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Desinformation und Diskreditierung: Wie rechte Netzwerke die Bayernwahl beeinflussen
DPA

Rechte und rechtsextreme Gruppen aus dem In- und Ausland haben gemeinsam versucht, die Landtagswahl in Bayern zugunsten der AfD zu beeinflussen. Eine neue Studie nennt ihre Taktiken und Treffpunkte.

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draco2007 15.02.2019, 12:08
10.

Zitat von spon-facebook-10000018205
Ins Aus beförderten sich die Union und SPD doch jüngst mit Artikel 11 und 13 in der EU. Es sind doch gerade diese beiden Parteien, die mit ihrem Handeln der AfD massiv in die Hände spielen.
Was soll die Erwähnung auf Artikel 11 und 13? Meinen sie ernsthaft, dass die AfD hier anders entscheiden würde?

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stagedoor 15.02.2019, 12:11
11. Ein Forist fragt nach dem Grund...

"Warum müssen die Rechten das machen?" Antwort: weil sie es nötig haben. Ganz einfach eigentlich. Es gibt immer einen Grund warum Menschen etwas tun. Und weil das eine so fantastische und gleichzeitig sehr aufrichtige Art ist zu politischem Einfluss zu gelangen, sind die Ergebnisse der AfD ja auch so großartig. Als Beispiel die Landtagswahl in Bayern: Anteil der Stimmen in München 189 %, in Nürnberg 204 % und in Augsburg sogar 700 %. Also, liebe Rechten, weiter so, aufgeht's, packmer's. #Dackelmussweg #AfDriecht

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proratio 15.02.2019, 12:27
12. Selten so einen Unsinn gelesen

Zitat von w.ulbricht
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.Doch genau das tut der Verfasser.Der die Propaganda des Mainstream als Dogma hinstellt.Alle diese Urheberrechte, Datenschutzgesetze, Mediengesetze und Netzdurchleitungsgesetze haben zum Ziel Demokratische Meinungsfindung mit im Namen der Demokratie zu unterbinden mindestens aber stark zu erschweren.Alles um dem Bürger ein mögliches Wunschbild, nicht aber die Realität zu vermitteln und zu verhindern das er sich mit seines Gleichen absprechen und solitarisieren kann. Beispiel,die Berichte zu den Gelbwestenprotesten in Frankreich.
Es sind genau solche unreflektierten, undifferenzierten Beiträge wie Ihrer, die den demokratischen Diskurs inzwischen unmöglich machen. "Demokratische Meinungsfindung" ist doch für Leute wie Sie nur ein Vorwand, sich Bestätigungen für ihre abstrusen Verschwörungstheorien zu holen.

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harald_maier 15.02.2019, 12:50
13.

Zitat von hausfeen
Die Online-Trolle, egal ob vernetzte Mulitaccounter oder Bots, ... ... wurden erwähnt, aber haben keinen eigenen Punkt in der Liste. Das ist ein Schwachpunkt der Studie.
Ich würde es eher als eine Stärke interpretieren, wenn diese Hirngespinnste mal außen vor gelassen würden.

Es gibt Untersuchungen (von ECHTEN Experten - nämlich Computer- und Netzspezialisten, nicht von politischen Propagandisten) zu den "Social Bots", die eindeutig belegen, daß diese praktisch nicht existent sind. Entweder es sind automatisierete Accounts zB. bei Twitter, die nur überwachte Accounts 1:1 retweeten, also keinerlei Kreativität besitzen und eigene Inhalte generieren, und somit eben nicht "Social" sind, und auch keinerlei meßbaren Einfluß auf die MEinungsbildung haben.
Oder aber es stecken tatsächlich echte Personen dahinter, die wegen der Menge an Posts fälschlicherweise als Bots "identifiziert" werden.

Vergessen Sie diese Verschwörungstheorien einfach und beschäftigen Sie sich mit der Realität.

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Gruebel123 15.02.2019, 13:31
14. Propaganda des Mainstreams...

