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Diesel-Gipfel: Deutschland, das gelobte Land des Dinglichen
DPA

Manchmal reicht die stückchenweise Verbesserung des Bestehenden nicht aus. Weil Deutschland das nicht verstehen will, gibt es jetzt einen Diesel-Gipfel. Zukunftsweisend wäre eine andere Veranstaltung.

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ppalmat 02.08.2017, 16:43
30. Wie arm ist diese Antwort denn!

Zitat von Dudenquatscher
wie arm ist diese Beitrag denn.
Also besser erst gar nicht anfangen, oder wie soll man das verstehen? Es gibt Millionen von Zweitwagen, mit einem bereits zu 100% tauglichen Fahrprofil für E-Autos und auch möglicher eigener Lademöglichkeit.
Lass doch erst diese Leute als Early Adopter die E-Mobilität in Fahrt bringen, anstelle diese als noch nicht praxisgerecht zu brandmarken.
Hallo, wir schaffen es nicht ansatzweise, das läppische Ziel von 1 Mio. E-Autos bis 2020 zu erreichen, dies maßgeblich durch aktive Verhinderungspolitik, das ist ein Armutszeugnis und so kommt man technologisch zwangsläufig ins Hintertreffen. Es wird die nächsten 10 Jahre kein Mensch gezwungen sein, anstelle eines Verbrenners ein E-Auto kaufen zu müssen, also was soll dieses Gejammer?

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DerBlicker 02.08.2017, 16:45
31. an der Realität vorbei

Wo ist denn das neue Mobilitätskonzept bei Tesla? Tesla verkauft teure Autos, nur mit E-Motor anstatt Verbrenner. Beim Thema Car Sharing engagiert sich Tesla null, das machen vor allem deutsche Autobauer. was die Bedienoberflächen angeht, sind die deutschen Autos top, gerade weil sie nicht (nur) auf den Touchscreen setzen, denn dieser ist während der Fahrt nur schwer bedienbar. Zudem hat Herr Lobo offenbar nicht erkannt, dass zu einem guten Auto vor allem ein gutes Fahrwerk mit Komfort und Sport gehört, eine gute Geräuschdämmung und eine Topverarbeitung, all das findet man nur bei deutschen Autos und sicher nicht bei Tesla.

Man merkt, Herr Lobo sieht die Welt nur durch die IT Brille.

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baronin 02.08.2017, 16:48
32. Think small

Das perfekte Elektroauto ist klein, leicht, spartanisch und es fährt langsam, damit es nicht schweren Aufprallschutz mit sich herumschleppt. Sowas gibts ja schon. Mit diesen popeligen Seifenkisten ist man nur chancenlos bei einem Crash mit einem Verbrenner. Und keiner will in so was gesehen werden und keiner will im Winter frieren. Also wird das E-Auto stark, schwer, reichweitenschwach und steckt voller giftiger Wegwerf-Akku-Technologie. Bitte mal "Lithium" googeln.

Tesla?
Ein schwerer Rückschritt, kein smarter Paradigmenwechsel.

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Skifahrer 02.08.2017, 16:48
33. Verdrängen von Fakten...

