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Desinformation und Diskreditierung: Wie rechte Netzwerke die Bayernwahl beeinflussen
DPA

Rechte und rechtsextreme Gruppen aus dem In- und Ausland haben gemeinsam versucht, die Landtagswahl in Bayern zugunsten der AfD zu beeinflussen. Eine neue Studie nennt ihre Taktiken und Treffpunkte.

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Gruebel123 15.02.2019, 21:42
20. Medienzeiten...

Zitat von gastundredner
Man könnte ja auch die Richtung der Veröffentlichten Meinung hinterfragen ! Wer sich die Medienzeiten und die Präsenz der Grünen anschaut, im Verhältnis zur AfD, kann sicherlich nicht von 50/50 sprechen, bei ähnlichen Umfrageergebnissen. Inwiefern stellen Zeitungen, Radio, Fernsehen ihren journalistischen Grundauftrag über ihren subjektiven Bekehrungswillen ?
Man weiß es nicht, aber ich hätte ein paar Ideen:
Vielleicht, weil Die Grünen keine 1,5-Themen Partei sind und mehr Themen als die AfD substantiell bearbeiten (auch mit sicherlich kritikwürdigen Positionen)?
Vielleicht, weil Die Grünen Journalisten nicht als Systemmedien-Vertreter, Herden-Journalisten, Claqueure usw. bezeichnen, und es sie daher weniger Überwindung kostet, sich mit ihnen auseinanderzusetzen?
Vielleicht, weil Die Grünen das System (zu dem sichrlich die sog. Mainstreammedien gehören) nicht entsiffen wollen? Beispiele siehe Ungarn, Polen, Türkei.
Vielleicht, weil die AfD und Ihre Anhänger Journalisten vielfach mindestens verbal angehen?
...weil die AfD auf ihren Veranstaltungen häufig Vertreter der sog. Systemmedien ausschließt?
All das macht, könnte ich mir vorstellen, ein Interview mit einem AfD-Politiker zu einer eher ungeliebten Aufgabe, für die ein Berufsvertreter seine Professionalität bis zur Grenze strapazieren muss.

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shekina_niko 19.02.2019, 13:08
21. ...weil

Zitat von Gruebel123
Man weiß es nicht, aber ich hätte ein paar Ideen: Vielleicht, weil Die Grünen keine 1,5-Themen Partei sind und mehr Themen als die AfD substantiell bearbeiten (auch mit sicherlich kritikwürdigen Positionen)? Vielleicht, weil Die Grünen Journalisten nicht als Systemmedien-Vertreter, Herden-Journalisten, Claqueure usw. bezeichnen, und es sie daher weniger Überwindung kostet, sich mit ihnen auseinanderzusetzen? Vielleicht, weil Die Grünen das System (zu dem sichrlich die sog. Mainstreammedien gehören) nicht entsiffen wollen? Beispiele siehe Ungarn, Polen, Türkei. Vielleicht, weil die AfD und Ihre Anhänger Journalisten vielfach mindestens verbal angehen? ...weil die AfD auf ihren Veranstaltungen häufig Vertreter der sog. Systemmedien ausschließt? All das macht, könnte ich mir vorstellen, ein Interview mit einem AfD-Politiker zu einer eher ungeliebten Aufgabe, für die ein Berufsvertreter seine Professionalität bis zur Grenze strapazieren muss.
die AfD-Fraktion des Hochtaunuskreises ihren Machtfantasien schon mal auf Facebook folgendermaßen freien Lauf ließ: Sie drohte Journalisten, "bei den uns bekannten Revolutionen wurden irgendwann die Funkhäuser und Presseverlage gestürmt und die Mitarbeiter auf die Straße gezerrt".

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