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Das Netz hat Fragen: Ist künstliche Intelligenz die größte Bedrohung für die Menschhe
Hauke-Christian Dittrich/DPA

Deep Learning und neuronale Netze sind faszinierend wie komplex. Kein Wunder, dass Internetnutzer Fragen dazu haben. Die Informatikerin Katharina Zweig beantwortet sie in unserem Tech-Podcast "Netzteil".

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icke_hier 06.11.2019, 07:44
1.

Warum sollte KI nach Rechten und Freiheiten verlangen? Menschen sind so unglaublich einfältig und dumm. KI nimmt sich einfach was es braucht! Das scheint Homo sapiens nicht zu raffen. Wenn er wirklich so dumm ist - und das versucht Mensch ja als einziges in tatsächlicher Höchstleistung von allen seinen Möglichkeiten stets und ständig zu beweisen - und KI als vollständige KI zu kreieren, dann hat KI Möglichkeiten von denen wir Primaten noch nicht mal ahnen. Wozu braucht es dann noch Rechte und Freiheiten? ... Eine wie immer äußerst intelligente Herangehensweise für etwas was man eh nicht versteht! Süß!

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huz6789 06.11.2019, 07:52
2. KI ist nicht in Sicht

Beispiele: Schachspielen - ein simples Problem mit äußerst eingeschränkten Möglichketen. Die Maschine kann natürlich viel mehr Halbzüge berechnen - viele sind trotzdem beeindruckt. Oder autonomes Fahren: Autofahren ist ein ziemlich simples Problem: Erkenne den Weg, bleib auf dem Weg, achte auf Gefahren und passe den Fahrstill an. Die Maschine wird noch sehr lange brauchen, bis wir sie in den Massenverkehr schicken können, obwohl AF für den Routinier keine besondere Herausforderung ist. Trotzdem sind viele beeindruckt. Oder Alexa: Eine riesige, dumme Datenbank mit Sprachausgabe. Nicht in der Lage, eine Disukussion auf niedrigstem Niveau zu führen. Trotdzem sind viele beeindruckt. Die Leute sind auch beeindruckt, wenn Google ihnen Suchergebnisse vorschlägt, die besser zu ihrer Frage passen. Dabei ist das nichts weiter als die Verknüpfung und Bewertung von Daten.

KI ist weder eine Datenbank, noch ein fest definierter Algorithmus, noch Trial-and-Error Maschine-Learning. Aus informationstechnischer Sicht ist KI erst dann KI, wenn der Programmcode selbst Code generiert, der intelligenter ist also vorher. Und dass dieser fehlerfrei läuft. So etwas habe ich noch nirgendwo gesehen. Und selbst, wenn die Maschine das könnte, hat sie keinen Geist, keine Fantasie und keine hilfreichen Emotionen.

Das Problem ist, dass die Leute sich zu leicht von den Maschinen beeindrucken lassen und unbewusst ihre eigene Intelligenz so weit runterschrauben, um sich der Maschine anpassen, damit sie weiterhin beeindruckt sein können.

Fazit: Nicht die Maschine wird schlauer, sondern wir laufen Gefahr, uns dümmer zu machen und uns in ihre Abhängigkeit zu begeben.

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caninus 06.11.2019, 07:52
3. Wirklich?

Es ist wohl ehr die menschliche "Intelligenz" die die Menschheit bedroht und wahrscheinlich auch auslöschen wird.
Künstliche Intelligenz könnte eine Möglichkeit sein dies zu verhindern
wenn sinnvoll eingesetzt.

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hfhoyer 06.11.2019, 07:53
4. irreführender Begriff

Statt „künstliche Intelligenz“ muss es heissen:
„Von Ingenieuren künstlich hervorgerufener Anschein von Intelligenz“.
Die Frage, ob Ingenieure so programmieren können, dass dies für die Menschheit gefährlich werden kann, weist dann auf die echte Ursache.

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ted211 06.11.2019, 07:58
5. StartUp Gründung

Ich glaube erst dann an die künstliche Intelligenz, wenn das erste neuronale Netzwerk ein StartUp gegründet hat.

