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Cyberspionage: BND gründet neue Abteilung zur Abwehr von Hackerangriffen
Corbis

Fieberhaft sucht der Bundesnachrichtendienst nach Experten für eine Abteilung, die Cyberspionage auf Regierungsstellen und die deutsche Industrie abwehren soll. Nach SPIEGEL-Informationen werden bis zu 130 Mitarbeiter benötigt. Doch die Kooperation mit deutschen Hackern ist teuer.

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jagenauundso 24.03.2013, 08:25
1. Welch Wunder

Mich wundert es nicht, dass der BND Schwierigkeiten hat, Leute dafür zu rekrutieren, schliesslich achten die meisten Menschen doch irgendwie auf ihren Ruf und haben ein paar Prinzipien. Da tut man sich dann eher schwer, sich an einen übelbeleumdeten Laden wie den BND zu verkaufen, und wenn doch, muss es sich wirklich lohnen.

Man kann sich auch durchaus fragen, ob hier nicht wieder Stimmung gemacht werden soll für noch mehr Einschränkung der Bürger. Der Verweis auf die Aktivitäten in den USA lassen mich da aufhorchen.

Fakt ist: in unsere Regierung und staatliche Stellen habe ich noch genau gar kein Vertrauen mehr.

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autocrator 24.03.2013, 08:28
2. 2013

wir schreiben das jahr 2013 ... und jetzt erst fällt es den herrschaften auf, dass es hackerangriffe gibt und man etwas dagegen tun sollte?
- mit lächerlichen 130 leuten (wobei die hälfte davon schon für die verwaltung und sonstige nicht- und minderleistung wegfällt, also bleiben 65 ...), bei denen man sich vorsorglich schonmal beschwert, dass die teuer sind?

jesum, ich wusste ja, dass wir in ner bananenrepublik leben, aber dass es so schlimm ist ...
Und wieso wird das ding beim auslandsgeheimdienst aufgehängt? Da es sachlich ja wohl kaum um präventation im ausland (wenn dieses, dann derlei höchstens im inland) geht, wäre so eine truppe nicht sinnvollerweise eher beim verfassungsschutz oder noch besser beim sowieso schon unterbeschäftigten wissenschaftsministerium anzuhängen – wenn sie denn überhaupt wo dranhängen muss?

in der hackerszene wird man sich freuen:
statt kriminalisierung winken nun jobs mit beamtenstatus und gesichterter pension. Da sehe ich jetzt schon dieselben skandale auf die bananenrepublik zurollen wie beim kläglichen umgang des staates mit der rechten szene.

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citizengun 24.03.2013, 08:28
3.

Traurig wie hier Geld in den Sand gesetzt wird. Es ist völlig unproduktiv Menschen zu engagieren, die nach Fehlern in fremden Code suchen. (Das muss man den Codeschreibern und dem Zufall überlassen.) Viel effektiver wäre es Sicherheitskonzepte im richtigen Umgang mit Software und vor allem dessen Gliederung auszuarbeiten. Dafür braucht man keine 130 Mann.

Es ist zum Beispiel eine Todsünde Browser und Mailprogramme nicht unter einem separaten, gehärteten Account zu betreiben. Das ist einer der Hauptgründe für erfolgreiche Angriffe auf grössere Systeme über einen längeren Zeitraum.

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brechthold 24.03.2013, 08:49
4. 10-Punkte Plan

Was anderes hilft da nicht:
1. Hackerattacken noch strenger verbieten
2. Parlamentarische Arbeitsgruppe bilden
3. Ausbildungskampagne an Schulen für IT-Berufe erarbeiten
4.Umschulung zum Cyber-Agenten durch die Arbeitsagentur finanzieren. Pflichtstunden in MSWord und Excel, Bewerbungstraining.
5. Mindestlohn für Cyber-Agenten und verwandte Tätigkeiten durchbringen
6. Aussetzen von bis zu 50% der Strafen aus früheren Hackertätigkeiten
7. Europaweite Ausschreibungen, Greencard-Regelungen für chinesische und russische Bewerber
8. Bevorzugung weiblicher Bewerber bei gleicher Eignung
9. Den Bewerbern ein Home-Office anbieten
10. Deutsche Industriebetriebe vorerst per Gesetz als sicher erklären

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misr35 24.03.2013, 09:02
5. wer wird schon fuer diese Spezialitaet bei den Behoerden arbeiten wollen

