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Datenbrille: US-Kette verbannt Google Glass aus dem Kinosaal
Getty Images

Datenbrille ab, sobald es dunkel wird: In den Sälen der amerikanischen Kino-Kette Alamo Drafthouse ist Google Glass jetzt offiziell verboten. Auch anderswo ist das Hightech-Gadget unerwünscht.

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Kiste 11.06.2014, 11:24
1.

Zitat von sysop
Datenbrille ab, sobald es dunkel wird: Ein Grund für die Verbannung dürfte die Befürchtung sein, Kinobesucher könnten mithilfe der Datenbrille die gerade angeschauten Filme mitschneiden und später in Tauschbörsen einstellen.
Echt jetzt? Ich dachte, das geschieht schon seit Jahren.

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personalprivacy 11.06.2014, 11:41
2.

Sind ja ohnehin schon ungenießbar, wenn die Jungs die Kamera im Rucksack verstecken. Wenn dazu noch die unvermeidliche Kopfbewegung kommt... oje. Würde mir eher wünschen, dass die Brille dort verboten wird, wo Bürgerrechte verletzt werden (=überall).

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rolandharry 11.06.2014, 11:43
3. Ich bin für Verbot in der Öffentlichkeit

Die Benutzung von Google Glass sollte im öffentlichen Raum verboten und bei Zuwiderhandlung eine Einziehung und eine Strafe in Höhe von 120 Tagessätzen verhängt werden bzw. bei Mittellosigkeit 120 Tage gemeinnützige Arbeit.
Der Eingriff in die Freiheit der Person, d.h. die Gefahr einer nicht kontrollierbaren Verbreitung meines eigenen Bildes überwiegt das Interesse der Benutzer.

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Freidenker10 11.06.2014, 11:55
4.

Nun ja, denke in ein paar jahren wird man die Datenbrillen nicht mehr erkennen... Dann sehen wir entrückte Männer in Supermärkten die sich beim Einkaufen nen Porno reinziehen... :-)

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ricson 11.06.2014, 11:56
5.

Wie kann man denn bitte schön so unsensibel sein, dass man es völlig normal findet fremde Menschen in der Umgebung permanent per Kamera für Private Zwecke abzufilmen? Jedem sollte das recht eingeräumt werden von einem Google Glass Besitzer Auskunft zu verlangen ob und zu welchem Zweck er gerade filmt, und von ihm verlangen koennen die Daten sofort zu löschen, wenn man nicht einverstanden ist. Zur Not sollte man die Person vor Ort festhalten dürfen bis die Polizei eintrifft. In dem Ding steckt Null Innovation das ist einfach nur ein Handy mit einer anderen Art von Display, das es aber auch schon seit Jahrzehnten gibt. keine Ahnung warum es manche nötig haben die Realität zum Teil mit katzenbildchen aus dem Internet zu verdecken. Sehen wir es mal realistisch die blumigen Worte von Google sind zwar ganz nett aber in der Realität werden die Dinger auch nur für die 2 Hauptgründe für die Existenz des Internets benutzt: Pornos und lolkatzen.

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Asturaetus 11.06.2014, 12:08
6.

Zitat von Kiste
Echt jetzt? Ich dachte, das geschieht schon seit Jahren.
Ja aber in der Regel zumindest mit einer ordentlichen Kamera. Mit Google Glass zu filmen - da könnten sie ja auch das Handy nehmen, sonderlich viel bessere Qualität kommt da nicht bei raus.

Es geht wohl eher darum das sich das Publikum besonders direkt zum Release nicht zeitnah informiert sein darf. Die sollen ja mittlerweil sogar schon Störsender bei Film-Premieren aufstellen, damit die nicht die Leute die noch in der Warteschlange für die nächste Vorstellung stehen, über die Qualität des Films informieren können.

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sadi07 11.06.2014, 12:21
7. Aha

Zitat von rolandharry
Die Benutzung von Google Glass sollte im öffentlichen Raum verboten und bei Zuwiderhandlung eine Einziehung und eine Strafe in Höhe von 120 Tagessätzen verhängt werden bzw. bei Mittellosigkeit 120 Tage gemeinnützige Arbeit. Der Eingriff in die Freiheit der Person, d.h. die Gefahr einer nicht kontrollierbaren Verbreitung meines eigenen Bildes überwiegt das Interesse der Benutzer.
Dann machen wir mal den Klingelbeutel auf und sammeln ca. 1 Milliarde Smartphones ein, die die gleichen Funktionen an den Tag legen, die Google Glass ebenso anbietet. Oder sind die vielen heimlichen Fotos, die mit einem Smartphone gemacht werden, anders zu bewerten? Wohl kaum.

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freiheitsglocke 11.06.2014, 12:24
8.

Zitat von rolandharry
Die Benutzung von Google Glass sollte im öffentlichen Raum verboten und bei Zuwiderhandlung eine Einziehung und eine Strafe in Höhe von 120 Tagessätzen verhängt werden bzw. bei Mittellosigkeit 120 Tage gemeinnützige Arbeit. Der Eingriff in die Freiheit der Person, d.h. die Gefahr einer nicht kontrollierbaren Verbreitung meines eigenen Bildes überwiegt das Interesse der Benutzer.
Jetzt soll man also schon präventiv bestraft werden, damit der Angstmichel beruhigt schlafen kann. Ich verrate Ihnen was: Sie werden sich an Google Glass gewöhnen, so wie Sie sich auch an das Smartphone gewöhnt haben.

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Wolffpack 11.06.2014, 12:31
9.

Zitat von Kiste
Echt jetzt? Ich dachte, das geschieht schon seit Jahren.
Tuts auch. Ich finds auch etwas verwunderlich das das hier berichtet wird.

Zitat von Asturaetus
Die sollen ja mittlerweil sogar schon Störsender bei Film-Premieren aufstellen, damit die nicht die Leute die noch in der Warteschlange für die nächste Vorstellung stehen, über die Qualität des Films informieren können.
Das ist wohl eindeutig VT von ein paar Leuten, die keinen Empfang im Kino hatten (was auch nicht weiter verwunderlich ist, schließlich sind Kinos idR mehrstöckige große Gebäude). Abgesehen davon, wer spielt denn während des Films mit seinem Handy rum?

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