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Digitale Selbstverteidigung: Android-Schädlinge erkennen und entfernen
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Auch wenn ständig vor Android-Schadsoftware gewarnt wird: Es gibt keinen Grund, das Handy übervorsichtig in den Sondermüll zu geben. Einfach nichts zu tun wäre allerdings auch die falsche Strategie.

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gersois 17.02.2018, 12:46
1. Android ist selbst ein Problem

Android ist selbst als Spyware gebaut worden, um den Benutzer auszuschnüffeln. Wenn Apps vom Benutzer "beendet" werden, bleiben sie dennoch im Hintergrund aktiv und halten auch noch Internetverbindungen. Eine eigene Firewall unter Nutzerkontrolle kann man nur installieren, wenn man das Smartphone oder Tablet rootet. Aber der normale Benutzer ist weitgehend entrechtet. Da macht es für Malware eben leicht.

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gertner27 17.02.2018, 17:11
2. Ergänzungen

Spectre und Meltdown sind haben nichts mit Android zutun, sondern sind Hardwarefehler, die es auch bei Apple-Geräten gibt. Das gut bei Android ist, das es dafür viele gute Virenschutzprogramme gibt, mit denen man Schädlinge aufspüren kann. Im Gegensatz dazu gibt es das bei Apple nicht, deshalb können sich auf Apple-Geräten alle möglichen Schädlinge und Spionageprogramme rumtummeln, ohne das man es merkt.
Bester Tipp: Sowenige Apps wie möglich installieren und auf kostenlose, werbefinanzierte Apps soweit es geht verzichten. Rooten ist ein Sicherheitsrisiko, deshlab sollten das nur Menschen machen, die damit umgehen können und sich auskennen. Bei Zahlungsgeschäften mit Handy besser ein Virenschutz kaufen.

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gertner27 17.02.2018, 17:19
3.

Zitat von gersois
Android ist selbst als Spyware gebaut worden, um den Benutzer auszuschnüffeln. Wenn Apps vom Benutzer "beendet" werden, bleiben sie dennoch im Hintergrund aktiv und halten auch noch Internetverbindungen. Eine eigene Firewall unter Nutzerkontrolle kann man nur installieren, wenn man das Smartphone oder Tablet rootet. Aber der normale Benutzer ist weitgehend entrechtet. Da macht es für Malware eben leicht.
Das ist falsch. Android ist größtenteils Open-Source, deshalb kann das System von jedem geprüft werden, wohingegen iOS von Apple closed-Source ist und deshlab niemand prüfen kann, wieweit es den Benutzer ausspioniert. Das der Benutzer bei Android eingeschränkten Zugang hat, macht das System sicherer, weil auch Schädlinge nicht so leicht sich dort einnisten können. Ist bei Apple genauso. Das ist der Zugang noch eingeschränkter. Informieren sie sich lieber, bevor sie falsche Sachen verbreiten

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gersois 17.02.2018, 18:05
4.

Zitat von gertner27
Das ist falsch. Android ist größtenteils Open-Source, deshalb kann das System von jedem geprüft werden, wohingegen iOS von Apple closed-Source ist und deshlab niemand prüfen kann, wieweit es den Benutzer ausspioniert. Das der Benutzer bei Android eingeschränkten Zugang hat, macht das System sicherer, weil auch Schädlinge nicht so leicht sich dort einnisten können. Ist bei Apple genauso. Das ist der Zugang noch eingeschränkter. Informieren sie sich lieber, bevor sie falsche Sachen verbreiten
Erst einmal habe ich nichts zu iOS geschrieben, zweitens nichts, was nicht korrekt ist. Und kommen Sie mir nicht mit dem Open-Source-Linux-Kernel unter Android.
Android ist so sicher, dass nicht einmal eine vollständige Sicherung ohne Root möglich ist. Ich bin der Herr meines Computers bzw. Tablets oder Smartphones und ich will bestimmen können, wann eine App stoppt, welche nach außen kommuniziert wohin meine Daten gesichert werden. Und dazu möchte ich nicht erst Tausende von Zeilen Java- oder Kotlin-Code lesen müssen!

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quark2@mailinator.com 17.02.2018, 20:59
5.

