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Counter-Strike- Killerspiel oder Kunstwerk?

Spielen Sie selbst "Counter-Strike"? Oder würden sie ein virtuelles Räuber- und Gendarm-Spiel niemals ausprobieren? Geschmacklose Gewalt oder kreative Community? Diskutieren Sie mit!

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Frosty127 27.06.2009, 17:18
1.

Zitat von sysop
Spielen Sie selbst "Counter-Strike"? Oder würden sie ein virtuelles Räuber- und Gendarm-Spiel niemals ausprobieren? Geschmacklose Gewalt oder kreative Community? Diskutieren Sie mit!
Hab es gespielt, und ist immer wieder ganz nett, um die Zeit zu vertreiben ... ein zeitloser Klassiker.

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Epistokrat 27.06.2009, 17:23
2. ...

weder noch, einfach nur ein Spiel.

Zum Zeitvertreib, zum Wettkampf, zur Entspannung

Nur selten sind Spiele auch Meisterwerke.
Braid, Portal, die alten LucasArts-Adventures, Mario 3... das sind Meisterwerke

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Putzer 27.06.2009, 17:52
3. Was ist überhaupt ein "Killerspiel"?

Zitat von sysop
Spielen Sie selbst "Counter-Strike"? Oder würden sie ein virtuelles Räuber- und Gendarm-Spiel niemals ausprobieren? Geschmacklose Gewalt oder kreative Community? Diskutieren Sie mit!
Die Foristen, die sich zur Frage "Geschmacklose Gewalt oder kreative Community" äußern möchten sollten sich im Vorfeld überlegen, ob sie dazu inhaltlich überhaupt etwas sagen können. Das können nämlich nur Menschen, die Counterstrike oder vergleichbare Spiele schon einmal gespielt haben.

Jemand, der dieses Spiel nur aus den mehr oder weniger polemischen Presse- und TV Berichten kennt, sollte lieber vornehm zurückhalten.

Ich persönlich würde es sehr begrüßen, wenn im Zusammenhang mit Counterstrike und ähnlichen Games nicht immer reflexartig der Begriff "Killerspiel" verwendet würde. Es gibt keine "Killerspiele". Jedenfalls so lange nicht, bis endlich jemand eindeutig definiert, was eigentlich ein "Killerspiel" ist - und was nicht.

Im Moment wird die Bezeichnung "Killerspiel" als negativ besetzter Kampfbegriff verwendet, mit dem Stimmung gegen Computerspiele aller Art gemacht werden soll.

Das ist nichts billige Propaganda, gemacht für Leute, die von der eigentliche Materie absolut keine Ahnng haben.

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Epistokrat 27.06.2009, 18:05
4.

Zitat von Putzer
Im Moment wird die Bezeichnung "Killerspiel" als negativ besetzter Kampfbegriff verwendet, mit dem Stimmung gegen Computerspiele aller Art gemacht werden soll.
+1

Killerspiel, Kinderporno-Sperre, Terrorist, Wehrkraftzersetzung


Sammeln wir doch einfach mal die politischen Buzzwords mit denen wir so beworfen werden und wurden.

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LudwigN 27.06.2009, 18:11
5.

Sicherlich ist das Spiel kein kunstwerk, aber es ist definitiv ein Kulturgut das Millionen von Menschen miteinander verbindet. Das lässt sich einfach nicht wegdiskutieren.


Und ja, "Killerspiele" ist ein rein rein polemischer Begriff um das Medium und deren Nutzer zu diskreditieren. Steht für mich auf einer Stufe mit Begriffen wie "Negermusik" oder "entartete Kunst". In einer sachlichen Diskussion hat ein solcher Wortschatz nichts zu suchen.

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Enfo 27.06.2009, 18:37
6.

Zitat von Putzer
Die Foristen, die sich zur Frage "Geschmacklose Gewalt oder kreative Community" äußern möchten sollten sich im Vorfeld überlegen, ob sie dazu inhaltlich überhaupt etwas sagen können. Das können nämlich nur Menschen, die Counterstrike oder vergleichbare Spiele schon einmal gespielt haben. Jemand, der dieses Spiel nur aus den mehr oder weniger polemischen Presse- und TV Berichten kennt, sollte lieber vornehm zurückhalten. Ich persönlich würde es sehr begrüßen, wenn im Zusammenhang mit Counterstrike und ähnlichen Games nicht immer reflexartig der Begriff "Killerspiel" verwendet würde. Es gibt keine "Killerspiele". Jedenfalls so lange nicht, bis endlich jemand eindeutig definiert, was eigentlich ein "Killerspiel" ist - und was nicht. Im Moment wird die Bezeichnung "Killerspiel" als negativ besetzter Kampfbegriff verwendet, mit dem Stimmung gegen Computerspiele aller Art gemacht werden soll. Das ist nichts billige Propaganda, gemacht für Leute, die von der eigentliche Materie absolut keine Ahnng haben.
Das kann man gar nicht deutlicher unterschreiben.

