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Das Web als Waffe: Braucht das Internet strengere Regeln?

Wenn Schäuble nach Kontrolle des Webs ruft, ist ihm Kritik gewiss, doch Dinge wie der Fall Megan Maier machen klar, wie gefährlich das Web sein kann. Wie sollte man damit umgehen?

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nicknock 18.11.2007, 17:43
20. strengere regeln

Zitat von sysop
Wenn Schäuble nach Kontrolle des Webs ruft, ist ihm Kritik gewiss, doch Dinge wie der Fall Megan Maier machen klar, wie gefährlich das Web sein kann. Wie sollte man damit umgehen?
jeden tag bringen sich menschen wegen erlittener zurückweisung oder verschmähter liebe um. das ist traurig und macht zugleich klar wie gefährlich gefühle und zwischenmenschliche beziehungen sind. ich fordere deshalb strengere regeln dafür.

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Elch123 18.11.2007, 17:58
21.

Zitat von sisca
Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, dann hat die Mutter des Mädchens den MySpace-Zugang kontrolliert, war ionformiert, hat, nachdem der vermeintliche "Freund" sich getrennt hat immer wieder Kontakt zur Tochter gehabt, um sie zu trösten und zu beruhigen. Nur in dem entscheidendem Moment war sie nicht da. Will man ihr das vorwerfen? Hätte sie ihre Tochter in Watte packen und mitnehmen sollen?
Ich empfehle mal dem Link im Artikel zu folgen und den Ursprungsartikel zu lesen. Da werden Sie auf eine Stelle stoßen wo am Anfang dieser "Beziehung" nach einer Telefonnummer des Jungen gefragt wird und das es angeblich keine gab und "er" hat auch wohl nie nach einer Nummer von Megan gefragt. Spätestens hier hätten alle Alarmglocken klingeln müssen und die Mutter hätte sich überzeugen müssen um wen es sich handelt notfalls durch ein Treffen - zu dem es dann nie gekommen wäre.

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist immer besser.

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Alucard 18.11.2007, 18:06
22.

Man sollte seine Tochter/seinen Sohn aber auch so erziehen,dass er Rückschläge auf der Ebene zwischenmenschlicher Beziehungen verkraftet.Mehr Selbstbewusstsein wäre in diesem Fall wohl nicht schlecht gewesen,daher kreide ich mehr die Erziehung als die Kontrollmechanismen an.

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Patrickf 18.11.2007, 18:08
23.

Zitat von
Braucht das Internet strengere Regeln?
Nein! Auf gar keinen Fall!!!
Zensur und Überwachung ist heutzutage die Regel der Politik... Die "Freiheit" des Internets ist WICHTIG!

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dasky 18.11.2007, 18:11
24.

Das Internet braucht keine strengeren Regeln.
Die mediendemokratisch regierungspolitisch - korrekte Verblödung der (Menschen-)Massen nicht nur jugendlichen Alters bedarf der Aufdeckung und Aufklärung, Kinder sollten von ihren Eltern dazu erzogen werden(dürfen),den Massenmedien genauso wenig zu glauben wie der politisch korrekten Hybris. Warum den Generationenkonflikt meiden?
Kein Bock mehr? Derzeit wird die Klimaschutzsau durch das globale Dorf getrieben.
Wenn demnächst die Überbevölkerungssau durch das globale Dorf getrieben wird, werden sich die Probleme
- so Gott sich nicht mehr anders zu helfen weiss - von selber lösen:
Mehr oder weniger freiwillig, jedenfalls aber politisch korrekt, verpflichtet sich die Menschheit zum Verzicht auf die Reproduktion (siehe die Ansätze schon heute in China), sämtliche Probleme lösen sich binnen einhundert Jahren auf biologischem Wege, die Erde wird frei von der Geißel Mensch und kehrt endlich in den Zustand demütiger Unschuld zurück, die Evolution sucht sich einen neuen Weg.

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Hobby-Chirurg 18.11.2007, 18:25
25.

