Forum: Netzwelt
Daten-Drosselung: Telekom schafft DSL-Flatrates ab
AFP

Mit dem unbegrenzten Surfen soll es für Neukunden der Telekom bald vorbei sein. Ab 2. Mai werden neue Tarife eingeführt, und bei denen gibt es Obergrenzen für Datenmengen wie bei Handyverträgen. Wer zu viel Daten abruft oder hochlädt, wird auf Schneckentempo abgebremst.

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divStar 22.04.2013, 19:13
230. Hervorragend...

...statt also Netz und Technik auszubauen, limitiert man einfach die Menschen. Warum sollte man heutzutage zur Telekom gehen? Wegen den tollen Verträgen sicher nicht. Wie soll man im Zeitalter des Internets unter diesen utopischen da kleinen Grenzen bleiben?!

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Herr Schaftszeiten 22.04.2013, 19:15
231. Noch eine Zahl:

Wenn ich per Watchever jeden Abend einen Spielfilm von 90 Minuten in HD anschaue, dann ist nach 15 Tagen schluss mit lustig.

Ich bin der Meinung, dass die Netzneutralität jetzt per Gesetz gesichert werden muss.

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dau=maccie 22.04.2013, 19:15
232. hä?

Zitat von tkedm
Um "Gamingplattformen" wie Steam & Origin wär's nun wirklich nicht schade. Eher schade isses für Nutzer von Onlinevideotheken & -musikdienste oder einfach nur YouTube.
das entscheidet wer? ich bin nicht bei steam aber hier wird nicht vorgeschrieben. was andere machen gheht sie gar nix an.

sonst verbiete ich ALLE heiligenbilder auf seiten der katholischen kirche (braucht eh kein mensch)

wenn wir dann alle mit einem verbot pro nase durch sind ist das netz schön übersichtlich

www. -> 404 (soetwas wie ein netz existiert nicht) versuchen sie es morgen wieder

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dersv 22.04.2013, 19:16
233. Nur die Telekom ?

Da die Telekom fast alle Anbieter beliefert und andere das selbe Problem haben werden, betrifft es alle, egal ob Vidafone oa....

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Spiegelwahr 22.04.2013, 19:18
234. So ein Blödsinn

Zitat von Boone
Nochmal zur Erinnerung: Datentraffic ist virtuell. Da fließt nicht wirklich etwas, es wird nichts verbraucht, es gibt keine Substanz und es kostet auch in Wirklichkeit nichts, bis auf die Einmalinvestition für die Leitung und die restliche Hardware. Der Rest ist ein Idee und ein Konzept, um die Illusion von Verbrauch zu erzeugen, um den Geld-Traffic am Fließen zu halten. Aber wir sind schon so dermaßen an den Sprachjargon gewöhnt, dass wir glauben, wir würden tatsächlich etwas verbrauchen, für das man, je nach Menge des Verbrauchs, bezahlen müsste. Man nennt das Gehirnwäsche.
Das Datentraffic nichts kostet, weil es eine Flatrate gibt, erzählt Blödsinn. Wenn sie die Kabel in der Erde verbuddelt haben, brauchen sie richtigen Strom aus einen Kraftwerk ob öko oder nichtöko ist unwichtig. Die ganzen schönen Bits sind Energie, die über die Kabel zum Endkunden geführt werden und zurück. Die Kosten der Traffic sind also von der Größe des Datenstroms direkt abhängig. Dagegen die Kosten für das Verbuddeln der Kabel und der Hardware sind einmal entstanden und müssen natürlich durch den Kunden bezahlt werden. Das gleiche gilt für Mitarbeiter der Telekom. In Zukunft heisst es also bei der Telekom am Anfang des Monats läuft nichts, denn da ist großes Saugertreffen angesagt und in der zweiten Hälfte der Monats kann man endlich das Internet sinnvoll nutzen, denn die Sauger sind in der Drossel gefangen. Das wird ein herrliches Internet, nur arbeiten am Ende des Monats und Internetfernsehn.

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correllon 22.04.2013, 19:19
235. Falscher Weg

Es ist ja verständlich, dass die Telekom Geld braucht, um ihr Netz weiter auszubauen und dass in der heutigen zeit das Datenvolumen beständig steigt, dass durch die Leitungern transferiert wird.

Die Volumenbeschränkung (einer Flatrate wohlgemerkt!) ist allerdings der falsche Weg und zu niedrig angesetzt. Es gibt Dienste, bei denen man für 10 € im Monat ein mögliches Datenvolumen von 3 Terrabyte innerhalb von 30 Tagen downloaden kann.
Wenn ich als Telekomkunde da ne 16000er Leitung für 20€ im Monat bezahle (mit Festnetz-Flat 40€), durch die Wohngegend (Stadt an Dresden angrenzend, im Zentrum!) allerdings nur eine Downloadrate von 900kb/s habe und die Begründung "Leider ist ihrem Stadtviertel keine schnellere Verbindung möglich" (1km weiter geht es aber) und jetzt noch höre, dass man nur 75 GB im Monat runterladen dürfte, dann widerspricht das einfach dem gesunden Menschenverstand.
Wie schaffen es denn die Hoster diese Bandbreite für hunderttausende Kunden bereitzustellen, wenn die Telekom es als Konzern nichtmal schafft, die Leitungen dafür bereit zu stellen?

