Forum: Netzwelt
Drahtlos ins Internet: Was das W-Lan-Urteil für Sie bedeutet

Wer über W-Lan ins Internet geht, sollte aufpassen: Das Drahtlos-Netz muss mit einem Passwort geschützt werden, hat der Bundesgerichtshof entschieden - sonst haftet man für illegale Aktionen über den Zugang. Die Entscheidung hat Folgen für Privatanwender. SPIEGEL ONLINE beantwortet zentrale Fragen.

Seite 2 von 10
MaxGrabowski 12.05.2010, 16:24
10. Den scheiss Anwälten den Markt entziehen

Was machen dann, die Cafe- und Restaurantbetreiber, die Ihren Kunden den Service eines offenen WLANs anbieten wollen?

Anstelle das Pferd von hinten aufzuzäumen, hätten die Herren Richter lieber der dreckigen juristischen Wegelagerei schranken setzen sollen! Typisch deutsch eben ! Wird - hauptsache kompliziert für den Bürger - die falsche Seite reglementiert.

Aber es geht auch anders: Estland
http://www.heise.de/newsticker/foren...18522633/read/
Obwohl die Balten immer Gefahr laufen, ihre WLANs durch durchreisende russische Hacker kompromittieren und missbrauchen zu lassen, machen sie die Scheunentore weit auf!

Beitrag melden
whc80 12.05.2010, 16:27
11. eher Schutz statt Strafe

Zitat von dafire
Wenn ich das so lese dann bin ich mir gar nicht so sicher ob ich verschlüsseln möchte ;) Angenommen mir wird eine Urheberrechtsverletzung vorgeworfen... ist das WLAN verschlüsselt bin ich der böse und muss schadensersatz leisten. ist das WLAN nicht verschlüsselt kanns jeder gewesen sein und ich muss höchstens abmahnkosten bis 100 Euro zahlen ,) oder überseh ich da was ? :)
So oder so ähnlich habe ich das auch verstanden. Das Urteil sehe ich eher als Schutz vor gewissen Industriezweigen statt Strafe. Im konkreten Fall muss der W-Lan Inhaber jetzt nur läppische 100,00 EUR zahlen anstelle von mehreren tausend. Somit wird der Kampf der Musikindustrie gegen Raubkopien im Internet zwar schwieriger, aber die Einzelperson wird geschützt vor überhöhten Forderungen wegen einer Straftat, die ihm nicht zweifelsfrei zugeordnet werden kann. folglich wird es deutlich weniger Verfahren seitens der Musikindustire geben, da die sich die 100,00 EUR auch schenken können und eh mehr Anwaltskosten enstehen.

Der Beitrag mit den Jura-Studenten, die durch die Straßen fahren, ist völlig daneben, da der Grundsatz der Passwortsicherheit nur greift wenn eine Straftat vorliegt. So habe ich es verstanden.

Mein W-LAN ist übrigens über die MAC-Adressen der teilnehmenden Geräte begrenzt. Kann mir jemand sagen, ob das irgendwie unsicher ist?

Beitrag melden
es_geht_auch_anders 12.05.2010, 16:32
12. Die richtige SW hilft

Wenn man schon illegales plant sollte man sich zumindest gegen das ausspionieren der IP-Adresse schützen, und damit auch den freundlichen Hotspot-Betreiber.

Bei Jap, Tor oder Hotspotshield ist sicher für jeden etwas dabei.

Beitrag melden
kanone3 12.05.2010, 16:34
13. Wg

Was vor allem auch mal interessant wäre zu wissen: Wie sieht es bei legaler Teilung des Internetzugangs aus (z.B. Studenten-WG o.ä.)? Teilweise werden da ja auch so Art Verträge zwischen Anschlußinhaber und -mitnutzer empfohlen wegen der Mitstörerhaftung.

Beitrag melden
Realo 12.05.2010, 16:35
14. Diesmal kein Titel.

Ich habe mich durch 6 Stahlbetonwände gebohrt und Kabel verlegt.
Das war eine schei** Arbeit, aber 1998 als ich mein Haus verkabelte ging es nicht anders.