Zitat von Leopard21
In der Sache mögen Sie ja vielleicht recht haben (kann ich nicht überprüfen) - aber vom menschlichen Standpunkt aus ist Ihr Beitrag mit Verlaub erbärmlich. Fehlt vielleicht der Begriff "Mitgefühl" in Ihrem Wortschatz?
Was hat es mit mangelndem Mitgefühl zu tun, bei einem solchen
Vorfall eben *nicht* gleich in das leider in Mode gekommene
Überwachungs-, Kontroll- und Zensurgeschrei auszubrechen?
Dieser besonders bei Politikern zu beobachtende pawlowsche
Reflex führte beispielsweise auch zu der absolut schwachsinnigen
Diskussion um ein Verbot von "Killerspielen", die von den Verfechtern
so dümmlich-emotional geführt wird, dass sich ein denkender
Mensch die "Argumente" nicht einmal zu Ende anhören muss,
um zu dem Schluss zu kommen, dass hier lediglich Opfer
instrumentalisiert werden sollen, um pathologisch anmutende
Verbotsgelüste durchzusetzen.

Die Frage war, ob "strengere Regeln für das Internet" - was immer
man sich darunter vorzustellen hat - nötig wären, und die Antwort
ist ein klares, lautes und bedingungsloses *Nein*. Die Beweggründe
für diese Antwort sind rein rationaler Natur und es wäre wünschenswert,
wenn auch Politik und Medien weniger auf die Tränendrüse drücken,
sondern zur Abwechslung mal bei den Fakten bleiben würden.

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bekennerschraiben 18.11.2007, 18:31
26. internet

Zitat von sysop
Wenn Schäuble nach Kontrolle des Webs ruft, ist ihm Kritik gewiss, doch Dinge wie der Fall Megan Maier machen klar, wie gefährlich das Web sein kann. Wie sollte man damit umgehen?
braucht ebenso regeln wie strassenverkehr, umgang mit waffen etc.

- leider -

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DieRatteimNetz 18.11.2007, 18:55
27. Das Web als Waffe: Braucht das Internet strengere Regeln?

Das Web als Waffe: Braucht das Internet strengere Regeln?

Ich zitiere sysop:
„Wenn Schäuble nach Kontrolle des Webs ruft, ist ihm Kritik gewiss, doch Dinge wie der Fall Megan Maier machen klar, wie gefährlich das Web sein kann. Wie sollte man damit umgehen?“.
Zitat Ende.
Stichwort „Schlüsselworte“ und die Filterung der Schlüsselworte.
Ich bin nun schon eine halbe Ewigkeit im „Chat“ unterwegs und dort speziell im „AIM“ (AOL Instant Messenger). Schon immer gingen Gerüchte um, das die Chatinhalte und Telegramminhalte erst über den großen Teich gehen, gefiltert und kontrolliert werden, bevor sie das „Gegenüber“ erreichen. Deswegen schicke ich, teilweise, im Teleinhalt einen netten Gruß an die Geheimdienste, die evtl. mit lesen oder eben auch an „AOL“. Wir alle, auch wenn wir hier schreiben, Mailverkehr, Gästebucheinträge usw. unterliegen schon mehr einer Kontrolle als wir uns eingestehen wollen, und letztendlich auch durch Fakten beweisen können. Mit Sicherheit kann man aber davon ausgehen das wir mehr überwacht werden als wir wirklich wissen. War es nicht schon vor 30 Jahren möglich Telefongespräche abzuhören, und Schlüsselworte heraus zu filtern? Wenn das nur annähernd stimmt und man bedenkt was sich allein in den letzten 10 Jahren getan hat, dann unterliegen wir in den heutigen Zeiten einer Überwachung die Beispiellos in der Geschichte ist. Wenn man das alles weiß und vielleicht noch ein wenig mehr, wenn man sich Gedanken zu dem Thema macht dann ergibt sich irgendwann die Frage: ist die Frage, „Wenn Schäuble nach Kontrolle des Webs ruft, ist ihm Kritik gewiss, doch Dinge wie der Fall Megan Maier machen klar, wie gefährlich das Web sein kann. Wie sollte man damit umgehen?“, in Umlauf gebracht worden um zu testen in wie weit der Bürger, die Menschen , bescheid wissen und wie weit man noch gehen kann ohne das es zu einem Skandal wird? Man sollte sich am Ende die Frage über das „Warum“ stellen.
Und wenn es nicht das „Netz“ wäre, dann wäre ein andere Grund gefunden worden um sich das Leben zu nehmen. Das „Netz“ ist nicht gefährliche als der normal Weg, Morgens, zu Arbeit. Oder würde der „liebe“ Herr Schäuble auf die Idee kommen alle Fahrzeugführer überwachen lassen, nur weil sie mit dem eigenen Wagen die Möglichkeit besitzen einen Unfall zu verursachen, der tödlich enden kann? Es sterben mehr Menschen im Straßenverkehr, durch Unfälle, aber keiner würde auf die Idee kommen alle Straßen im Lande so zu überwachen, das es lückenlos ist. Das ist genauso unmöglich die wie gesamte Überwachung des Internets. Ich bin gespannt, in welchen Vorstand sich der Herr Schäuble, nach dem Ende seiner politischen Laufbahn, befinden wird. Denken Sie mal bitte an den Herrn Otto Schily. Was war er und wo ist er nun?

