Forum: Netzwelt
Digitale Bücher: Welcher E-Reader passt zu mir?
SPIEGEL ONLINE

Der E-Reader-Markt boomt im Weihnachtsgeschäft, die Geräteauswahl ist üppig - genauso groß sind die Preis- und Leistungsunterschiede. Was taugen preiswerte Lesegeräte? Welche Funktionen fehlen dem Kindle? Wie gut ist die Konkurrenz? Der Überblick zeigt, welcher Reader zu wem am besten passt.

Seite 2 von 7
spon-facebook-10000191703 16.11.2012, 10:52
10. Praktisch

Zitat von gestandeneFrau
Solange e-books noch so teuer sind und nach dem Kauf noch nicht mal mein Eigentum, werde ich mir ein E-reader nicht kaufen. Meine Bücher kann ich verborgen, verkaufen, tauschen und sie sehen noch schön im Regal aus. MfG
Dafür sind die Geräte unglaublich praktisch.
Ich habe meinen Reader immer dabei und damit eine halbe Bibliothek. Es gibt auch unzählige gemeinfreie Klassiker kostenlos.
Was die Kaufentscheidung betrifft, so gibt es für mich nur zwei wesentliche Kriterien:
1. Es muss ein E-Ink Display sein, ob Touch, ob beleuchtet oder nicht, ist reine Geschmacksfrage. Ich habe mir eine einfache Leselampe zum Anklemmen gekauft.

2. Man muss sich vorher damit beschäftigen, wo man seine Bücher kaufen möchte.
Wer es einfach haben möchte, sollte zum Kindle greifen, muss sich aber im Klaren darüber sein, dass der Kindle mit dem Amazon-Konto verknüpft ist.
Wer flexibel sein möchte, Onleihen nutzen will, greift zu einem Epub Reader.
Aber man muss wissen, dass man dann Adobe Digital Editions auf seinem Rechner (PC oder Mac) installieren muss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muellerthomas 16.11.2012, 10:52
11.

Zitat von gestandeneFrau
Die Bücher, die Sie meinen, habe ich bereits im Regal, für alle anderen muß ich fast genausviel bezahlen wie in Papierform. Ich bin ja nicht grundsätzlich gegen das E-book, im Gegenteil, aber ich finde das Preis-Leistungs- Verhältnis einfach nicht stimmig.
Das ist ein Fehler deutscher Verlage. Englischsprachige Bücher sind oft deutlich günstiger als Ebook.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bluesnoop 16.11.2012, 11:00
12. SEHR unvollständige "Übersicht" !

Zitat von sysop
Der E-Reader-Markt boomt im Weihnachtsgeschäft, die Geräteauswahl ist üppig - genauso groß sind die Preis- und Leistungsunterschiede.
Leider wird bei der "üppigen Geräteauswahl" mal wieder der gute deutsche Mittelstand vollkommen ignoriert. Ich finde es ERBÄRMLICH, dass nur ausländische Geräte rezensiert werden!

In meinen Augen sind die E-Reader von PocketBook (Radebeul, Ostdeutschland!!, schaudert es da dem Autoren???) ganz hervorragende Geräte, welche ich selber nutze und auch schon oft verschenkt habe und dies auch dieses Jahr wieder tun werde!

Sie haben ein exzellentes Display (Pearl White, allerdings noch ohne Hintergrundbeleuchtung, dafür bietet aber jeder Trekking Laden auch super STIRNLAMPEN!)), WLAN und sind von den Formaten her extrem offen - können fast Alles öffnen, auch cbr und cbz Archive etc.

Besonders das PocketBook Touch (auch bekannt als PocketBook 622) ist ein phänomenal gutes Gerät, das in keiner ernsthaften Rezension fehlen sollte!

Sie machen ferner einen der wenigen auch _erhältlichen_ DIN A4 E-Reader, das ist für technische Dokumentation ganz hervorragend...und mit "Text to Speech" können die Dinger auch jedes E-Book recht gut vorlesen, das ist SEHR praktisch...solche Features hat KEIN ANDERES der hier gelisteten Geräte!

Vgl. auch: Pocket Book Home Page

PS E-Books kann man mit Hilfe der Calibre Software (kostenlos, Open Source) auch beliebig konvertieren auch z.B. in das Kindle Format hinein um Bücher aus anderen "Buchläden" dem Kindle verdaulich zu machen.

Zudem bedient Calibre effektiv ALLE E-Book Reader (auch die SONY Reader, die hier auch vollkommen fehlen).