Wenn schon eine Voluemnebegrenzung, dann bitte eine, die sich an den Services von diversen Hostern orientiert. Bei einer Flatrate der T-Kom möchte ich gerne mindestens 1 TB Traffic pro Monat haben (optimal wären natürlich 3 TB, bzw. 5 TB), unabhängig vond er Art der Flatrate.
Meinetwegen kann die Telekom auch ihre Flatrate Preise erhöhen, denn ich wäre bereit dafür zu zahlen, wenn ich das Internet und bestimmte Dienste so nutzen kann, wie ich möchte. Aber eine Volumenbeschränkung bei einer Flatrate ist ein schlichtes NoGo.

Sollte es seitens der T-Kom keine Änderung geben, dann hoffe ich, dass schön vuiele Kunden zu anderen Diensten abwandern und sich im Wettbewerb zeigt, wer wirtschaften kann und es mit seiner Preispolitik versteht die Kunden langfristig zu binden.

Das Problem was ich sehe, ist, dass auch andere Netzanbieter auf das Netzd er Telekom angewiesen sind und ihnen dafür Entgelte bezahlen, ergo müssten auch andere Anbieter eine Gebühr an die T-Kom entrichten, die sie auf ihre Kunden umlegen, wenn sie merken, dass ihre Kunden einen enormen Trafficverbrauch haben, der über die Kabel der T-Kom fließt.

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thor1708 22.04.2013, 19:24
236. Naja...

...wenn erstmal die Kunden bei der Telekom schwinden und zu den anderen Providern gehen sollten, kommen die vielleicht auch auf die Idee solches einzuführen, da ja der Datentransfer dort auch zunehmen wird. Die Sache bleibt abzuwarten, ich selbst weiss gar nicht wieviel Datenvolumen ich momentan mit meiner Flatrate nutze, vielleicht komme ich gar nicht an die Grenzen der Telekom-Tarife. Für Gamer ist dies natürlich eine schlechte Entwicklung, aber für Nutzer die nur wenig aber schnell im I-net unterwegs sein wollen. Die Preise für die Tarife werden fürs Erste entscheidend für die Entwicklung dieser Idee sein. Wenn die Telekom das gleiche für die neuen Tarife verlangt, wie für die alten, dann werden die ein Problem bekommen. Ich denke es geht nur der Weg weniger Leistung weniger Geld dafür. Aber das wird die Telekom kaum machen, weniger von den Kunden zu verlangen.

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klausirelli 22.04.2013, 19:24
237. Die scherzen....

Ich habe an glücklichen Tagen diese 384 Kbit/s, mehr liefert die Telekom nicht in meine Seitenstraße.
Mal gepannt, auf was man mich dann runterreduzieren mag.....

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Qual 22.04.2013, 19:24
238. optional

Schön anzusehen wie die Kommentatoren alle mit völlig herbeigezogenen Argumenten die Realität verzerren und das Ansinnen auch noch rechtfertigen. Das können nur bezahlte Mitarbeiter sein, oder einfach dumme Menschen.

Hier zu behaupten 75GB wäre kaum zu erreichen bzw. über dem Durchschnittsverbrauch ist nicht nachvollziehbar.
Nur 2 offensichtliche Beispiele die wirklich jedem der vom Internet gehört hat selbst sichtbar sein sollten:
Da wären zum einen Spiele, inklusive deren Updates. Dann Internet-Fernsehen, Online-Videotheken usw.

Zusätzlich sei erwähnt dass der Internetverkehr unvermindert zunimmt.

*omg

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Spiegelwahr 22.04.2013, 19:26
239. Wieder einer

Zitat von marcuspüschel
Sowas beklopptes. Das glaub ich nicht, dass jemand seine Daten auf der Festplatte von irgendwelchen wolkigen Langhaarigen haben wil. Wenn du sie unterwegs brauchst, dann hol dir USB Stick, und sonst kauf dir ne eigene Festplatte, hör auf Filme zu klauen (streamen gehört auch dazu) und lass die Finger von den idiotischen Computerspielen. Internet sollte auf Nachrichten, Texte und Musikangebote beschränkt werden. Der Rest is unnütz. Und Handy auch gleich abschaffen. Das wäre Lebensqualität.
Wieder einer, der glaubt, der könnte mein Leben bestimmen und mir vorschreiben, was gut für mich ist. Wenn das Internet auf das beschränkt wär, wie von dir vorgeschlagen, wären wir noch bei Akustikkoppler und beim guten alten BTX. Böse Menschen sagen sogar, die Pornoindustrie ist der Antreiber des Internets. Porno ist das, was du heimlich nachts unter der Bettdecke treibst (Begriffserläuterung falls unbekannt).

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