Forum: Netzwelt
Deutsche Ausgabe: "Huffington Post" startet mit Unions-Bloggern

Die "Huffington Post" gilt in den USA als linksliberales Gegengewicht zu Medien wie "Fox News". Die am Donnerstag gestartete deutsche Ausgabe zeichnet sich bislang eher durch eine gewisse Nähe zur Union aus.

Seite 3 von 4
fatalismo 10.10.2013, 14:28
20. Da kann ich Ihnen nur zustimmen...

Zitat von mr.quick
..wir brauchen mehr Leute die bereit sind umsonst zu arbeiten. Möglichst auch in anderen Bereichen.
...die geradezu weinerliche Angewohnheit der Deutschen, schon für ein paar läppische Stündchen in der Woche Geld zu verlangen; von Unverschämtheiten wie Lohnfortzahlung, Urlaubsbezahlung und Feiertage und vergleichbares Gedöns mal ganz zu schweigen.

Was glauben die denn alle, was für ein Heidengeld Boris Becker dafür ausgeben muss, um seinem langen Tag Struktur zu geben? Normalos kriegen das für lau und verlangen noch Kohle dafür.

Bleibt nur zu hoffen zum Start des neuen Modells des Journalismus: EKD-Schneider und Katholen-Zolitzsch mögen mit sich in Klausur gehen und künftig genauer hingucken, mit welcher semiprominenten Mischpoke sie sich in einem Pool suhlen.

Die haben nämlich einen - guten - Ruf zu verlieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fatalismo 10.10.2013, 14:31
21. Sie sind aber anspruchsvoll...

Zitat von nochsoeiner2nochsoeiner2
Was für eine Meinungsmache, quasi Bild-Zeitung 2.0 und weit entfernt von Journalismus!
..., bei BILD 1.0 hieß es bislang 'Kauf dir deine Meinung'. Jetzt kriegen Sie Ihre Meinung gratis und sind immer noch nicht zufrieden?

Tzt,tzt, tzt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chiefseattle 10.10.2013, 14:34
22. Journaille

US-Zeitungen zeichnen sich allgemein durch viel Werbung, Klatsch & Tratsch und Sportberichte aus. Obwohl die Hufflington Post in den Staaten geradezu als revolutionär links gilt, siedelt sich das deutsche Equivalent eher am rechten Rand der CDU ein. Von der Aufmache her eigentlich kein Gewinn für die deutsche Zeitungslandschaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
movfaltin 10.10.2013, 14:37
23. Konsequent

Was bei und mitterechts ist, entspricht in den USA nun wirklich nicht Fox. Die sind deutlich weiter rechts. Selbst die Union ist weiter links als die US-Demokraten mit ihrem zarten Pflänzchen annähernder Sozialversicherung. Insofern müsste sich die HuffPost irgendwo zwischen Union, FDP und REPs ansiedeln, um ihre Linie zu halten.
Mit Bildungsbestien wie Boris Becker oder Tscherno Jobatai (Name eingedeutscht) lässt sich das freilich nicht bewerkstelligen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ex-Kölner 10.10.2013, 14:40
24. Ist das ein Wunder bei dem Verlag?

Zitat von sysop
Die "Huffington Post" gilt in den USA als linksliberales Gegengewicht zu Medien wie "Fox News". Die am Donnerstag gestartete deutsche Ausgabe zeichnet sich bislang eher durch eine gewisse Nähe zur Union aus.
Burda ist nun nicht gerade der Nähe zur SPD verdächtig.

Aber nicht deswegen klingt das nicht so richtig berauschend und verlockend. Ein abgehalfterter TV-Moderator als Galionsfigur, Bobele, ein Pfaffe, König Drosselbart und CDU/CSU-Offizielle als Autoren - wäre schön, wenn die Schnorrer von der Gnadenhof-Post© ein schnelles Ende als PR-Abladeplatz fänden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
movfaltin 10.10.2013, 14:40
25. Ursula von der Leyen

Ursula von der Leyen - so wenig ich menschlich von ihr halte - gäbe eine hochklassige Kolumnenschreiberin ab, sie ist intelligent, interessiert und gebildet, darüber hinaus wirklich offen. Aber sie ist nicht frei, sondern wird - muss! - voreingenommen aus ihrer Position in Partei und Amt berichten und kommentieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sonkaioshin 10.10.2013, 14:43
26. Nicht das ich irgendwas auf den Blog gebe,

Aber schon lustig wie hier wieder mal dezent Stimmung gemacht wird. Was hier den Autoren verwundern mag ist das die amerikanische linksliberale Presse sich noch ein ganzes Stück rechts unserer CDU befindet. Linke in dem Sinne wie wir sie kennen, gibt es nicht in der amerikanischen Politik.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nichtsalsverdrus 10.10.2013, 15:04
27. Also...

Zitat von sysop
Die "Huffington Post" gilt in den USA als linksliberales Gegengewicht zu Medien wie "Fox News". Die am Donnerstag gestartete deutsche Ausgabe zeichnet sich bislang eher durch eine gewisse Nähe zur Union aus.
...wenn etwas bei den Amis als "linksliberal" gilt, bedeutet das bei uns weit rechts von der Mitte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wolfgang Jung 10.10.2013, 15:05
28. Provinziell

Ob online oder auf Papier, rechts oder links von der Union, ob mit Bobbele oder "Tschernobyl", die HP wird schon deswegen in Deutschland ein Nischendasein führen, weil ihr Name im Deutschen wie aus dem 19. Jahrhundert oder wie der eines Dorfblatts aus der Uckermark klingt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HiJaak 10.10.2013, 16:04
29. Wer den Schaden hat ...

... braucht für den Spott nicht zu sorgen! Obermann, Berggruen, Becker, Pielhau, Speidel, Glas, Jobatey, von der Leyen, Bär -- allein das LineUp ist Realsatire vom Feinsten! Einzige Fehlbesetzung: Sie hätten eher van der Elst statt Zollitsch anfragen sollen ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 4