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Das Anti-iPad aus Deutschland: Wie das WePad Verlage befreien soll

Das WePad soll mehr sein als bloß ein Gegenstück zum iPad. Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE erklärt der Chef des WePad-Herstellers neofonie, wie er Verlage von den Fesseln des App Store befreien will, warum er Apple trotzdem liebt - und wo der US-Konzern Fehler macht.

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Alaniak 22.03.2010, 09:39
1. Werbetafel

Auf den ersten Blick dachte ich, dass wäre eine Werbepinnwand. Weniger ist halt manchmal doch mehr.

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pn0563 22.03.2010, 09:51
2. An das Ding wird sich in einem Jahr keiner erinnern

Ganz ehrlich, das ist doch arm: da einen stärkeren Prozessor reinzustecken und zu behaupten es sei dem iPad technisch überlegen?
Wen interessiert der Prozessor wenn die Software die drauf läuft nichts taugt?
Wenn der Touchscreen so lausig funktioniert wie bei all den anderen Möchtegerngeräten?
Warum sollte eine vollkommen unbekannte Klitsche von Null auf plötzlich all das richtig machen woran sich dutzende Chinesen, Taiwanesen, Inder und Amerikaner die letzten 10 Jahre die Zähne ausgebissen haben?

Ja es stimmt, Apple sagt nichts dazu wie sie das hinbekommen und wie sie sicherstellen, dass das iPad am Ende was taugt. Müssen sie aber auch nicht, denn sie haben jahrelang bewiesen dass sie das hinbekommen.
Eine Facebook-Gruppe und die Freude der deutschen Klatschpresse darüber dass die Möchtegerns ausnahmsweise mal Deutsche sind macht noch lange kein Produkt.

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stormking 22.03.2010, 09:54
3. .

Ich weiß gar nicht, was alle immer mit Flash haben. Außer Youtube & Co, wo es eher eine Verlegenheitslösung darstellt, gibt es doch kaum eine sinnvolle Anwendung dieser "Technik".

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Silberstern 22.03.2010, 09:58
4. *gähn*

K.A. warum das jetzt einer extra Meldung bedarf, denn das gibt es alles schon seit Monaten am Markt, z.B.:
den Archos 9 als etwas schwächere dafür mobilere Variante
http://www.archos.com/products/nb/archos_9/index.html
oder das Evigroup Pad, welches in derselben Leistungsklasse spielt
http://91.121.72.108/pad/home/padelite.html

Das Ganze nicht mit irgendeinem Linux Verschnitt und einem ominösen App-Store, sondern jeweils mit Windows 7, d.h. man kann dieselben Programme wie auf dem PC nutzen.

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lassehoffe 22.03.2010, 10:11
5. Youtube

Zitat von stormking
Ich weiß gar nicht, was alle immer mit Flash haben. Außer Youtube & Co, wo es eher eine Verlegenheitslösung darstellt, gibt es doch kaum eine sinnvolle Anwendung dieser "Technik".
Wobei Youtube ihr gesamtes Video-Archiv gerade aufs IPhone -bzw IPad-Format umgestellt haben. Die wissen schon warum. Flash braucht keine Sau - nur die Werbung braucht Flash. Wer sie anschauen möchte, kann sich ja dieses WePad kaufen... Wie lächerlich. Die machen genau den gleichen Fehler wie Microsoft. Einfach mal nachbauen und sich dann wundern, warum es keiner kauft.

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volatus123 22.03.2010, 10:20
6. Sinnvoll?

Zitat von stormking
Ich weiß gar nicht, was alle immer mit Flash haben. Außer Youtube & Co, wo es eher eine Verlegenheitslösung darstellt, gibt es doch kaum eine sinnvolle Anwendung dieser "Technik".
Das hat möglicherweise etwas mit ihrem eingeschränkten Blick auf die Dinge zu tun! Wenn das zweitgrößte Software-Haus der Welt sein Support-Portal komplett auf Flash umgestellt hat, ist das für die Leute, die es benutzen schon eine sinnvolle Anwendung.

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rebound 22.03.2010, 10:21
7. Nicht verzagen

Jeder Versuch,die Marktmacht von Apple zu mindern, kommt allen Usern zugute- mittelfristig oder langfristig.
Ich bin jedenfalls vom Mut der Firma beeindruckt.

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lassehoffe 22.03.2010, 10:27
8. Kein OS

Zitat von Silberstern
Das Ganze nicht mit irgendeinem Linux Verschnitt und einem ominösen App-Store, sondern jeweils mit Windows 7, d.h. man kann dieselben Programme wie auf dem PC nutzen.
Und genau daran wird es scheitern. Ausser Apple hat es noch niemand begriffen, dass so ein Teil ein Betriebssystem braucht, das auf so ein Teil abgestimmt ist...

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Joachim Losehand 22.03.2010, 10:34
9. Alter Wein & Neue Schläuche

"Der WePublisher [...] vereinfache [...] den Umwandlungsprozess vom Print-Produkt zum digitalen Medium, indem sie Druckseiten nach ihrem Inhalt analysiert und automatisch einem dem Druck-Layout äquivalenten Online-Layout zuordnet. Von einer solchen Software träumen Verleger schon lange."

Das klingt, als ob wir das "WePad" als palliativmedizinische Maßnahme für Todkranke interpretieren müssen. Die bislang schon falsche Herangehensweise der Medienhäuser, ihre bisherigen Print-Publikationen einfach zu "digitalisieren", wird mit dem "WePublisher" doch unterstützt. Daß dieser Weg kein wirkliches Erfolgsmodell ist, dürfte doch inzwischen bekannt sein, nicht? Anstelle die Verlage in ihrer innovationslosen Bequemlichkeit einzulullen sollte die Entwicklung originärer Formate für das Internet angeregt werden.

Ich bin mir sowieso überhaupt nicht sicher, ob ein Gerät, das vornehmlich als "Medienbetrachter" ("eBooks-Reader", "i/WePad") konzipiert ist, auf Dauer Bestand haben wird, denn es wird bald die ersten vollwertigen Tablet-PCs geben, die die geschlossene oder halboffene Welt ihrer nur auf Konsum ausgerichteten Vorgänger nicht rasch aussterben lassen wird. Womit wahrscheinlich erneut die, die auf (dem) Schlauch stehen, nach neuen für ihren Wein suchen.

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