...das können die selbsternannten Umweltschützer und Weltverbesserer mindestens genauso gut wie die Automobil-Industrie.
Noch immer ist eine sichere Energieversorgung ohne Grundlast-Kraftwerke auf Kohle-, Öl-, oder Gasbasis nicht denkbar; es sei denn, wir schaffen es z. B. 10.000 neue Pumpspeicherkraftwerke zu bauen.
Noch immer liegt die garantierte Stromversorgung im Worstcase-Fall (d. h. wenig Wind, keine Sonne) durch alternative Energieerzeugung, selbst bei der besten europaweiten Vernetzung aller bestehenden Wind- und Photovoltaik-Anlagen, noch weit unter 5%; was im Umkehrschluss bedeutet, dass für die fehlenden 95% konventionelle Kraftwerke vorgehalten werden müssen, die dann meistens in ineffizienten Bereichen betrieben werden müssen, um die hoch subventionierte Stromabnahme der sogenannten Erneuerbaren zu gewährleisten.
Noch immer wird bei der Herstellung der Akkus für ein so gelobtes Tesla-E-Fahrzeug soviel CO2 erzeugt, wie ein deutscher Diesel-Kleinwagen in seiner Lebenszeit ausstößt.
Noch immer lässt sich Strom nicht in digitalisierten Datenbündeln übertragen, sondern benötigt Leitungen mit Querschnitten, die dem Stromfluss entsprechen müssen.
Die Fiktion mit den Ladestationen an den Straßenlaternen ist somit völlig illusorisch. Mit dem bestehenden Leitungsnetz der Straßenbeleuchtung ließen sich wahrscheinlich noch nicht mal die bereits heute vorhandenen E-Bikes einer Straße gleichzeitig aufladen.
Es ist nicht zu bestreiten, dass es Versäumnisse der Automobilindustrie gibt, aber die Lösungen solcher Tagträumer wie Herrn Lobo sind absolut unrealistisch und haben mit Fakten und Naturgesetzen nichts zu tun, sondern entspringen dem Wunschdenken grüner Ideologen.

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dirk1962 02.08.2017, 16:48
34. Deutschland spielt Kreisklasse

Wodurch ließen sich denn bisher die hohen Preise der Deutschen Autos im Internationalen Vergleich rechtfertigen? Die Kunden in aller Welt haben sich darauf verlassen erstklassige Technik Made in Germany zu bekommen und waren bereits dafür zu Zahlen. Ab Heute ist das anders. Ab Heute ist klar, die Fahrverbote werden kommen und damit werden die Autos als Alteisen entlarft. Klar gäbe es eine Technische Lösung, aber die läßt der Deutsche Ingenieur lieber in der Schublade. Ach ja, dann war da noch der Rechtsstaat. Bis Heute, weil da sind wir zur Bananenrepublik degeneriert. Unsere Regierung deckt den Betrug und nimmt dafür auch Tote in Kauf. Ich bin gespannt, mit welchen Botschaften wohl noch für Made in Germany beworben werden soll. Unsere Wirtschaft steigt gerade in die Kreisklasse ab. Danke Frau Merkel.

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ray05 02.08.2017, 16:52
35.

Zitat von zylinderkopf
Wir möchten noch zwischenmenschliche Interaktion mit anpacken und riechen, etwas wo Ihnen und Ihresgleichen ja die Haare zu Berge bei stehen. Wir möchten noch hin und herfahren, mit dem Automobil ein individuelles Stück Freiheit genießen ohne Einschränkung von irgendwelchen dunklen grünen politischen Mächten und Spaßbremsen.
Schon klar. Komplett verständliche Ansage. Aber die Zeiten ändern sich. Und zwischenmenschlichen Austausch und lustige Landfahrten wird es auch dann noch geben, wenn kein Benzin- oder Dieselmotor mehr röhrt. :)

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linksrechtsmitte 02.08.2017, 16:52
36. So weit so gut ...