Zudem verfügt die vom Hersteller mitgelieferte Software für ihre Reader oftmals über "interessante Sonderfunktionen", welche Deinen PC und Reader nach "anderen coypright relevanten Inhalten durchsuchen". Lest mal das Klinegedruckte!

Das ist datenschutzrechtlich sehr bedenklich. Es geht eigentlich auch niemanden was an welche Bücher jemand liest, das ist durchaus Privatsphäre. Ich meine hier auch nicht Pornographisches, aber ich denke mal im derzeitigen politischench Hetzklima sind auch Texte über den islam sehr verdächtig...

Wer seinen Reader mit der mitgelieferten Sofware betreibt geht diverse andere Risiken ein, es ist auch nciht eizusehen, das jeder Hersteller und jeder E-Book Laden seine eigene App auf meinen Rechner tun will! Calibre tut Alles und benimmt sich...

Siehe: calibre - E-book management

LG,
Snoopy
ein "patriotischer Konsument"

Beitrag melden Antworten / Zitieren
truereader 16.11.2012, 11:01
13. ich war

ich war lange Zeit auch gegen E-Reader. Ich dachte, mir fehtl das Haptische. Fehlt es nicht. Es ist nicht nur auf Reisen bequemer. Auf den Kindle Paperwhite bin ich gespannt, dann nervt auch die Lampe bei bisherigen Gerät nicht. Man kann aber leider nicht mehr mit den Büchern, die man gelesen oder gekauft hat ;-) angeben, da keiner das Regal sieht. Man kann dann den Reader hineinstellen und anstrahlen und alle Besucher sagen wow. Für alles, was ich mit Sicherheit nur einmal lese werde, ist der E-Reader super. Die Preisgestaltung sollte aber überholt werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Adam_Sapfel 16.11.2012, 11:07
14.

Zitat von sysop
Der E-Reader-Markt boomt im Weihnachtsgeschäft, die Geräteauswahl ist üppig - genauso groß sind die Preis- und Leistungsunterschiede. Was taugen preiswerte Lesegeräte? Welche Funktionen fehlen dem Kindle? Wie gut ist die Konkurrenz? Der Überblick zeigt, welcher Reader zu wem am besten passt.
Ich bin mit meinem iPad2 voll zufrieden, kann sowohl Bücher über die Kindle App kaufen und lesen als auch über die vorinstallierte IBooks App, überall Riesenauswahl, sehr gut lesbar mit individuellen Einstellmöglichkeiten, also wozu dann nochmal extra Geld ausgeben für einen speziellen E-Book reader....nur damit man dann unterwegs und im Urlaub wieder 2 Geräte mit rumschleppt ? Nö, brauch ich nicht, aber wer es haben will soll's sich kaufen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000191703 16.11.2012, 11:07
15. Autorisiert?

Zitat von papayu
Mein Sohn hat mir einen geschenkt. Nun sind versuche total fehlgeschlagen ein buch zu "kaufen!" Die Kaufsummen wurden zwar abgebucht und das wars. Habe jede Menge im Regal und Buecherschrank, alles in Deutsch, nur hier bekommen ich nur englische Buecher. Also fuer mich ist das rausgeschmissenes Geld. s ist ein Sony PRST1.
Ein sehr gutes Gerät..
Vor dem ersten Bücherkauf allerdings muss der Reader einmalig autorisiert werden, um kopiergeschützte Inhalte anzeigen zu können.
Es muss die Software "Adobe Digital Editions" auf dem PC installiert sein der Nutzer muss eine Adobe ID besitzen.
Der Download vom Online Buchladen ist lediglich ein Link. Mit ADE geöffnet wird erst das tatsächliche Buch auch heruntergeladen.
Anschließend lässt sich das Buch mit ADE an den Reader übertragen..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Friedrich der Streitbare 16.11.2012, 11:09
16. Auch mir unverständlich

Zitat von thomas daum
Keine Frage - die beleuchteten e-Ink Geräte bieten derzeit die beste Darstellung der Lesegeräte - aber das ist nur die eine Seite der Medaillie. Bis auf den Kindle können auch alle genannten Geräte unbestritten gut mit dem E-Book Standardformat epub umgehen. Spannend ist aber auch wie mit PDF .....
wobei ich der Meinung, das Display sei nicht so gut, heftig widersprechen möchte. Es fehlt allein die Beleuchtung, die ich nicht vermisse, da ich den Reader wie ein Buch gebrauche - das ist auch nicht beleuchtet. Und notfalls kann man mit einer Hülle + integrierter Lampe nachrüsten.

