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Digitale Aufrüstung: BND will soziale Netzwerke in Echtzeit ausforschen
ddp

Der Bundesnachrichtendienst will sofort wissen, was getwittert und gepostet wird: Um soziale Netzwerke in Echtzeit ausforschen zu können, rüstet der Geheimdienst laut "Süddeutscher Zeitung" digital auf - und investiert dafür 300 Millionen Euro.

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Havenpirat 30.05.2014, 21:31
1. soziale Netzwerke ausforschen?

praktisch, da kann man gleich sehen wo etwas passiert und die die keinen FB Acount haben sind sowieso verdächtig ;-)

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schattenplateau 30.05.2014, 21:36
2. Der BND gehört aufgelöst !

Er ist unkontrollierbar, verschlingt hunderte von Millionen €, und wofür das ganze ? Um Menschenrechte weltweit, innerhalb und außerhalb Deutschlands zu brechen, und hierzulande die Drecksarbeit für die NSA zu machen.
Rotstift ansetzen; freigewordene Mittel ausgewogen in Bildung investieren, zack, und wurd' endlich mal wieder in Deutschland eine politisch gute Entscheidung getroffen und umgesetzt !

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Jabagrafs 30.05.2014, 21:42
3.

Zitat von sysop
Der Bundesnachrichtendienst will sofort wissen, was getwittert und gepostet wird: Um soziale Netzwerke in Echtzeit ausforschen zu können, rüstet der Geheimdienst laut "Süddeutscher Zeitung" digital auf - und investiert dafür 300 Millionen Euro.
Wenn ich mir vorstelle, wieviele Anschläge dadurch pro Woche verhindert werden können, sind diese 300 Millionen Euro doch gut angelegt.

Wenn wir Glück haben, weichen die Terroristen auch nicht auf andere Kommunikationsmittel...

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Hilfskraft 30.05.2014, 21:43
4. Knackpunkt

hier liegt doch der Hase im Pfeffer.
Das Ganze geht vom BND aus.
NSA waren wohl bloß mit Know How behilflich.
Und, dann auch noch mit unseren Steuergeldern aufstocken ... !?!
Wie pervers muss es noch kommen, Frau Merkel?

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johram 30.05.2014, 21:43
5. Expertenwissen

Ich empfehle ein Videobeitrag von Herrn Dr. Peter Kruse vorm Deutschen Bundestag auf Youtube anzusehen. Der Grund für stärkere Überwachung besteht darin das System so zu erhalten, wie es ist. Den zur Zeit findet ein Umbruch statt und die Macht geht den Machthabern flöten.
Zusammengefasst Aussage Dr. Kruse " die Vernetzung macht die Verbraucher stark - nur wer nah am Geschehen dran ist, kann die Richtung der Bewegungen verstehen und ggf. Eingreifen. Die Zukunft gehört dem Einzelnen im riesigen Netzwerk und es findet eine Machverschiebung statt."
Ich freue mich auf die Zukunft, den das Horchen wird nichts bringen!

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linus23 30.05.2014, 21:43
6.

Zitat von sysop
Der Bundesnachrichtendienst will sofort wissen, was getwittert und gepostet wird: Um soziale Netzwerke in Echtzeit ausforschen zu können, rüstet der Geheimdienst laut "Süddeutscher Zeitung" digital auf - und investiert dafür 300 Millionen Euro.

ist der Ruf schon ruiniert, lebt's sich's gänzlich ungeniert ...

angesichts der Gleichgültigkeit der Mehrheit (die wählen ja munter weiter die Blockparteien CDU/SPD u.s.w.) passen durchaus noch ein paar Schippen drauf ...

Georg Orwell ist wohl mittlerweile Pipifax ...

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nibal 30.05.2014, 21:43
7. NSA anklagen? Nein bewundern!

Was kann man wohl in den sozialen Netzwerken finden? Terroristenselfies, Verbrecherfürsten und Drogenbarone? Nein mehr oder weniger anständige auf jeden Fall aber unschuldige Bürger die manchmal etwas zu viel von sich preis geben. Fragt sich was der BND da wohl will. Kein wunder klagt man nicht gegen die NSA. - dafür bewundert man sie von deutscher Behördenseite viel zu sehr. Wehe dir, armes Proletariat.

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ediart 30.05.2014, 21:46
8. Alles unter Krontolle

ein gutes Geschäft steckt dahinter, z.B. Nutzerprofile zu erstellen ist in einer digitalen Welt ein wichtiger Faktor der "Kommerzialisierung"einer Politikstrategie.

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buntesmeinung 30.05.2014, 21:53
9. Das Grausen nimmt kein Ende

Wer pfeift diese dreisten Idioten zurück?
Fein ist auch diese Argumentation: "Die Analyse von Metadaten sei ein weniger starker Eingriff in die Privatsphäre, weil man im Gegenzug auf das massenhafte Ausspähen von Inhalten zunächst verzichten könne."
Inzwischen ist doch weitgehend thematisiert worden, dass das Abschöpfen von Metadaten völlig ausreicht, um ein vollständiges Bild von den so Ausgespähten zu erstellen.
Inhalte sind da kaum noch von Bedeutung, zumal man auf das massenhafte Ausspähen von Inhalten ZUNÄCHST verzichten könne.
Und was heißt hier "im Gegenzug"?
Klingt ja so, als sei der Verzicht auf das Ausspähen von Inhalten ein Entgegenkommen oder ein Geschenk.
Und dass es bei diesem Fischzug nur um ausländische Inhalte gehen soll, ist ein Witz. Wer glaubt denn das noch?
Dieser Wahnsinn darf gar nicht erst begonnen werden!
Natürlich soll das von Steuergeldern finanziert werden.
D.h.: Wir dürfen unsere Kerker auch noch selbst bauen und finanzieren oder die Stricke, an denen wir aufgeknüpft werden.
Die Richtung darf nicht sein, dass der BND mit anderen Diensten gleichzieht. Nein, die anderen Dienste müssen in ihren Aktivitäten stärker kontrolliert, rechtsstaatlich verfolgt und zurückgedrängt werden.
Diese Aktivitäten gehören geächtet und nicht noch gefördert!
Sind denn eigentlich alle wahnsinnig geworden?

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