Zitat von w.ulbricht
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.Doch genau das tut der Verfasser.Der die Propaganda des Mainstream als Dogma hinstellt.Alle diese Urheberrechte, Datenschutzgesetze, Mediengesetze und Netzdurchleitungsgesetze haben zum Ziel Demokratische Meinungsfindung mit im Namen der Demokratie zu unterbinden mindestens aber stark zu erschweren.Alles um dem Bürger ein mögliches Wunschbild, nicht aber die Realität zu vermitteln und zu verhindern das er sich mit seines Gleichen absprechen und solitarisieren kann. Beispiel,die Berichte zu den Gelbwestenprotesten in Frankreich.
...der ist gut!
Ein etwaiger Mainstream braucht keine Propaganda, weil ja Propaganda gerade die Manipulation der Mehrheitsmeinung in eine von einer Minderheit gewünschte Richtung zum Ziel hat.
Ich konnte kein Dogma finden, welches der Autor hinstellt. Vielmehr macht de Autor seine Arbeit, indem er über eine Studie zu einem gesellschaftlich relevanten Thema berichtet.
Und all die Mediengesetze, Netzwerkdurchsetzungsgesetze usw., sollen den Diskurs offen halten, Rechte von Autoren schützen, usw. Eigentlich ganz normale Vorgänge in einer offenen Gesellschaft, die ihre Regeln ständig neu aushandelt.

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Periklas 15.02.2019, 15:35
15. Was rechte Trolle vermeiden

Was rechte Trolle zu vermeiden versuchen ist ihre Anonymität zu verlieren. Zu vermuten wäre auch, das ein liberales Weltbild der notwendige Ansporn für solche Kampagnen ist. Nicht so sehr die Identifikation mit dem rechten Gedankengut sondern ihre intellektuelle Überlegenheit demonstrieren. Das hemmungslose Ausleben dieser Überheblichkeit gegenüber der Gesellschaft ohne Selbstkritik und Reflexion ist Ausdruck einer signifikanten Persönlichkeitsstörung, die zwar durch die Anonymität gedeckelt aber in der Gruppe den Zusammenhalt stärkt.

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harald_maier 15.02.2019, 17:49
16.

Das ist ja nun wirklich Unsinn!

Propaganda hat erstens rein gar nichts mit Minderheiten oder Mehrheiten zu tun.

Und zweitens verkörpert der Medienmainstream mitnichten die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung, sondern finanzielle und politische Interessen derer, die ihn beherrschen. Genau deswegen WIRD ja Propaganda betrieben! Eben zB. weil das "dumme Volk" nicht einsieht, warum wir in Syrien krieg "führen müssen". Deshalb inszeniert der von transantlantischen Thinktanks gesteuerte Medienmainstream eine Nachrichtenflut über den "brutalen Diktator Assad, der Krieg gegen sein eigenes Volk führt" - um dann tatsächlich einen von außen abgestifteten und finanzierten Krieg gegen Syrien zu führen, den die Syrer ums Verrecken nicht haben wollen. und den auch hier in Deutschland niemand unterstützen würde, wenn die Medien KORREKT berichten würden, zB. darüber, daß wir islamistische Terrorbanden aurüsten und finanzieren, die spogar Giftgas einsetzen, statt Propaganda für einen "gerechten Krieg der syrischen Opposition" zu machen, der tatsächlich gar nicht stattfindet.

Und wenn Sie wissen wollen, wem die "Mainstreammedien" tatsächlich dienen, sei Ihnen ein Beitrag der Satiresendung "Die Anstalt" empfohlen, gegen den sogar der Mitherausgeber der "ZEIT" erfolglos geklagt hatte:

https://youtu.be/orfI7beLHJo

Und ganz aktuell läuft schon die nächste Inszenierung. Nämlich des Treffens von Rüstungsfirmen und Kriegspolitikern unter dem Namen "Münchner Sicherheitkonfernez" als "ganz normale politische Tagung". Dabei kann man den wahren Charakter dieser ehemaligen "Wehrkundetagung" sogar in der Wikipedia nachlesen! NOCH jedenfalls...

Nur mal so: die Mehrheit der Menschen profitiert NICHT von Krieg und Rüstung - die dort aber im Vordergrund der Interessen der Versammelten stehen. Die Mehrheit der Bevölkerung steht vielmehr hinter den Demonstrationen, die jedes Jahr gegen diese Konferenz in München stattfinden, in den Mainstreammedien Jahr für Jahr aber entweder gar nicht oder nur rudimentär berichtet werden....

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Einhorn 15.02.2019, 18:12
17.

