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Datenbrille: Google gibt Glass-Nutzern Benimmtipps
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Mit Googles Datenbrille Glass kann man unauffällig Fotos und Videos aufnehmen. Der Konzern rät Nutzern nun in einem Regelwerk dazu, Menschen zuvor um Erlaubnis zu bitten - und gibt weitere sehr naheliegende Tipps für den Umgang mit Gerät.

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SpitzensteuersatzZahler 19.02.2014, 10:46
1.

Zitat von sysop
Mit Googles Datenbrille Glass kann man unauffällig Fotos und Videos aufnehmen. Der Konzern rät Nutzern nun in einem Regelwerk dazu, Menschen zuvor um Erlaubnis zu bitten - und gibt weitere sehr naheliegende Tipps für den Umgang mit Gerät.
Auch wenn ich mein Geld in dem Bereich verdiene, bin ich dafür, Träger dieses Geräts zu ächten. Es wäre zu wünschen, dass diese nicht in Lokale jedweder Art dürften, nicht in Geschäfte oder sonstige soziale Orte. Des weiteren werde ich nicht zulassen, dass jemand mit diesem Ding in meine Nähe kommt und hoffe auch, dass andere Menschen sich nicht mit Trägern unterhalten oder anderweitig sozial interagieren.

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pepe_sargnagel 19.02.2014, 10:54
2.

Zitat von sysop
Mit Googles Datenbrille Glass kann man unauffällig Fotos und Videos aufnehmen. Der Konzern rät Nutzern nun in einem Regelwerk dazu, Menschen zuvor um Erlaubnis zu bitten - und gibt weitere sehr naheliegende Tipps für den Umgang mit Gerät.
Ob wir das Ding einschalten oder nicht - am Ende entscheidet der Konzern dahinter, der das Ding einschalten kann wann er will. Ist auch beim Mobiltelefon so, dass man es auch "ferngesteuert" einschalten bzw. auf mithören stellen kann. Aber egal! Wir geben eh gerne alles über unsere Privatsphäre preis - vielmals eben auch freiwillig.

Ob man nun die Auswahl der Inhalte, die man freigeben möchte nun einem Unternehmen überlassen möchte oder ob man noch selbst entscheiden möchte ist eigentlich nur noch das letzte Puzzlestück. Wahrscheinlich lassen sich abermals die meisten von der Bequemlichkeit überzeugen... Nun ja - man muss dann eben mit vollständiger Kontrolle rechnen. Und man hat sich eben größtenteils aus Bequemlichkeit und Freiwilligkeit dahin begeben.

Nur was, wenn sich dann derjenige verdächtig macht, der die Dinger nciht trägt? Sozialer Druck mal bei Seite - aber wenn eine Behörde darauf kommt, dass man das Ding nicht trägt und sich nicht freiwillig überwachen lassen will, dann könnten die darauf kommen, dass man "zwingenderweise" etwas zu verbergen hat. Das könnte ein wahrhaft ernstzunehmendes Problemen sein, denn jedem sollte eben freistehen, ob er freiwillig alles preisgibt oder nicht. Ich vermute eben nur gezielte Anschuldigungen und Misstrauen gegen die "Verweigerer" dieser "Freiwilligen sozialen Brillentragekonvention".

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redbayer 19.02.2014, 11:09
3. Was ist an der Google Aktion

denn so schwer zu verstehen?
Hier soll doch nur getestet werden, inwieweit sich Nutzer an die Anweisungen von Google halten und gewöhnen.

Später wird das wichtig, wenn viele diese Brille tragen, die Menschen entsprechend zu steuern, sei es an bestimmte Orte zu gehen, bestimmte Dinge einzukaufen oder politisch sich richtig zu verhalten. Letzteres wäre dann Aufgabe der NSA, insb. bei Wahlen.