Es steckt viel wahres in der Kolumne, ich erspare mir ein Aufzählung. Es fehlen allerdings eine Menge ABER.
So ist es um die Verfügbarkeit und ebenso wenig um Nachhaltigkeit der Rohstoffe für effiziente Akku - Systeme nicht wirklich weit her. Eine Nachlade-Infrastruktur für ALLE wird wohl ebenso eine extreme Herausforderung, wie die Bereitstellung des Stromes an den Ladepunkten.
Dass in Europa und speziell in D die Digitalisierung mehr als nur spät dran ist, steht außer Frage, in der Autoindustrie ist das, so glaube ich, aber eher nicht so. Wenn alle Autos in China auf elektro umgestellt sind, gibt es keine Rohstoffe für Akkus mehr. Wenn ich mir die Assistenzsysteme in meinen VW ansehe, dann bin ich schon jetzt sehr zufrieden - auch mit den Bedienelementen. Natürlich wollen die Platzhirsche die "alte" Technologie auscashen, aber dass sie keine Antworten für die Zukunft suchen würden, das halte ich für ein Gerücht. Viel katastrophaler ist die Verkehrspolitik an anderer Stelle. Da werden Autobahnen gebaut, wo Schnellstraßen ausgereicht hätten, ICE - Trassen für Züge mit über 300 km/h in die Landschaft geklotzt, wo für einen Bruchteil eine Trasse für Züge mit etwas über 200 km/h hätte gebaut werden können, wo außerdem noch Güterzüge fahren könnten. Da könnten sehr viele Container per Bahn zu kleinem Preis durch unser Land fahren, wenn man das eingesparte Geld dafür aufgewendet hätte. Was die Digitalisierung angeht - da haben wir ganz andere Probleme, wenn die Inder für 400 € pro Monat ihre Dienste anbieten. Wer investiert denn da noch hier, auch wenn wir in D ab und an noch etwas besser sein sollten. Wir müssen in den Dingen einfach besser sein, denn da liegen unsere Stärken. Und wenn es dann noch gelingt, die Dinge mit sehr guter Software zu bestücken, dann sind wir auch weiter konkurrenzfähig.

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urbanism 02.08.2017, 16:54
37. Hinter jedem Automobilkonzern steckt auch ein Ölkonzern!

es mag alles stimmen was Sie angeführt haben. Aber der Kapitalismus funktioniert so nicht. Ausbeutung bestehender Ressourcen und Gewinnmaximierung dass ist das was bei den Konzernen und Anteilseigners im Vordergrund steht. Hinter jedem Automobilkonzern, steckt auch ein Ölkonzern und solange es Öl gibt auf dieser Welt wird es auch Verbrennungsmotoren geben. Oder meinen Sie wirklich dass irgendeiner sagt, schön wir machen jetzt alle auf Elektro machen, dann stauben wir mal unsere teuren Förderanlagen ein?! Nö warum? Nach dem der letzte Tropfen Erdöl gefördert wurde kann man immer noch auf Elektro oder sonstwas umstellen, also warum jetzt was wegschmeißen was noch eine Menge Geld bringt!!!

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ruhepuls 02.08.2017, 16:54
38. Passt zu Deutschland

Wir Deutschen sind ein Volk, das ständig über die Missstände der Welt klagt und darüber, dass die Politik nicht genug tut, aber gleichzeitig sofort gequält aufschreit, wenn dann wirklich etwas Revolutionäres vorgeschlagen wird. Ja, eine andere Welt wäre möglich, aber dann müsste sich die Mehrheit von uns aus ihrer Komfortzone bewegen - nicht nur ein paar Politiker (die dann keiner mehr wählen würde) oder ein paar Reiche.
Revolutionen sind unbeliebt, solange es einem gut geht. Selbst in der Wissenschaft ist das "klein-Klein", das Verbessern des Bestehenden viele beliebter als eine ganz neue Erkenntnis. Nicht nur in Deutschland, aber bei uns besonders. Vielleicht, weil es uns, bei aller Klagerei, doch so gut geht, dass wir etwas zu verlieren haben..?

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roborabbit 02.08.2017, 16:54
39. #dudenquatscher

Sie riechen es nicht,schmecken es nicht, aber wenn sie Autofahren atmen Sie den feinstaub ein, mit jedem Atemzug den sie hinterm Lenkrad sitzen, schlimmer als rauchen, weil die feinstaubpartikel noch kleiner sind als Tabakrauch, deshalb gelangen Sie viel einfacher in den Blutkreislauf. Viel Spaß im Rentenalter! Dann lieber mal ein paar Minuten warten...evtl. was lesen, ein Telefonat führen, sich mit andern warteten unterhalte, mal das Auto aufräumen,oder ne Kaffee trinken, das alles ziehe ich dem einatmen von Feinstaub vor....Wie sieht es bei ihnen aus?

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