Diskreditierung ist ein ganz normales "Stilmittel" der Politik, ebenso wie Framing. Das einzige, was die AFD neu ins Rennen geworfen hat, ist die offene Lüge - wenn es eng wird natürlich mit Dementi ("Mausgerutscht"). Fast noch schlimmer ist für mich, dass damit die Leichtgläubigkeit der "Digital Natives" so offenbar wird. Man glaubt etwas, _weil_ es nicht in den sogenannten Mainstream-Medien erscheint. Nur ist man zu bequem, einen Sachverhalt durch ein kleines bisschen Recherche zu be- oder widerlegen. Also verbreitet man die Lüge, nicht aber die Richtigstellung, denn am nächsten Tag hat man das echte Interesse am Thema längst verloren. Wir dürfen alle gespannt sein, wohin uns das führt.

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gastundredner 15.02.2019, 20:50
18. Veröffentlichte Meinung

Man könnte ja auch die Richtung der Veröffentlichten Meinung hinterfragen ! Wer sich die Medienzeiten und die Präsenz der Grünen anschaut, im Verhältnis zur AfD, kann sicherlich nicht von 50/50 sprechen, bei ähnlichen Umfrageergebnissen. Inwiefern stellen Zeitungen, Radio, Fernsehen ihren journalistischen Grundauftrag über ihren subjektiven Bekehrungswillen ?

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Gruebel123 15.02.2019, 21:14
19. Propaganda...

...mein Beitrag war eine Antwort auf den leicht verworrenen Beitrag #9. Zitat: ...Der [der Verfasser, Anm.] die Propaganda des Mainstream als Dogma hinstellt....
Was will uns der Forist damit sagen? Zunächst bedeutet Mainstream für mich soviel wie eine breite Mehrheit repräsentierend oder Mehrheitsfähig. Insofern vielen Dank für Ihre Konkretisierung des Begriffs der Mainstreammedien. Aber hier stehen wir vor dem nächsten Problem: Wessen Interessen vertreten denn dann die nicht-Mainstreammedien -welche auch immer das sein mögen? Etwa nicht die finanziellen und politischen Interessen ihrer Beherrscher/Inhaber/Betreiber?

In diversen Nachschlagewerken findet man als Definition des Begriffs Propaganda: Systematische Verbreitung ideologischer, politischer, religiöser ... Ideen und Meinungen mit dem Ziel, das allgemeine Bewusstsein zu beeinflussen oder ähnlich.

Warum sollte eine Mehrheit versuchen, das allgemeine Bewusstsein zu beinflussen? Es geht doch meist darum, eine Meinung, ein Programm etc., welches nicht mehrheitsfähig ist, zu verbreiten. Und wer sollte Interesse daran haben, wenn nicht eine Minderheit? Eine Meinung, die sich durchgesetzt hat, muss nicht mit hohem Aufwand propagiert werden. Und eine Mehrheit muss sich nicht selbst überzeugen. Also ist die am ehesten logische Anwendung von Propaganda, dass eine bisher nicht mehrheitsfähige Meinung möglichst weit verbreitet werden soll?!

Zurück zu den von Ihnen so genannten Mainstreammedien. Mein Eindruck ist, dass sie (wenn ich darunter SPON, FAZ, Süddeutsche, Die Zeit, Öffentlich-Rechtliche usw. verstehen darf) sehr wohl Themen von allgemeinem Interesse verbreiten. Und dass eine Minderheit mit enormem Sendungsbewusstsein keine Mühen scheut, einen anderen Eindruck zu erwecken. Bemerkenswert auch, dass die Kritiker der sogenanten Mainstreammedien es für ausgeschlossen zu halten scheinen, dass dort auch Leute arbeiten, die einfach einen guten Job machen wollen.

Man kann sicherlich vieles an der betriebenen Politik und auch den Medien kritisieren (was ja in der Natur von Politik liegt, wenn man sie als Institutionalisierten gesellschaftlichen Streit versteht...). Aber der Artikel berichtet über eine Studie, die Mechanismen von Kampagnen untersucht, die nicht einfach am Diskurs teilnehmen, sondern ihn zu zerstören versuchen, um in der gestifteten Verwirrung Minderheitenthemen zu propagieren.

Wie darf man ihre Zitate aus Wikipedia und aus Die Anstalt verstehen: Haben diese Medien den erforderlichen Grad von Subversion bzw. Non-Konformismus erreicht, um hier zur Untermauerung Ihrer Thesen (die ich inhaltlich wirklich unkonventionell finde, aber weitgehend am Thema vorbei finde...) zitiert zu werden?

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