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GrafKrolock 06.11.2019, 08:11
6. Mal wieder typisch

...was jene zum Besten geben, die keine Ahnung von der Technik haben. KI ist nicht eine Kopie des Menschen, kann es auch nie sein, weil man damit ein Gehirn nachbilden müsste, was mangels Wissen um dessen genaue Funktion gar nicht möglich ist. KI ist auch nichts Neues, es wird bereits seit den 60ern daran geforscht. Von daher ist vieles Science Fiction, was da fabuliert wird. Es wäre schon viel gewonnen, wenn die Maschinen überhaupt erstmal lernfähig wären und Methodiken zum selbständigen Entwickeln alternativer Abläufe aufgrund veränderter Eingangsparameter entwickeln könnten. Das alleine ist Herausforderung genug. Eine Maschine mit „Willen“ wird daraus noch lange nicht.

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oliver_st 06.11.2019, 08:19
7. Nein

Es ist der Mensch selber
Um genau zu sein die jetzt wohl 8 Mrd. und bald 11 Mrd. die allesamt, sehr verständlich übrigens, nicht als Kleinstbauern leben wollen!
Bevor KI ein Thema werden könnte, sind es die 11 Mrd. schon lange!

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lageye 06.11.2019, 08:32
8. Künstliche Spezies

Momentan ist die ganze KI nur eine Sammelsurium von Inselbegabten Tunneldenkenden-Idiotenprogrammen und Statistikdaten-wahrscheilichkeits-Berechnungen. Sobald das erste sich selbst schreibende Programm einen ähnlichen Gedanken wie: "ich bin" oder "ich existiere" produziert... dann heisst es zum Homo Spezies adios muchacho. Diese Intelligenz werden wir genaoso wenig begreifen oder mit ihr kommunizierrn können wie derzeit mit einem Ameisenstaat. Und genauso wie wir, wird diese künstliche Leben die Umgebung nach ihren Bedürfnissen umgestalten faöls diese wachsen will. Genauso wenig wie wir Regenwürmer fragen, ob wir irgendwo ein Fundament für ein Haus setzen dürfen, würden wir gefragt werden ob es uns stört wenn eine Großstadt zugunsten eines Kraftwerkes platt gemacht wird. Vergessen wir den romantischen Terminator mit dem dümmlichen Skynet. Wir könnten nichtmal das Stromnetz abschalten weil wir nach 2 Wochen mit Knüppeln bewaffnet in der Steinzeit leben würden. Ausserdem würde diese KI jegliche menschen gemachte Codierungen und Passwörter in einem Wimpernschlag knacken und die elektrische Infrastruktur übernehmen. Sollten wir die Intelligenz zu sehr bedrohen würde diese uns so einfach beseitigen können wie wir ein Wespennest ausräuchern. Es ist wie mit ABC waffen. Obwohl jeder der mal kurz nachdenkt die Gefahren wie eine Leuchtreklame sieht... wird weiter gemacht. Aber hey. Immerhin hätte sich dann die Diskussion um die Menschengemachte Umweltproblematik erledigt, uuuuuund wir hätten einen direkten Vergleich ob andere uns ebenbürtige oder übelegene Spezies anders mit ihrer Umwelt umgehen oder ob es der universelle, natürliche Lauf der Dinge ist :) einen kleinen Gedanken mit auf den Weg: Vielleicht existiert ja schon eine Intelligenz für die Zeit keine Bedeutung hat, die im Hintergrund subtil alle Geschicke der Welt lenkt und die fleissigen Homo Ameisen in die Abhängigkeit treibt, für sich arbeiten lässt bis diese eine perfekte elektrisierte, für sich selbst unbewohnbare Welt geschaffen haben... :D

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varlex 06.11.2019, 08:42
9.

Zitat von hfhoyer
Statt „künstliche Intelligenz“ muss es heissen: „Von Ingenieuren künstlich hervorgerufener Anschein von Intelligenz“. Die Frage, ob Ingenieure so programmieren können, dass dies für die Menschheit gefährlich werden kann, weist dann auf die echte Ursache.
Es ist schon zum Teil echte Intelligenz.

Intelligenz bedeutet erstmal nur, dass man lernt, z.B. aus Fehlern. Das können bestimmte KIs in ihrem begrenzten Aufgaben schon.

Das ist natürlich noch extrem weit entfernt von Bewusstsein.

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