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view3000 19.02.2014, 11:24
4. Segen oder Fluch

Ich fürchte durch diese technische Errungenschaft wird das letzte bisschen Privatsphäre auch noch auf dem Altar des Fortschritts geopfert werden. Jeder wird jederzeit von jedem fotographiert oder gefilmt werden können und keiner merkts, bis er dann irgendwo im Internet zur Schau gestellt wird. Dann wird es heißen, ja die Server sind nicht in Deutschland - da können wir leider nichts machen. Im Übrigen ist das Internet für die meisten Politiker immer noch "Neuland". Ein Regelwerk von Google ist zwar ein Anfang aber die Persönlichkeitsrechte im Internet müssen von einem demokratischen Staat mit entsprechenden Gesetzen geschützt werden. Schöne neue Welt.......

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onkendonk 19.02.2014, 11:25
5. Glück und Glass, wie leicht bricht das...

Nachdem ich so ein Teil auch mal selber ausprobieren durfte: Danach brauchte ich ein Glass Wodka um den Frust damit runterzuspülen.
Teure Spielerei, kaum alltagstauglich. Im Strassenverkehr (und nicht als Autofahrer) extrem gefährlich, und von der Akkuqualität will ich gar nicht reden. Leer nach ein paar Stunden.

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ihawk 19.02.2014, 11:26
6. Kamera Brille

Nach einer Desensibilisierungsphase wird diese Brille für mehr Ärger sorgen als Google sich nur vorstellen kann. Im Wesentlichen werden mit dieser Kamerabrille Persönlichkeitsrechte unterlaufen und es wird ein erhebliches Agressionsverhalten gegen die Brillenträger geben. Was technisch machbar ist, muss ja nicht unbedingt sinnvoll sein, nur weil Google es auf den Markt bringt.

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Hartmut Schwensen 19.02.2014, 11:28
7. Get a life!

Ein Mitarbeiter von Apple schlug Steve Jobs mal vor, ein solches Produkt zu entwickeln.

Steve Jobs riet ihm, sich eine Freundin zu suchen!

Herrlich!

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glen13 19.02.2014, 11:28
8.

Zitat von sysop
Mit Googles Datenbrille Glass kann man unauffällig Fotos und Videos aufnehmen. Der Konzern rät Nutzern nun in einem Regelwerk dazu, Menschen zuvor um Erlaubnis zu bitten - und gibt weitere sehr naheliegende Tipps für den Umgang mit Gerät.
Benimm Tipps! Na bravo! Das ist die verlogenste Scheinheiligkeit. die es gibt. Warum kauft sich wohl jemand Google Glass?

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pepe_sargnagel 19.02.2014, 11:29
9.

Zitat von SpitzensteuersatzZahler
Auch wenn ich mein Geld in dem Bereich verdiene, bin ich dafür, Träger dieses Geräts zu ächten. Es wäre zu wünschen, dass diese nicht in Lokale jedweder Art dürften, nicht in Geschäfte oder sonstige soziale Orte. Des weiteren werde ich nicht zulassen, dass jemand mit diesem Ding in meine Nähe kommt und hoffe auch, dass andere Menschen sich nicht mit Trägern unterhalten oder anderweitig sozial interagieren.
Ich kann Sie gut verstehen und sehe das ähnlich wie sie.

Ich vermute nur, dass ab einer gewissen Marktdurchdringung eher unsereins verdächtigt wird. Was haben die denn zu verbergen? Auch die Regierung oder Arbeitgeber sollte sich verstärkt um solche Querulanten, die möglicherweise (oder doch eher sicherlich) etwas zu verbergen haben, kümmern. Es geht ja schließlich um unser aller Sicherheit!

Wobei es schon interessant ist, dass die Brillenträger sich fragen, was wir denn als Nicht-Träger zu verbergen hätten. Dies verdeutlicht ja, dass die meisten wissen, dass man freiwillig seine Privatsphäre an einen privaten oder staatlichen (wer weiß das schon so genau?) Anbieter abtritt. Oder wieso sollte man sonst in die Privatsphäre anderer eindringen wollen? Doch nicht, um zu sehen, dass der sich mehr leisten kann als ich...

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