, 16:19
2. Warum sie (Müller) dann überhaupt engagiert wurde?

Vielleicht hatte Frau Schöneberger keine Zeit.

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john_conner 10.04.2019, 16:21
3. Die Politiker "zerstören" Kulturgut

Vor ca. 2 Jahren gab es in verschiedenern Medien die Erklärung dafür , warum sich namenhafte Entwickler , Computerspiel-Berichterstatter (Gamestar, usw) sich ausdrücklich von Dieser "Art der Nominierung" distanzieren und sich nicht dazu bereitstellen lassen wollen diese zu präsentieren. Prallte diese Kritik eigentlich total ab an den Zuständigen? Wieder einmal mehr zeigt es eher die absolute Arroganz von ....ja , von wem eigentlich ?

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Hardisch 10.04.2019, 16:27
4. Who needs Ina Müller?

Wenn man eine Person wie Ina Müller (mögliche Adjektive zu ihrem Namen erspare ich mir jetzt hier) moderieren lässt, muss man fest von einem unteririschen Niveau ausgehen. Wie mediengeil muss man sein, um sich von dieser Person öffentlich vorführen oder demütigen zu lassen. Leider fallen ja gerade Frauen in der Branche immer wieder durch ihre Übergriffigkeit und maßlose Schrillheit auf. Die finden das dann wohl total cool und emanzipiert. No way .

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siebenachtneun 10.04.2019, 16:30
5.

Zitat von newline
Vielleicht hatte Frau Schöneberger keine Zeit.
Die ist gerade auf Tour.

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inmyop 10.04.2019, 16:38
6. @ Kommentar 1

Was für ein Blödsinn: "Computerspiele dienen dem Umsatz und nicht der (Volks-) Bildung." Und jetzt bitte das Wort "Computerspiele" durch "Fußball", "Rock `n Roll" und andere derartige Begriffe ersetzen. Ich bin bereits Mitte 50, aber es gibt sehr gut gemachte Spiele für den Rechner/die Konsole, die auch in der Bildung benutzt werden. Aber warum nichts auch mal einfach aus Freude ? Da läuft wohl gerade das wahre Leben an Ihnen vorbei...gute Reise ;-)

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matteo2 10.04.2019, 16:44
7. Nun ja...

... ein Teil der Klischees, die Ina Müller da offensiv in Fragen und Moderation packte, bestätigte sich ja eben auf der Bühne, so z.B. als eine der raren Frauen auf der Bühne sich tatsächlich als von einem Mann geschickte Vertretung erwies. Insofern lag sie da nicht immer falsch... Und bei einer neutral-seriösen Moderation hätten sich die meisten beschwert, wie lang und dröge es gewesen sei.

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Sleeper_in_Metropolis 10.04.2019, 16:44
8.

Zitat von newline
Vielleicht hatte Frau Schöneberger keine Zeit.
Ich frage mich sowieso, wie man auf die Idee kommen kann für die Moderation solch einer Veranstaltung Leute wie die Schöneberger oder Ina Müller zu buchen. Viel "falscher" am Platz und Sachferner kann doch da kaum jemand sein als diese beiden Damen - da muss man sich über das Ergebniss nicht wundern.

Wenn mal ein Preis für die Errungenschaften des Feminismus verliehen werden sollte würde da doch auch keine(r) Ingo Apelt oder Oliver Pocher als Moderator hinstellen.

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Redigel 10.04.2019, 16:44
9.

Wie wäre es denn mal, die Moderation mit allen Freiheiten an Leute wie HandofBlood zu geben?

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