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Darpa Robotics Challenge: Südkoreaner gewinnen den Roboter-Wettkampf
AFP

Er soll in Zukunft bei Katastrophen Menschenleben retten: Der humanoide Roboter des südkoreanischen Teams Kaist hat die Robotics Challenge der US-Forschungsbehörde Darpa gewonnen. Selbst die Geheimaufgaben löste er richtig.

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KommenTatort 07.06.2015, 10:13
1. cover up

Es scheint, dass unter dem "humanitären" Deckmantel militärische Forschung öffentlich verkaufbar gemacht wird.
Situationen wie Fukushima sind sehr selten (schlimmstenfalls Jahrzehntereignis) und schon bessere Katastrophenvorsorge (Erdbeben/Tsunamis sind in der Region häufig aber führten nicht zu angemessener Vorbereitung der Anlagen und Arbeitskräfte) hätte jeglichen Rettungseinsatz von vornherein unnötig oder zumindest einfacher handhabbar gemacht.
Darpa arbeitet vorrangig für die Rüstungsindustrie.
Kriegsroboter machen vielen Menschen zu recht Angst.
Also verkauft man die Forschung als humanitär - angeblich um Leben zu retten, obwohl es so gut wie keine humanitäre Organisation in der Welt gibt, die um derartige Forschung/Unterstützung gebeten hat.
Tatsächlich fehlen in allen großen humanitären Krisen der Welt Helfer. Aber nicht weil keine Roboter da sind, sonder weil nicht genügend Geld in Katastrophenprävention und Katastrophenhilfe investiert wird.
Die Darpa Challenge ist ein cover up und missbraucht die gute Reputation von Katastrophenhilfe um die öffentliche Akzeptanz von Rüstungsforschung zu erhöhen.
Clever aber sehr problematisch für die künftige Akzeptanz humanitärer Helfer, wenn dann die gleichen Kreationen, die jetzt angeblich Leben retten leicht modifiziert und bewaffnet auf Menschen losgelassen werden.
Ein wenig kritische Beobachtung und Analyse hätte ich mir von Spon gewünscht und nicht nur einen unreflektierten Artikel...

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jupiter_jones 07.06.2015, 10:17
2. schön wie wir darüber lächeln könnnen

aber der Bereich AI und Robotics wird mal DER Absatzmarkt!

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studibaas 07.06.2015, 10:50
3.

Zitat von KommenTatort
Es scheint, dass unter dem "humanitären" Deckmantel militärische Forschung öffentlich verkaufbar gemacht wird. Situationen wie Fukushima sind sehr selten (schlimmstenfalls Jahrzehntereignis) und schon bessere Katastrophenvorsorge (Erdbeben/Tsunamis sind in der Region häufig aber führten nicht zu angemessener Vorbereitung der Anlagen und Arbeitskräfte) hätte jeglichen Rettungseinsatz von vornherein unnötig oder zumindest einfacher handhabbar gemacht. Darpa arbeitet vorrangig für die Rüstungsindustrie. Kriegsroboter machen vielen Menschen zu recht Angst. Also verkauft man die Forschung als humanitär - angeblich um Leben zu retten, obwohl es so gut wie keine humanitäre Organisation in der Welt gibt, die um derartige Forschung/Unterstützung gebeten hat. Tatsächlich fehlen in allen großen humanitären Krisen der Welt Helfer. Aber nicht weil keine Roboter da sind, sonder weil nicht genügend Geld in Katastrophenprävention und Katastrophenhilfe investiert wird. Die Darpa Challenge ist ein cover up und missbraucht die gute Reputation von Katastrophenhilfe um die öffentliche Akzeptanz von Rüstungsforschung zu erhöhen. Clever aber sehr problematisch für die künftige Akzeptanz humanitärer Helfer, wenn dann die gleichen Kreationen, die jetzt angeblich Leben retten leicht modifiziert und bewaffnet auf Menschen losgelassen werden. Ein wenig kritische Beobachtung und Analyse hätte ich mir von Spon gewünscht und nicht nur einen unreflektierten Artikel...
Was erwarten sie von einer Zeitschrift, die regelmäßig über linke Krawallbrüder berichtet, die friedlichen Linken Demos verschweigt und bei selbst bei weitgehend friedlichen Großdemos lediglich genau Berichtet, das sie weitgehend friedlich waren aber nie über Inhalte Berichtet. (Beispiele: Maidemos in Hamburg, immer eine Vielzahl, bekannt ist nur Krawall Schanze. Großdemos wg. G7. Mehrere 10.000 Demonstranten, wissen sie wofür die kämpfen? Für verschiedene Sachen? Ja, welche denn?)

