Forum: Netzwelt
Die Methode von der Leyen: Inszenieren, emotionalisieren, die Realität ausblenden
Tim Brakemeier/ DPA

Neue Chefin der EU-Kommission soll Ursula von der Leyen werden, oder wie viele im Netz sagen: Zensursula. Diesen Spitznamen verdankt sie der Netzsperren-Debatte, die sie einst vorantrieb - mit einem verstörenden Politikstil.

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blackfear 03.07.2019, 13:35
10. Kindergaertnerin fuer den Kindergarten

Nachdem sie sich als profesionelle Kindergaertnerin in der BW den Unwollen der Truppe zugezogen hat soll sie nun in den Kindergarten der EU abwandern. Die Truppe sagt DANKE! Wieso nicht schon vor 5 Jahren??

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aliof 03.07.2019, 13:36
11. Gute Zusammenschau

Gute Zusammenschau
.. und auf den Punkt beschrieben, wie der inter-Europäische Machtapparat funktioniert. Und in dem sich die noch-Ministerin wie ein Fisch im Wasser zu bewegen gelernt hat.

Vd Leyen hat also offenbar das Vertrauen Aller Regierungschefs aller EU-Nationen gefunden,
.. sicher auch WEIL sie so arbeitet , arbeiten läßt, und argumentiert wie recht anschaulich dargestellt.

Fazit: mir ist das, was vd Leyen für in der Realität real machbar hält, allemal vertrauenswürdiger als das , was ein Kolumnist mit einer Spezialbegabung dafür hält.

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FurzHimmel 03.07.2019, 13:42
12. Perfekt, dieses Artikel-Timing

Habe mich selbst als dummes Wahlvolk ertappt - hatte schon gar nicht mehr an meine Wut vor 11 Jahren gedacht: Da ist endlich Gras über die Sache gewachsen und nun kommt dieses Kamel namens Sascha Lobo vom Spiegel daher und frissts wieder weg. Gut gemacht .-)

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shaboo 03.07.2019, 13:46
13. Man braucht sich ja nur einmal ...

... die bisherigen (beruflichen) Stationen Frau von der Leyens in aller Ruhe anzuschauen und sich dann die Frage zu stellen, was sie dort konkret geleistet hat, was sie dort an Bleibendem von Wert geschaffen hat, und wie sie dabei aufgetreten ist. Für mich zeichnet das das Bild einer Frau, der vor allem die eigene Karriere und das eigene Vorankommen wichtig ist, was gerade für einen bzw. DEN Spitzenposten in Europa, der ja nun durchaus auch eine gewisse Symbol- und Strahlkraft besitzen sollte, die absolut schlechtestmöglichen Voraussetzungen sind. Dass damit vor allem auch einfach eine skandal- und affärengebeutelte Belastung für das GroKo-Kabinett nach Europa wegentsorgt werden soll, macht das Ganze kein Stück besser.

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erich61 03.07.2019, 13:46
14. Dankeschön

An dieser Stelle ein Lob an Herrn Lobo für eine fundierte Kritik an UvdL. Aber nur eine. Da geht doch noch mehr oder? Im ersten Wahlkreis von Papa gepimpt ...

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Pfaffenwinkel 03.07.2019, 13:48
15. Der Autor

hat recht mit seiner Einschätzung der Ministerin. Diese Frau scheint von Ehrgeiz zerfressen zu sein, alles was sie macht, ist der reine Ego-Tripp. Vielleicht ist sie in Brüssel besser aufgehoben, da gibt es ja viele Selbstdarsteller.

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wizzard74 03.07.2019, 13:48
16.

Zitat von Olaf
Das ist doch heute ganz normaler Politikstil. Greta und Friday-for-Futuremachen auch nichts anderes, ganz zu schweigen der Umgang mit der Affäre um Frau Rakete.
Ja, Moment. Wenn das die Richtigen tun, ist das natürlich etwas anderes. Wo kämen wir denn bei einem rationalen Diskurs hin? Das kann nun wirklich niemand wollen.

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Schartin Mulz 03.07.2019, 13:51
17. Auch wenn

da viel Wahres drin steht, die Inszenierung und Emotionalisierung der Politik ist ja nun leider kein Einzelfall. Sondern Standard.
Und leider oft erfolgreich.
Da müssen wir uns als Wähler auch fragen, worauf wir eigentlich reagieren.

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SonstNichts 03.07.2019, 13:51
18. Dito

Herr Lobo ich mag Sie überhaupt nicht. Aber diesmal haben Sie nur recht. vdL ist der Prototyp einer politischen Hilfsschrauberin, die sich nicht mal ansatzweise mit den Inhalten der ihr zugeschanzten Posten befasst, was sich schon daraus ergibt, dass niemand auf der Welt erst Familienministerin, als nächste Bundesministerin für Arbeit und Soziales dann Verteidigungsministerin und letztlich Vorstand der EU werden kann oder sein sollte. Oder werden wir doch von Göttern regiert und ist vdl eine davon?

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pracz 03.07.2019, 13:56
19. Hr. Lobo ist sehr weit links

Ich muss zugeben, die Kolumnen von Hr. Lobo sind für mich sehr weit links. Auch in diesem Fall, z.B. wo Hr. Lobo meint, Europa lasse Flüchtlinge ertrinken. Die Behauptung so alleine stimmt nicht. Es ist nicht Europa, die diese Leute ertrinken lässt, es sind sehr viele komplexe Umstände, die dazu führen, dass Flüchtlinge ertrinken. Man muss schon im gleichen Atemzug sagen, dass sämtliche, meistens von links kommende Experimente die Migrationsproblematik vor Ort zu lösen, gescheitert sind. Ich höre seit dem ich erwachsen bin (das sind genau 40 Jahre), dass man die Probleme vor Ort lösen muss. Gelöst wurde aber nichts, und man bekommt die Vermutung, dass das mittelfristig auch so bleiben wird, und dass die Ursachen so komplex sind, dass man sie wahrscheinlich nie lösen können wird, weder mit erlaubter Migration noch ohne.
Was die Freiheit im Netz betrifft, bin ich mir auch nicht so sicher. Die Menschheit hat das erste mal die Gelegenheit Informationen praktisch unbegrenzt und fast kostenlos verbreiten zu können und das verursacht oder verstärkt viele Probleme. In der IT Branche hört man öfters den Spruch, dass ein gutes EDV-System aus einer schlechten Unternehmen ein unerträglich schlechtes Unternehmen macht. So ähnlich ist das mit dem Internet. Aus einer schlechten Welt macht es eventuell eine unerträglich schlechte Welt mit Populismus, Diktaturen und Krieg. Und gegen solche Tendenzen kennt die Menschheit nur ein Mittel: Regulierung. Mit Lobos Worten: Zensursula.

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