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Devialet Phantom im Test: Klein, aber ganz schön LAUT
Matthias Kremp

Guter Klang braucht große Boxen? Ein französischer Hersteller will beweisen, dass es auch anders geht. Wenn nur der Preis nicht wäre.

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pietschko 19.11.2015, 16:00
1.

Soso, Sie konnten also keine Verzerrung hören.....nun, dann hätten Sie mal messen sollen. Physik lässt sich nicht überlisten. Leistung kann heute wirklich ohne Ende zur Verfügung gestellt werden, nur ist es leider so, dass der Tieftöner trotzdem noch den regeln der Physic unterliegt. Wer aus kleinem Gehäuse tiefen Bass erzeugen will, muss tricksen, also eine schwere Membran in Verbindung mit viele Leistung, und einer Anpassung der Verstärkungskurve per DSP. Klingt in der Theorie gut, nur in der Praxis ist der Tieftöner mit so hohen Anforderungen überfordert. Ich habe die Lautsprecher nun zweimal gehört. Es klang bescheiden. Im Vergleich zu Lachnummern wie Bose oder Sonos sicher besser, aber guter Klang, das ist dann doch etwas anderes. Zu den Verstärkern kann ich allerdings nichts sagen. Diese sollen ja sehr gut sein.

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Fletsch 19.11.2015, 16:10
2. BeoPlay A9

Ich habe eine neue B&O A9, die hervorragend klingt. Dennoch habe ich die Phantom neulich bei Harrods geheort und habe mich totgeaergert.....

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a.weishaupt 19.11.2015, 16:31
3. 3 kw?

3000W klingt nach den unrealistischen Angaben für Kompaktanlagen in den 1980ern. 3 kW Dauerleistung, da könnte man ja keinen Toaster mehr am selben Stromkreis betreiben ohne dass die Sicherung fliegt.

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jar.koz. 19.11.2015, 16:46
4. Bildstrecke Sonos

Verstehe ich das richtig, dass man, um die Sonos-Box zu nutzen, ein Smartphone benötigt? Was ist, wenn man keins hat? Gibt es für diesen Fall einen Workaround?

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Referendumm 19.11.2015, 17:40
5.

Zitat von jar.koz.
Verstehe ich das richtig, dass man, um die Sonos-Box zu nutzen, ein Smartphone benötigt? Was ist, wenn man keins hat? Gibt es für diesen Fall einen Workaround?
Nun, Sie brauchen halt etwas Elektronik, um die netzwerkfähigen Lautsprecher oder die Sonos-Connect ansteuern zu können. Die haben doch alle keine bzw. nur rudimentäre Tasten. Wie soll so etwas denn sonst funzen? Selbst viele moderne TVs haben kaum noch Tasten am Gerät - eine Fernbedienung ist dort also auch nötig.

Sie können den Sonos-Krempel mit einem Smartphone oder jedem anderen netzwerkfähigen Elektronikdingsbums ansteuern. Mittels "Wine" sogar mit einem Linux-Rechner - imho.

Für die Apfel-Sachen á la iPad, iPhon und Mac oder dem Android-Zeugs bietet Sonos ne kostenlose App an - dito für Windows-PC (leider nicht für die Nokia-Smartphones). Nur für Linux nichts, was eigentlich lustig ist, denn der Sonos-Krempel beruht auf Linux.

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francesco_meint 19.11.2015, 17:43
6. Lachnummer

Der Autor dieser Zeilen hat scheinbar noch nie richtig Musik gehört. Verzerrungsarme Wiedergabe mit hohem Schalldruck ist nur mit Hochwirkungsgradwandlern zu machen. Hornsteme sind da erste Wahl. Die lassen sich heutzutage, dank Digitalweichen, tonal perfekt einmessen. Das Handy als Quelle liefert im Normalfall eh nur komprimierte Musik. Da fängt bei mir der Zweifel am "Test" schon an.

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Referendumm 19.11.2015, 17:43
7.

Zitat von Fletsch
Ich habe eine neue B&O A9, die hervorragend klingt. Dennoch habe ich die Phantom neulich bei Harrods geheort und habe mich totgeaergert.....
Wow, was ist das denn: B&O A9? Ne Satelittenschüssel? Und das kauft einer?
Mannomann, B&O ist designmäßig ja echt aufm Hund gekommen - schade eigentlich.
Die B&O-Qualität rauschte ja schon vorher den Bach runter.

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observerlbg 19.11.2015, 17:56
8. Um Krach zu machen...

...besorg ich mir lieber den Teufel Rockster. 115dB garantiert, Mikrofon- und Gitarrenanschluss und zwei Blutooth-Eingänge und das alles auch im unabhängigen Batteriebetrieb für deutlich weniger als 1690,-Euro. DAMIT macht man sein privates Wacken ;-)

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Referendumm 19.11.2015, 18:05
9.

Zitat von francesco_meint
Der Autor dieser Zeilen hat scheinbar noch nie richtig Musik gehört. Verzerrungsarme Wiedergabe mit hohem Schalldruck ist nur mit Hochwirkungsgradwandlern zu machen. Hornsteme sind da erste Wahl. Die lassen sich heutzutage, dank Digitalweichen, tonal perfekt einmessen. Das Handy als Quelle liefert im Normalfall eh nur komprimierte Musik. Da fängt bei mir der Zweifel am "Test" schon an.
Gemach, Gemach, das ist doch hier keine Stereobläh oder andere Pseudo-Fachzeitschriften. Da reicht es, wenns dudelt.
Seien Sie mal nicht so streng.

Und überhaupt, die Ansichten was eine verzerrungsarme Wiedergabe ist, was HiFi ist, gehen noch heute weit auseinander.

Zum Thema: Devialet ist ja nun mal ne Franzosenfirma, da muss man erst mal nen Riesen aufm Tisch legen, bevor man überhaupt bedient wird. Die angegebenen Preise sind doch jenseits von gut und böse!

Aber der Knaller ist ja wohl diese BeoPlay A9 Bang&Olufsen, worauf ein Forist weiter oben hinwies. Sieht potthässlich aus, gibts sogar mit ner imitierten Kuhhaut als LS-Bespannung und die Dänen wollen dafür sage und schreibe 1900 Eier haben. Das ist schon absolut dreist - vor allem in Anbetracht der miesen Qualität von B&O. Hatte auch mal ein Teil von denen - so schnell wie was von B&O ging bei mir noch nie was kaputt. Und als ich es reparieren lassen wollte, sagte mir der B&O-Händler wortwörtlich / frech: Lohnt nicht, schmeiss es weg.

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