Gruß

DieRatteimNetz

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The Godfather 18.11.2007, 18:59
28.

Zitat von sysop
Wenn Schäuble nach Kontrolle des Webs ruft, ist ihm Kritik gewiss, doch Dinge wie der Fall Megan Maier machen klar, wie gefährlich das Web sein kann. Wie sollte man damit umgehen?
So manchmal verstehe ich den Spiegel nicht mehr.

Es wird ein dramatischer Einzelfall geschildert, danach eine entsprechende Frage geklatscht, so daß die Antwort nur "ja natürlich" sein kann, wenn man sich nicht als asozial fühlen will.
Das lässt sich beliebig ausdehnen.

Schwerer Unfall bei Tempo 160: Brauchen wir ein Tempolimit oder Schrittgeschwindigkeit?
Anschlag auf den Reichstag: Brauchen wir strengere Terrorgesetze?
Tod auf dem Zebrastreifen: Sind nicht Ampeln sicherer?
An Kirschkern erstickt: Gehören Kirschkuchen verboten?

Ein schlimmer Einzelfall ja, aber hey, lieber Fragesteller, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Vorfall bei Milliarden Internetanschlüssen? Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz getroffen zu werden?

Und muß der Gesetzgeber für jede endeckliche Lebenssituation jedes einzelnen dieser Milliarden Menschen ein Gesetz schaffen? -Na dann viel Spaß...

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jack_d 18.11.2007, 19:18
29.

Zitat von sysop
Wenn Schäuble nach Kontrolle des Webs ruft, ist ihm Kritik gewiss, doch Dinge wie der Fall Megan Maier machen klar, wie gefährlich das Web sein kann. Wie sollte man damit umgehen?
Das ist ja wohl die mit Abstand schlechteste sysop-Einleitung, die ich hier jemals zu einem Thema lesen durfte?

Was hat Schäubles Anti-Terror-Kampf à la Patriot-Akt mit dieser verachtenswerten Sache zu tun? Als hätte durch den Überwachungswahn eines BIM diese Tragödie hätte verhindern werden können! So ein Blödsinn! Ja wie denn??

Das SPON gegen das Vordreschen unseres Staats-Schutzengels-Schäuble nicht viel dagegen hat, sondern eher verteidigt, hab ich schon seit längerem vermutet. Keine Ahnung, was da hinter den Kulissen läuft oder warum! Man sehe nur die objektive Berichterstattungen über die Demonstrationen welche Menschen, inzwischen schon monatlich, zu Tausenden organisieren, weil sie wegen den verschärften Gesetzen Angst um ihre Freiheit fürchten...

Aber wenn’s mal zwischendurch die Journalisten trifft, dann ist das Geheule groß und wir sollen uns alle aufregen! http://www.spiegel.de/politik/deutsc...517430,00.html

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