Zudem gibt es den Reader für 99,- € im Angebot mit 3 vorinstallierten Büchern und 3 Büchern zur Auswahl. Preislich fällt da die technisch gleichwertige Konkurrenz klar ab.

Lieber hätte ich so ein Gerät ja als 8-10 " Reader, aber das gibt es leider von Sony nicht, Kindle kommt wegen der Amazon-Fixierung nicht in Frage, vom Rest hatte ich mal 2 ausprobiert mit wenig befriedigendem Ergebnis und meine große Hoffnung, der Ectaco Color-Reader, kam ebenso wie seine S/W-Vettern wegen schlechter Nutzerkritiken nicht in Frage.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
westerwäller 16.11.2012, 11:10
17. Die meisten Gadgets ...

... die angeboten werden, sind so unnötig we ein Kropf:
WLan: Die schnelle Verbindung zwischen Heimcomputer und Reader über USB ist dem Gefrickel über WLan allemal vorzuziehen...
eBooks über Mobilfunk kaufen: Da muss wohl die Not sehr groß sein oder man muss ein 24/7-Road-Warrior sein ...
Touchscreen: Ja geht's noch? Seid froh, wenn der Reader Tasten zum Umblättern hat und man nicht alle Minuten die Drecktatschen mit dem Mikrovliestuch abwischen muss...
Beleuchtung: Für Notfälle ja, ansonsten macht die natürlich den Vorteil des Readers - extrem lange Laufzeit - vollkommen zunichte...
Notizfunktion: Haben einige, aber wer will schon Randnotizen im neuen Grisham nachschlagen?
Auflösung: Mehr als 800x600 ist OK, aber nicht zwingend notwendig

Dafür ein Muss:
SD-Slot, um in Unmengen Bücher mit sich herumschleppen zu können
ePub-Format
Keine Fesselung an einen Verlag bzw. Onlinehändler
Googeln und ein paar Tests lesen, dann sind sie ab 60€ dabei ..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
henryb_de 16.11.2012, 11:13
18. Volle Zustimmung ...

ausser mit dem Kopierschutz. Wenn man auf dem PC/Notebook eine Sammlung anlegt nutzt man einfach Callibre mit entsprechendem PlugIn und alles landet ohne DRM in der Sammlung ... ins Netz stellen darf man das Ganze natürlich trotzdem nicht aber einem Familienmitglied oder Freund borgen geht schon.

Toll sind auch Zeitungen und Zeitschriften ... z.B. Die Zeit oder die Süddeutsche. Die kann man mit den Dingern sogar in der vollbesetzten Bahn mit einer Hand noch prima lesen und auf "ewig" aufheben und dabeihaben.

Bin begeistert von den E-Readern und habe einen Sony T1. Der ist leicht und handlich. Einen direkten Vergleich hatte ich mit dem Kindle Touch ... dieser wirkt dagegen schon recht schwer. Dadurch und durch seine etwas größerer Breite fällt mir (recht große Hände) das Halten deutlich schwerer als beim Sony.

Viele Grüße


Zitat von Jürgen Hubert
...sieht zwar auch schön aus. Aber seitdem ich beim letzten Umzug ca. 550 kg an Büchern transportieren musste, kaufe ich neue Bücher doch lieber in digitaler Form. Das mit dem Kopierschutz ist zwar ein Problem, aber es gibt glücklicherweise auch Verlage, die ihre Bücher ohne anbieten. Und die Klassiker der Weltliteratur gibt es umsonst!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Friedrich Hattendorf 16.11.2012, 11:13
19. Thema Verfehlt - oder doch Schleichwerbung ???

Zitat von sysop
Der E-Reader-Markt boomt im Weihnachtsgeschäft, die Geräteauswahl ist üppig - genauso groß sind die Preis- und Leistungsunterschiede. Was taugen preiswerte Lesegeräte? Welche Funktionen fehlen dem Kindle? Wie gut ist die Konkurrenz? Der Überblick zeigt, welcher Reader zu wem am besten passt.
Auf der Seite
eBook Reader Test: Modelle von kleinen & unbekannten Herstellern
werden gleich Tests zu zehn Modellen angeboten.
Dort hätte Herr Lischka noch weitere 4 Hersteller (Sony, PocketBook, iRiver, Acer) finden können.
Und auf eReader und e-Book Reader - Übersicht der e-Buchlesegeräte nach Hersteller gibt es gleich Links zu 30 Modellen.

Schade: Der Spiegel war mal für seine Recherche-Qualitäten berühmt, heute habe ich - auch im gedruckten Spiegel- immer mehr das Gefühl, dass Anzeigenkunden rein regieren.

(Spiegelleser seit 1968)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 7