@ 1 Ich bin soweit informiert, dass die Firmen dem Gesetz nach bereits seit Neuestem Hackerangriffe melden muessen.
Also bestanden hier bereits seit langem solche Absichten.
@ 2 da in diesen neu zu schaffenden Aemtern und Behoerden jedoch keine Ruecksicherung der Bosse, die sich immer rausreden, gegenueber den Personal bestehen wird und die Absicherung bei den Recherchen , ob Angriff oder nur Ablenkung vom eigentlichen Angriff besteht, sind die Ergebnisse nicht nach einem Arbeitsplan abzuhacken. Da ist es notwendig die Nadel im Heuhaufen zu suchen, . Zufallsfunde sind hier oft die Regel, Sidekicks muessen geduldet werden, Unregelmaessige Arbeitstage und Stunden sind hier die Regel. da sind keine Kantinenzeiten planbar , , das sing Cybermaden die in den Spionensumpf eindringen. Nichts fuer HR-Abteilungen und speziell nicht durch BWL oder aenhliche Doktoranden gefuehrte Abteilungen.
@ 3 Solche Arbeiten , nennen wir es einmal so : zu hacken oder zu enthacken ... ist eine Leidenschaft nahe dem Hobby, ja fast eine Sucht, mit denen ein persoenliches Engagement einhergeht, oft auch meist nur in jungem Alter fuer befristete Zeit moeglich ist.
@ 4 Wer in den Behoerden kann dies beurteilen und ist willig , da parteipolitisch gewollt oder verantwortlich die Regeln sich immer wieder aendern, diese Verantwortung zu uebernehmen ? ---- Ich sage niemand, dies ist ein Schleudersitz bei den Behoerden. Die Privatwirtschaft und die Hacker- und Enthackerclubs haben da ganz andere Ziele und steigen da in die Materie ein oder aus je nach Gemuets- , Finanz- und Veranlagung.
---- Das wird ein totgeborenes Projekt, wo die Bosse wieder in eine andere Behoerde eingegliedert werden und die eigentlichen Macher durch einene Esc-Taste entsorgt werden ja eventuel noch bestraft werden weil in den oberen Etagen dei Ehrlichkeit und das Verantwortungsgefuehl fehlt -- siehe BND. und Verfassungsschutz.

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freiemeinungbo 24.03.2013, 09:16
6. Erst jetzt!???

das kann ich kaum glauben. Dann wäre man 15 Jahre zu spät.

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genugistgenug 24.03.2013, 09:17
7. Widerspruch in sich

Widerspruch in sich oder neue Lachnummer?

Eine Behörde gegen Hacker! Die Bürokratten sind doch bereits mit dem monatlichen Update von MS überfordert. Danach müssen alle Pläne neu gesdhrieben werden und wieder und wieder = Beschäftigungstherapie und beschützende Werkstätte wie jede Behörde!

Bis die etwas genehmigt haben, oder genauer ihrem Vorgesetzten erklärt haben, hat sich doch die ganze IT Technik wieder geändert.

Wir fragen uns auch welcher ausgewiesene IT Experte sich hergibt mit solchen Typen zusammenzuarbeiten und mit Unterstützern von Nazis in einen Topf geworfen zu werden.

PS gibt es eigentlich Gefahrenzulage? Dort laufen doch viele shredder frei rum die einfach mal zubeißen

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subiccrit 24.03.2013, 09:19
8. Bangalore

zum Bundesland machen und somit alle nach Deutschland holen und Deutschland zur groessten Brutstsaette weltweit machen! und das alles unter dem Schirm des BND! Ein Plan der funktioniert! Und wenn dann die 1 Million Inder in Null Komma nichts 3 Millionen Inder geworden sind- ist die Partie komplett! kann mich noch an die Verfolgung von Kom/.com errinnern und wie mit anderen Hackern in Deutschland umgegangen worden ist und auf einmal werden die gesucht...

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adamsh 24.03.2013, 09:27
9. OH, ist dem Laden aufgefallen ....

Zitat von sysop
Fieberhaft sucht der Bundesnachrichtendienst nach Experten für eine Abteilung, die Cyberspionage auf Regierungsstellen und die deutsche Industrie abwehren soll. Nach SPIEGEL-Informationen werden bis zu 130 Mitarbeiter benötigt. Doch die Kooperation mit deutschen Hackern ist teuer.
... dass diese Aufgabe seit den seligen Zeiten der "Zentralen Chiffrierstelle" und der interministeriellen Arbeitsgruppe gesetzlicher AUFTRAG staatlichen Handelns ist?

Dem Laden sollte klar sein, dass sie eine gesunde Mischung aus frischen, guten Theoretikern und alten Hasen brauchen....

Gute (Exzellente?) alte Hasen gibt es genug.... Auch die werden im Alter etwas ruhiger... Nur, da müssen dann halt auch die Einstellungsvoraussetzungen stimmen... Alte Hasen sind nicht zugleich 35 Jahre alt....

Zum Geld: Es dürfte nicht einmal die absolute Höhe des Einkommens ausschlaggebend sein. Es dürfte das Umfeld sein. Jemand, der in der "privaten" Wirtschaft bei ausreichend hoher Schadenssumme und entsprechend hohem Auftragsvolumen einfach sagen kann, ich brauche zwei Patterngeneratoren des Typs Schlag-mich-tot und Tage CPU-Zeit auf einem Crackcluster der Leistungsfähigkeit xyz, wird nicht bereit sein unter Bedingungen zu arbeiten, in der er vielleicht einen Teil des Aufwandes nach einem Jahr oder später genehmigt bekommt....Wenn andere den Crack schon längst aufgeklärt haben werden, wie z.B. seine alten Kollegen....

Er kann und darf ja auch seine eigenen Erfolge nicht veröffentlichen --- sinnvollerweise.... und dann noch sehen zu müssen, wie seine alten Kollegen Erfolg haben, nicht weil sie persönlich "beser" sind, sondern weil sie Zugang zu geeigneten Werkzeugen haben....

Darüber sollten die Leute vielleicht einmal nachdenken....

Bittere Grüße, HA

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