Heute bin ich froh KEIN W-Lan zu betreiben.

Beitrag melden
MaxGrabowski 12.05.2010, 16:36
15. MAC-Anmeldung am Router austricksen

Zitat von whc80
Mein W-LAN ist übrigens über die MAC-Adressen der teilnehmenden Geräte begrenzt. Kann mir jemand sagen, ob das irgendwie unsicher ist?
Je nachdem, wie schlau die Nachbarn, Kiddies, Angreifer sind:
http://www.sempervideo.de/?p=3633

Beitrag melden
Bonifatz 12.05.2010, 16:40
16. mac

Zitat von whc80
Mein W-LAN ist übrigens über die MAC-Adressen der teilnehmenden Geräte begrenzt. Kann mir jemand sagen, ob das irgendwie unsicher ist?
Unsicher ist das nur, wenn du gerade mit diesem PC im Internet bist. Mit der Freeware B******** 3 lässt sich dann deine MAC Adresse, die ja mit der MAC Adresse des Routers kommuniziert, auslesen und einfach übernehmen.
MAC Adressen begrenzen hilft gegen den Amateur, aber wenn man google bedienen kann ist das kein Problem.

Beitrag melden
timewalk 12.05.2010, 16:43
17. .

Zitat von whc80
So oder so ähnlich habe ich das auch verstanden. Das Urteil sehe ich eher als Schutz vor gewissen Industriezweigen statt Strafe.
Und sie meinen "Kriminelle" würden nun nicht Andere Möglichkeiten finden um Anonüm eine Straftat im Internet zu begehen?

Wie soll den ein Restaurant Betreiber jetzt den Traffic seiner Kunden überwachen?
Der ist froh, das es funktioniert!
Da brauch jetzt nur einer zum verfeindeten Nachbarn gehen, eine RAUBKOPIE saugen und schon ist der Betreiber der Gelackmeierte und wird wohl seinen Servive einstellen, inklusive saftige Zahlungen an die Contenverwerter und Andere Maden. Das führt evt dazu das es bald keine Öffentlichen Hotspots mehr gibt.

Beitrag melden
Bonifatz 12.05.2010, 16:48
18. s

Zitat von kanone3
Was vor allem auch mal interessant wäre zu wissen: Wie sieht es bei legaler Teilung des Internetzugangs aus (z.B. Studenten-WG o.ä.)? Teilweise werden da ja auch so Art Verträge zwischen Anschlußinhaber und -mitnutzer empfohlen wegen der Mitstörerhaftung.
In meinem ehemaligen Studentenwohnheim waren alle PC aller Bewohner per WLAN vernetzt, irgendein findiger Informatiker hat ein Programm geschrieben, mit dem man die freigegebenen 70000GB Daten prima durchsuchen konnte, konnte man alles prima mit Vollgas runterladen, also Linux Distributionen und Spiele-Demos und so...

Beitrag melden
eine_oma 12.05.2010, 16:48
19. MAC-Adresse

Zitat von whc80
Mein W-LAN ist übrigens über die MAC-Adressen der teilnehmenden Geräte begrenzt. Kann mir jemand sagen, ob das irgendwie unsicher ist?
Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Auf einem Podium sitzen 5 Leute, die jeweils ein Namensschild vor sich haben. Hben wir alle schon mal irgendwo gesehen, nicht wahr? Zwei Leute kommen nach der Pause nicht wieder an ihren Platz. Eine andere Person setzt sich an einen der freien Plätze, räumt aber das Namensschild nicht beiseite. Halten Sie es für denkbar, dass jemand die neu hinzugekommene Person für diejenige hält, die da vorher saß?

Im Netzwerk: Software, die für Eingeweihte leicht im Netz zu beschaffen ist, erlaubt das Auslesen der "Schilder". Da die Geräte in einem Netzwerk permanent miteinander kommunizieren, kann man diese Kommunikation natürlich auch abhören und herusbekommen, wer wie heißt. Nun nimmt man einem Beteiligten sein "Namensschild" weg und setzt es vor die eigene Nase. Ein Kinderspiel.

Beitrag melden
Seite 2 von 10
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!