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DSL-Drosselung: Videodienst Watchever kritisiert die Telekom

Die Ankündigung der Telekom, DSL-Leitungen künftig ab bestimmten Datenmengen zu drosseln, sorgt bei Online-Videoanbietern wie Watchever für Unmut. Wir erklären, welche Auswirkungen die Tarifänderungen für Anwender und Anbieter haben können.

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guteronkel 24.04.2013, 13:05
1.

Zitat von sysop
Die Ankündigung der Telekom, DSL-Leitungen künftig ab bestimmten Datenmengen zu drosseln, sorgt bei Online-Videoanbietern wie Watchever für Unmut. Wir erklären, welche Auswirkungen die Tarifänderungen für Anwender und Anbieter haben können.
Vielleicht hat es sich bei der Telekom bald ganz erledigt mit dem Internetgeschäft. Tatsache ist, dass in ländlichen Gegenden der Zugang zum Internet vielfach noch nicht gegeben ist - zumindes in einer vertretbaren Geschwindigkeit. Wenn jetzt Kapazitäten fehlen, dann liegt das doch an der Fehlentscheidung der Landesregierungen und der Telekom nicht genügend auf den Markt und dessen Nachfrage reagiert zu haben. Aber vielleicht kommt bald das Kabelfernsehen und mit ihm die Telefon- und Internetanschlussmöglichkeit. Dann werden viele Telekomkunden der Telekom Adieu sagen - zu Recht.

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der_bulldozer 24.04.2013, 13:10
2. Nanu?

Ist Herr Mehdorn jetzt bei der Telekom?

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spon-facebook-1407134689 24.04.2013, 13:12
3. Drosselung

Finde es eine Frechheit das direkt auf 384k runter zu drosseln, es sollte doch auch problemlos mit 1-2 mbit/s möglich sein. Allerdings könnte man so ja noch problemlos surfen...

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criticalsitizen 24.04.2013, 13:16
4. Es langt, das Internet ist längst von gestern, E-commerce und CO2-Emissionen daraus müssens nicht unbegrnzt sein

Internet? Das war mal, eine offene und gute Kommunikation in zwei Richtungen und ist nunmehr Geschichte.
Das Ecommecenet ist ein reines Einbahnstrassensystem, das passive und kritiklose Konsumenten schafft, Arbeitsplätze vernichtet und dem Klimaschutz engtgegen geht, weil in ihm 90% Datrenmüll in Form von Werbung, darin "multimediale" sinnlose Animationen, Grafiken und Bilder transportiert werden.

Schulen und Kindergärten statt "Breitband für alle" (e-Kosumförderung auf Gemeinschaftskosten ist sinnlos ausser zur Bereicherung von Entscheidungsträgern und multinationalen Ecommerce-Monopolkonzernen)

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cthullhu 24.04.2013, 13:30
5. Keine Vorbeugung der Netzauslastung - reine Geldgier

"Wer sich mit diesen Einschränkungen nicht abfinden will, kann gegen einen Aufpreis zusätzliches Datenvolumen hinzubuchen."

Dieser Auszug beweist doch eindeutig die Intention, die hinter dieser Regelung steckt.
Es geht bei weitem nicht darum, die Netzauslastung zu mildern und das Surfen somit für andere Benutzer "angenehmer" zu machen.
Es geht hauptsächlich um die Geldeinnahmen - ein weitaus geringerer Aufwand bei gleichbleibenden Kosten. Mehraufwand (wie zu Zeiten ohne Drosselung) muss der Kunde dann extra bezahlen.

Wie ein Auto, das einen Tank für X Liter bietet und wenn 80% des Sprits aufberaucht ist, kann das Auto nur noch mit 5km/h durch die Gegend tuckern.

Wie kann der Gesetzgeber eine solch unverschämte, arrogante und unfassbar abgezockte Firmenpolitik zulassen?
Ich verlange vom Staat, dass dieser entsprechend Eingreift und dieser gewollten Täuschung vorbeugt.

Und was die Neuverträge angeht: Jeder wird irgendwann mal "ganz zufällig" einen Neuvertrag eingehen. Durch Geschwindigkeitsupdates, oder "zufälligen" Wartungsarbeiten, die ein Neuaufsetzen des Vertrags voraussetzen.
Aber "alles bleibt ja beim alten".

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World_watcher 24.04.2013, 13:30
6. Tja,

da lobe ich mir meinen Kabel-Anschluß.............schneller, günstiger, störungsunanfälliger und der Betreiber weist MICH darauf hin, wenn´s billiger wird!

as always

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seduro34 24.04.2013, 13:42
7. Na bitte,

da haben wir es. Firmen können sich bei der Telekom einkaufen ("Managed Service"), damit deren Streamingvolumen aus dem "Guthaben" des Users herausgerechnet wird. Das Ende der Netzneutralität und wenn das Schule macht, dann ist es ganz schnell vorbei mit dem freien Internet. Aber wo bleibt der Protest der freien Bürger? Es gibt keinen. Stattdessen werden die sogenannten "Poweruser" in eine kriminelle Ecke gerückt und der "Geiz-ist-Geil-Konsument" denkt auch noch, für ihn wird es preiswerter. Es wird nicht preiswerter werden, nur schlechter, mit "Managed Service" Inhalten und wer sich in die verbotene Zone begibt, ist generalverdächtig.

Die liebe Telekom kassiert an allen Seiten kräftig ab und die Kontentindustrie freut es. Endlich haben sie die Konsumenten wieder da wo sie sie haben wollen: bezahlen und Klappe halten. Bloß kein Wettbewerb oder gar innovative Seiten.

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lezel 24.04.2013, 13:45
8.

Zitat von cthullhu
"Wer sich mit diesen Einschränkungen nicht abfinden will, kann gegen einen Aufpreis zusätzliches Datenvolumen hinzubuchen." - Dieser Auszug beweist doch eindeutig die Intention, die hinter dieser Regelung steckt.
Richtig, sie will Geld verdienen. Das ist sie den Aktionären schuldig.

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gucky2009 24.04.2013, 13:46
9.

Zitat von World_watcher
da lobe ich mir meinen Kabel-Anschluß.............schneller, günstiger, störungsunanfälliger und der Betreiber weist MICH darauf hin, wenn´s billiger wird!
Dann hattest du nicht meinen.
Langsamer, Teurer, Netzausfälle übers Wochenende.
Kein Peissenkungen wo man Informiert werden müsste.

Nach 1 Jahr hats mir gereicht und ich bin zurück zur Telekom

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