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Digitale Köder: Wie Chatbots Freiern eine Falle stellen
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In den USA setzen Ermittler Chatbots als Köder ein: Männer glauben, mit Prostituierten Nachrichten auszutauschen - doch stattdessen antworten automatisierte Systeme, im Dienst der Polizei.

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ford_mustang 28.04.2019, 09:36
1. Tolle Sache!

Kann man sicherlich auf den Onlinehandel ausweiten. "Das von Ihnen ausgewählte Kleidungsstück wurde durch Kinderarbeit hergestellt." oder "Mit Ihrem Kauf unterstützen Sie den prekären Arbeitsplatz eines Mitarbeiters, der keinen angemessenen Lohn erhält."

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w.diverso 28.04.2019, 09:46
2. Na, hoffentlich,

wählt nicht mal der Präsident so eine Nummer. Bei seinen Anwälten wäre das aber sicher kein großes Problem. Etwas Geld dem Bot angeboten, dass der seinen Speicher löscht und fertig.

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sven2016 28.04.2019, 10:03
3. Das wäre auch für den Dialog mit

politischen Parteien spannend.

Nach der Diskussion sagt der Bot: „Ätsch, wieder reingefallen, du Depp.“

Wenn Prostitution in Amerika illegal ist, sollte das Anheizen von potenziellen Kunden auch strafbar sein oder nicht? - Ab nach Guantanamo.

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noalk 28.04.2019, 11:38
4. Komischer Satz

"In den USA ist Prostitution bis auf einige wenige Ausnahmen im Bundesstaat Nevada illegal.". Ja wo denn nun? In den USA oder in Nevada? Ich denke, mit zwei Kommas wird der Satz unmissverständlich: "In den USA ist Prostitution, bis auf einige wenige Ausnahmen im Bundesstaat Nevada, illegal.

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vitalik 28.04.2019, 21:14
5.

Zitat von ford_mustang
Kann man sicherlich auf den Onlinehandel ausweiten. "Das von Ihnen ausgewählte Kleidungsstück wurde durch Kinderarbeit hergestellt." oder "Mit Ihrem Kauf unterstützen Sie den prekären Arbeitsplatz eines Mitarbeiters, der keinen angemessenen Lohn erhält."
Genau, dann gar nicht bestellen, sodass der Mitarbeiter gar kein Lohn hat. Viel besser.

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brooklyner 28.04.2019, 21:55
6.

Zitat von sven2016
politischen Parteien spannend. Nach der Diskussion sagt der Bot: „Ätsch, wieder reingefallen, du Depp.“ Wenn Prostitution in Amerika illegal ist, sollte das Anheizen von potenziellen Kunden auch strafbar sein oder nicht? - Ab nach Guantanamo.
Nein, in den USA ist es erlaubt, bzw. usus, Menschen erst in Versuchung zu führen und sie dann, wenn sie anbeissen, zu verurteilen. Das war mir das erste Mal 1997 aufgefallen, als im Washington Square Park in Manhattan undercover Cops Grass anboten und Passanten zum Kauf animierten. Wer dann darauf einging, wurde vor den Night Court gezerrt, wo ich an dem Abend im Publikum sass. Einer der Angeklagten war ein NYU Professor. ich war sprachlos. Das Prinzip von Schuld und Sühne ist in den USA ein komplett anderes, als in zivilisierten Staaten.

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meresi 28.04.2019, 23:11
7. Agent provocateur

Zitat von brooklyner
Nein, in den USA ist es erlaubt, bzw. usus, Menschen erst in Versuchung zu führen und sie dann, wenn sie anbeissen, zu verurteilen. Das war mir das erste Mal 1997 aufgefallen, als im Washington Square Park in Manhattan undercover Cops Grass anboten und Passanten zum Kauf animierten. Wer dann darauf einging, wurde vor den Night Court gezerrt, wo ich an dem Abend im Publikum sass. Einer der Angeklagten war ein NYU Professor. ich war sprachlos. Das Prinzip von Schuld und Sühne ist in den USA ein komplett anderes, als in zivilisierten Staaten.
ist ein alter Hut. Zieht sich durch die Geschichte des human being seit Jahrhunderten. Die Franzosen haben dass dann noch verfeinert irgendwie. Gibt es auch in Europa zu Hauf. Also nichts ungewöhnliches. Man gehe stattdessen zu den Arzt oder Apotheker seines Vertrauens, oder so ähnlich. Ich kaufte nie von einem Fremden oder Bekannten, vom dem ich wußte das er umfällt sobald er eine Uniform sieht. Natürlich hast du irgendwo recht, denn die Amis machen ein Sport daraus. Ich machte mir mal einen Spaß daraus in good ol' austria, mit ein paar Schlapphüten. Wollte nichts von ihnen kaufen sondern bot im Gegenzug Stoff an. Die volle Verarsche, die waren richtig sauer, konnten bei mir aber nichts finden. Kostete ihnen sicher einige Wochen oder Monate nutzloser Arbeit und Energie. Irgendwann gaben sie auf.

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Horst Scharrn 29.04.2019, 01:44
8.

Die USA machen bei Prostitution den selben Fehler den sie schon bei Drogen gemacht haben.
Man kann Prostitution nicht bekämpfen, das ist das älteste Gewerbe der Welt mit dem ein Urtrieb befriedigt wird. Massive "Bekämpfung" führt genauso wie bei Drogen nur dazu, dass das ganze illegal und komplett unkontrolliert abläuft. Oder alternativ geht die Vergewaltigungsrate durch die Decke wenn es keine Prostitution mehr gäbe.
Der einzig sinnvolle Weg kann daher nur die Legalisierung sein, durch die man einen kontrollierbaren Rahmen schaffen kann, in dem Prostitution dann stattfinden kann und zwar so menschenwürdig wie möglich.

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yippieh 29.04.2019, 21:48
9. Angela würd das in D verbieten

Kann doch nicht sein, also für die CDU Schutzpatronin der Kriminellen, dass so etwas aka wirtschaftsfeindliches Teufelszeug Gerrrmanys Status als grössten Puff Europas diskreditiert.
Dann eher sowas wie eine Lebensmittelampel. Also freiwillig für die BMW kaufenden Zuhälter natürlich.
Agent provocateur wie in Australien, um im Darknet in Foren der ganzen Pädos zu kommen, find ich übrigens richtig. Wird ja jetzt langsam schon computeranimiert. Also die Einlassbeute.

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