Forum: Netzwelt
Digitalkiosk Blendle: Drei Stück "Neon" und ein bisschen von der "Zeit", bitte

Warum die ganze Zeitschrift kaufen, wenn nur ein Artikel interessiert? Blendle will den Journalismus-Vertrieb umkrempeln, mit einem Digitalkiosk nach dem iTunes-Prinzip. Ein erster Eindruck aus der Betaversion.

Seite 1 von 2
nurEinGast 20.08.2015, 16:55
1.

wird sich nicht durchsetzen, unnötig, darüber auch nur nachzudenken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
paulhund123 20.08.2015, 18:06
2. Na endlich!!!

Wurde ja auch mal Zeit, dass man selektiv Artikel lesen und einkaufen kann. Habe ich lange drauf gewartet. Auch SPON sollte einzelne Artikel aus dem Spiegel für ein paar Cent anbieten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
roughneckgermany 20.08.2015, 18:53
3.

@2: Oben im Text ist zu lesen, dass der Spiegel online vertreten ist.
Grundsätzlich ist so ein Angebot längst überfällig!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Rainer Helmbrecht 20.08.2015, 19:17
4.

Zitat von paulhund123
Wurde ja auch mal Zeit, dass man selektiv Artikel lesen und einkaufen kann. Habe ich lange drauf gewartet. Auch SPON sollte einzelne Artikel aus dem Spiegel für ein paar Cent anbieten.
Ich weiss weder wieviel Lebenserfahrung Sie haben. Aber bei dem System gibt es nur einen Gewinner, das ist der Verlag. Der kurzen Zeit in der der Leser etwas spart, folgt eine lange Zeit, in der der Verlag einen Vorteil hat.

Außerdem verführt das Verkaufen von Themen dazu, dass man sich nicht mehr Allumfassend informiert, so dass nur noch Schlagzeilen den Wert einer Zeitung bestimmen.

Überschriften à la Bild " tödlicher Unfall, alle Leben" bestimmen die Bildung in Deutschland. Gezielte Selbstkastration der Leser.

MfG. Rainer

Beitrag melden Antworten / Zitieren
boer640 20.08.2015, 21:31
5.

Die Idee an sich ist nicht schlecht. Die Frage ist, wohin sich das entwickelt. Werden die Überschriften immer reisserischer? Werden die Artikel günstiger, je älter sie werden? Vielleicht gibt's ja hier auch irgendwann ne Flatrate. Hauptsache nicht so teuer wie bei den Wissenschaftsverlagen!

Und gruselig: direkt unter dem Artikel steht bei mir grad: "Daniela Katzenberger ist Mutter geworden" Ob es Leute gibt, die dafür Geld bezahlen würden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andreasreiter 21.08.2015, 09:18
6. zu teuer

Erst wenn Artikel je nach Länge und Wichtigkeit zwischen 5 und 15 Cent kosten wird daraus ein breit funktionierendes Geschäftsmodell.
Wenn allerdings dann von einem Artikel 25.000 Abrufe getätigt werden ist dass auch bei 10 % Provision für den Verlag allermal interessant.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
territrades 21.08.2015, 09:23
7. Klingt gut

Klingt ja erstmal ganz gut. Hätten die Verlage auch schon vor 10 Jahren selbst bauen können, aber man jammert ja lieber über das böse Internet. Die Frage ist jetzt vor allem, wie groß das Angebot ist und ob man auch auf ältere Ausgaben zugreifen kann. Und wie viel würde ein gesamtes Heft im Vergleich zur Printversion kosten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
beton 21.08.2015, 09:37
8. Gebt uns endlich Zeitify!

Der Autor hat recht, das Konzept wirkt gestrig, und zwar sehr. Meines Erachtens geht es an den Kundenbedürfnissen vorbei, es würde mich sehr wundern, wenn das ein Erfolg wird. Was wir brauchen, ist Zeitify, eine Flatrate-Portal, wo man Zugriff hat auf sämtliche erschienene Artikel. Früher oder später wird dieser evolutionäre Schritt wahrscheinlich kommen. Bin einmal gespannt, ob dann das Format der Zeitung bzw. des Magazins überhaupt erhalten bleibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Uurah 21.08.2015, 10:25
9. Das wird nicht klappen

Man liest ein bestimmte Zeitung, weil man sich selbst in seiner vorgefassten Meinung bestätigen lassen möchte.
Gezielt Artikel von k l u g e n Menschen zu lesen, hiesse ja, seine eigene Meinung infrage zu stellen. Und das macht keiner.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2