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tommahawk 07.06.2015, 11:15
4. Deutsche auf Platz 4

Deutsche auf Platz 4 - immerhin.

Ich hätte aber von deutschen Ingenieuren mehr erwartet als eine Art Schreibtischstuhl auf vier Doppelröllchen. Wie sollen die denn bei Katastrophen zum Unfallort kommen, wenn da kleine Steinchen herumliegen.

Trotzdem ein Achtungserfolg. Bessere Zeit und nur eine gelöste Aufgabe weniger gelöst als der Sieger.

In 25 Jahren laufen die humanoiden Androiden durch unsere Städte und passen auf, räumen auf und überwachen uns. Eine verstörnde Vorstellung. Wird aber kommen. Wetten dass?

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tommahawk 07.06.2015, 11:22
5. Wollen Sie uns linken?

Zitat von studibaas
Was erwarten sie von einer Zeitschrift, die regelmäßig über linke Krawallbrüder berichtet, die friedlichen Linken Demos verschweigt und bei selbst bei weitgehend friedlichen Großdemos lediglich genau Berichtet, das sie weitgehend friedlich waren aber nie über Inhalte Berichtet. (Beispiele: Maidemos in Hamburg, immer eine Vielzahl, bekannt ist nur Krawall Schanze. Großdemos wg. G7. Mehrere 10.000 Demonstranten, wissen sie wofür die kämpfen? Für verschiedene Sachen? Ja, welche denn?)
Und was nochmal hat Ihr Beitrag mit dem Thema zu tun? Nix - garnix.

Er ist lediglich ein weiteres Zeichen dafür, dass die Linke in Deutschland eine Organisation ist, über die eine konstruktive Berichterstattung mangels inhaltlicher Substanz der Forderungen nicht lohnt.

Vielleicht, um zum Thema zurück zu kommen, werden künftig ja Roboter auf acht Rollen Ihre Demos begleiten, Videos von Ihnen drehen, Sie identifizieren und Sie kurz vor dem Werfen von Pflastersteinen dingfest machen. Fänd' ich gut!

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 07.06.2015, 11:50
6. es kommt noch besser

Zitat von tommahawk
Deutsche auf Platz 4 - immerhin. Ich hätte aber von deutschen Ingenieuren mehr erwartet als eine Art Schreibtischstuhl auf vier Doppelröllchen. Wie sollen die denn bei Katastrophen zum Unfallort kommen, wenn da kleine Steinchen herumliegen. Trotzdem ein Achtungserfolg. Bessere Zeit und nur eine gelöste Aufgabe weniger gelöst als der Sieger. In 25 Jahren laufen die humanoiden Androiden durch unsere Städte und passen auf, räumen auf und überwachen uns. Eine verstörnde Vorstellung. Wird aber kommen. Wetten dass?
Bald rennen waffenstarrende humanoide Androiden mit dem eisernen Kreuz auf der Schulter durch "feindliche" Städte und sorgen dafür, dass der Öl- und Bananennachschub und billige Arbeitssklaven für das Herrenvolk gesichert werden. Wenn das der Führer noch erleben könnte...

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spon-facebook-10000350466 07.06.2015, 11:52
7. Kampfroboter

Die Militärforschungsbehörde Darpa sucht bei diesem Wettbewerb nicht wirklich Roboter die im Katastrophenfall helfen - sie wollen mit Hilfe gutgläubiger Forscher die Entwicklung von Kampfrobotern voranbringen. Das wird das nächste große Ding seit der Erfindung der Tanks vor 100 Jahren.

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hmutt 07.06.2015, 12:09
8. Terminator lebt

Die DARPA ist genau die amerikanische Organisation, die daran arbeitet, Tötungsmaschinen à la Terminator zu bauen. Robotisierte Kriegsgeräte, die selbstständig über das Morden entscheiden sind schon in der direkten Entwicklung und warten nur noch auf das bürokratische Ja. Wer sich an irgendeinem vorgeschobenen "Wettbewerb" dieser Bande beteiligt ist entweder grenzenlos naiv oder einfach dumm und gewissenlos.

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alias1942 07.06.2015, 12:09
9. man kann #1 nur zustimmen

DARPA steht für "Defense Advanced Research Projects Agency"(http://de.wikipedia.org/wiki/Defense_Advanced_Research_Projects_Agency)
Ohne Zweifel ist die Leistungsfähigkeit der Roboter bemerkenswert. Aber auch hier hat SPON eine Gelegenheit versäumt auf die Ziele von DARPA und Gefahren hinzuweisen, die solche Entwicklungen nach sich ziehen. Kein guter Journalismus.

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