Zitat von gersois
Android ist selbst als Spyware gebaut worden, um den Benutzer auszuschnüffeln. Wenn Apps vom Benutzer "beendet" werden, bleiben sie dennoch im Hintergrund aktiv und halten auch noch Internetverbindungen. Eine eigene Firewall unter Nutzerkontrolle kann man nur installieren, wenn man das Smartphone oder Tablet rootet. Aber der normale Benutzer ist weitgehend entrechtet. Da macht es für Malware eben leicht.
Hinzu kommt die Nutzung von Softwareknöpfen statt echten mechanischen Schaltern. Es könnte so einfach sein, Kamera, GPS, WLAN und Telefon-Verbindung immer den Saft abzuschalten, wenn man sie nicht nutzen will, aber man kann ja nicht mal das ganze Telefon wirklich ausschalten, außer man nimmt den Akku raus, was auch immer seltener möglich ist und was das Smartphone auch nicht gut ab kann - ggf. vergißt es dann mal eben Datum und Uhrzeit. Absurde Einschränkungen, nur weil Softbuttons ja sooo cool sind. Werde auch nie verstehen, warum die Hersteller keine kleine Plastikblende über die Kameralinse machen. Da muß man nun PostIts nehmen :-( ... Insgesamt könnte man mit etwas Paranoia schon annehmen, daß die Smartphones absichtlich so gebaut und programmiert werden, daß die Nutzer das größte Risiko laufen, überwacht zu werden. Schon alleine, daß man Apps nicht mehr auf SD-Karten auslagern kann ... tsss

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quark2@mailinator.com 17.02.2018, 21:05
6.

Zitat von gertner27
Das ist falsch. Android ist größtenteils Open-Source, deshalb kann das System von jedem geprüft werden, wohingegen iOS von Apple closed-Source ist und deshlab niemand prüfen kann, wieweit es den Benutzer ausspioniert. Das der Benutzer bei Android eingeschränkten Zugang hat, macht das System sicherer, weil auch Schädlinge nicht so leicht sich dort einnisten können. Ist bei Apple genauso. Das ist der Zugang noch eingeschränkter. Informieren sie sich lieber, bevor sie falsche Sachen verbreiten
Naja ... was nützt denn ein "größtenteils" Open-Source ? Solange man nicht den ganzen Source hat, hat man gar nichts. Gerade das, was nicht offen ist, sind oft Gerätetreiber, welche mit höchsten Rechten unsichtbar im Hintergrund laufen und Dinge wie Kamera, GPS, Netzwerke, etc. verwalten, also darauf freien Zugang haben, ebenso wie auf den Speicher. Gerade daß das alles nicht offen ist, ist ein gigantisches Risiko für die Nutzer, denn damit kann man einfach alles machen. Da nützt es nichts, den Rest vom OS (oder sage ich gemeinerweise das andere OS ?) einsehen zu können. Über Apple müssen wir nicht reden. Aber ich sehe Google da im gleichen Boot, mit genau der gleichen Grundeinstellung. Und Europa tut absolut nichts, um diese Umarmung mal zu durchbrechen.

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zwischen_durch 17.02.2018, 22:54
7.

Zitat von gertner27
Das gut bei Android ist, das es dafür viele gute Virenschutzprogramme gibt, mit denen man Schädlinge aufspüren kann. Im Gegensatz dazu gibt es das bei Apple nicht, deshalb können sich auf Apple-Geräten alle möglichen Schädlinge und Spionageprogramme rumtummeln, ohne das man es merkt.
Das ist schlicht falsch!
Virenschutzprogramme können weder auf Android noch auf iOS etwas ausrichten. Das geht nicht, weil unter diesen Systemen alle Programme in einer geschlossenen Sandbox laufen. Die Programme auf diesen Systemen sehen also gar nicht, welche Programme sonst noch auf dem Gerät sind und können erst recht nicht sehen, was diese Programme machen.
Virenschutzprogramme sind das größte Schlangenöl der IT.

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chk_23 18.02.2018, 09:37
8.

Ausnahmslos alle im Artikel aufgelisteten Tipps treffen auch auf iOs, Tizen, Ubuntu und die anderen OS für "Smartphones" und Tabletts zu.
(Und auch auf PC-Betriebssystems)

Einziger Unterschied: Die Möglichkeit / nötigen Benutzereingriffe um Software zu installieren, die nicht vom OS-Hersteller einer Gesinnungsprüfung unterzogen wurde.

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HaraldKujat 18.02.2018, 12:40
9.

Interessant zu lesen was hier so an modifiziertem Halbwissen über Open Source und Sandboxes verbreitet wird. ;)
Einen kommerzieller Hack für das aktuelle iOS, der Zugriff auf Betriebssystemkomponenten gewährt, gibt es nicht. Wenn überhaupt nur mit physikalischem Zugriff auf die Hardware. Für Android gibts sowas als shareware überall im Netz. Da reicht es schon, eine maliziöse Website aufzurufen.
Was sagt das über die Sicherheit des OS aus?

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