Die Politik, die jetzt ein Verbot von "Killerspielen" diskutiert, ergeht sich in blindestem Aktionismus und hat von der Materie Null Ahnung.
Wäre dasselbe, wie zu sagen: "Die Banken haben die Wirtschaftkrise verursacht - schaffen wir doch einfach die Banken ab".
Wobei der Vergleich auch noch hinkt, weil kein Spiel alleine einen Menschen zum Killer macht.
Soll nur die Ratlosigkiet der Politik unterstreichen.

Counterstrike ist sicher ein nette Zeitvertreib, der auch schon Menschen in eienr Community zusammengeführt hat, aber als Kunstwerk würde ich so ein Spiel eher nicht bezeichnen.

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Herr_Kaleu 27.06.2009, 18:45
7.

Zitat von sysop
Spielen Sie selbst "Counter-Strike"? Oder würden sie ein virtuelles Räuber- und Gendarm-Spiel niemals ausprobieren? Geschmacklose Gewalt oder kreative Community? Diskutieren Sie mit!
Weder Kunstwerk noch "Killerspiel". Es ist einfach ein netts Spielchen, was die Medieninkompetenz von Politikern und "Dschornalisten", wie es neuerdings im Sprechkotz ja heißt, gnadenlos offenbart.

Früher spielte man "Räuber und Gendarm" mit Plastikknarren, die man mit Vogelbeeren bestückt hat, damit auch rote Flecken bei Treffern auf dem T-Shirt gab. Heute macht man das eben in Conterstrike. Kann ich eigentlich mit dem bescheuerten Argument "man lernt das Töten" Polizei und Bundeswehr verbieten lassen? Oder warum schickt man jugendliche Gewalttäter in's "Anti-Aggressionstraining", wo sie u. a. Kickboxen lernen? Laßt mal die Zocker in Ruhe und kümmert euch um wirklich wichtige Dinge ...

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Gedankenspiel 27.06.2009, 18:53
8. Millionen von CS-Spieler - und keiner läuft Amok?

Zitat von LudwigN
Sicherlich ist das Spiel kein kunstwerk, aber es ist definitiv ein Kulturgut das Millionen von Menschen miteinander verbindet.
Na das kann doch nicht sein, dass so viele ein so gefährliches Spiel spielen, sonst würden die Medien doch von tausenden Amokläufen pro Tag berichten müssen...
Böse, böse Wirklichkeit, macht einfach nicht das was sie soll. So ein Mist aber auch... Aber den Kausalzusammenhang wird's schon nicht stören.
Nun ja, vielleicht, wenn der nächste pädophile katholische Priester in die Medien gerät, könnte ja mal wer darauf kommen, dass das Christentum pädophil macht.
- nein im ernst, seien wir froh, dass Leute, die auf sehr sehr einfache Antworten angewiesen sind, ihre Hexenjagd gegen so was harmloses wie ein Spiel richten, auch wenn die Konsequenzen ärgerlich sind und mal pauschal Millionen kriminalisiert werden. schlimmer wäre es, wenn sich hierdurch Gesetze gegen Geschlecht, Herkunft, Glauben, Aussehen oder ähnliches richtet. Man will nicht wissen, was solch eine (hier aufgedeckte) Propaganda in den Öffentlichen dann an Schaden anrichten würde:
http://www.youtube.com/watch?v=R9JRm...eature=related

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quaf-,- 27.06.2009, 19:08
9. Habs

immer gerne gespielt , macht auch heute noch eine Menge Spass . Als Kunstwerk würde ich es nicht bezeichnen , aber auch sicher nicht als Killerspiel . Einfach lächerlich die Debatte der Politiker . In meinen Augen alles Computer Analphabeten , keine Ahnung von der Materie , aber verbieten ist ja einfacher als sich mit den wahren Gründen auseinander zu setzen .

Gruss quaf

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