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DSL-Drosselung: Webdienste sollen sich von Telekom-Bremse freikaufen
AFP

Wen bremst die Telekom in Zukunft online aus? Derzeit sind nur Neukunden betroffen. Doch der Konzern stellt bis 2018 alle Verträge um, womöglich samt Bremsklausel. Streaming-Diensten bietet die Telekom schon jetzt an: Kauft einen Sendeplatz in unserem Internetfernsehen.

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Ed Roxter 02.05.2013, 12:33
30.

Zitat von sysop
Wen bremst die Telekom in Zukunft online aus? Derzeit sind nur Neukunden betroffen. Doch der Konzern stellt bis 2018 alle Verträge um, womöglich samt Bremsklausel. Streaming-Diensten bietet die Telekom schon jetzt an: Kauft einen Sendeplatz in unserem Internetfernsehen.
Na ganz einfach: Zum nächstmöglichen Termin bei der Telekom kündigen und zu einem der oftmals recht gut aufgestellten lokalen Provider gehen. Ich bin bei einem, der sicher nicht der günstigste ist, aber der gute Support und die Leistung, sowie explizite Aussage, dass eine derartige Drosselung wie bei der Telekom absolut nicht geplant sei, bestätigen mich in meiner Wahl.

Die Telekom hat in dieser Hinsicht kein Monopol, weil sie verpflichtet ist, die letzte Meile an andere Anbieter zu vermieten. Die Drosselung ist Sache dieses Anbieters, nicht der Telekom. Insofern kann man hier ganz einfach mit den Füßen abstimmen.

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derLordselbst 02.05.2013, 12:33
31. Panik!

..ist die richtige Reaktion, wenn der zentrale Medienkanal der Gegenwart und der Zukunft durch eine Drossel faktisch zensiert wird und nur noch bestimmte (marktbeherrschende) Anbieter es sich leisten können, medial aufzutreten. Gerade die perfide Taktik mit lächerlichen Begründungen (Backbone-Traffic) und vorgeschobenen Verwendungszwecken wie den garnicht ernsthaft geplanten Glasfaserausbau verlangen eine Reaktion jetzt und nicht, wenn alle anderen Anbieter die Gelddruckmaschine nachmachen. Wer will den wieder seine Partner und fast volljährigen Kinder kontrollieren, damit sie nicht in wenigen Stunden das Inklusiv-Volumen verbrauchen?

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unixv 02.05.2013, 12:33
32. Geiz und Gier macht dumm!

Erst wenn die Kunden in Scharen weg laufen, wird das Management merken das da was nicht stimmt, wie am Berliner BER oder der Hamburger Elb-Disharmonie. Handwerker als Aufstocker einstellen " 30%!" und sich wundern das die nicht so ganz motiviert sind, wenn wundert es?? Nach 10 Std. Maloche zur ARGE um auf zu stocken, das Motiviert natürlich, manche sprechen von Pfusch, andere von gerechter Leistungsbremse, da es kein anständiges Gehalt gibt. Gesucht wird aber natürlich an anderer Stelle, Management eben!

PS : richtig lustig wird es bei uns, wenn die Politik-Pappnasen unser Wasser Kommerzialisieren!
;-)

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Plasmabruzzler 02.05.2013, 12:33
33.

Zitat von jboo
Die Berichterstattung ist sehr einseitig. Es klingt zwar wie ein Schritt zurück, die Flatrate abzuschaffen, aber: - als sehr intensiver Internetnutzer komme ich trotz Streams selten an die 75 Gb Obergrenze heran
Jetzt mag es noch für viele reichen. Aber 2016 kann die Sache ganz anders aussehen. Angeblich sagte einst Bill Gates 1981 "640 kB ought to be enough for anybody." Kurze Zeit später hatten einige PCs schon 1MB RAM. Von heutigen Hauptspeichern in der Größenordnung von 4GB möchte ich erst gar nicht anfangen.

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ColynCF 02.05.2013, 12:34
34.

Zitat von Lapalma
Wenn alle Telefonanschlüsse der Telekom auf IP-Telefonie umgestellt werden, dann stellt sich doch eine Frage der Sicherheit bei Stromausfall. Bisher galt die Regel, dass die Telekom eine Stromversorgung (incl. Notstrom) für ein Analoggerät aber auch für eines der ISDN-Telefone bereitgestellt hat.Damit war bei einem Stromausfall sichergestellt, dass man in dieser Notlage weiterhin telefonieren konnte um Hilfe zu rufen. Bei IP-Telefonie benötigt man aber ein Gerät mit externer Stromversorgung. Meine Frage: Muss in Zukunft jeder Telefonbesitzer eine unterbrechungsfreie Stromversorgung betreiben oder aber für Notrufe gleich noch einen Mobilvertrag bei der Telekom abschliessen?
Fakt ist, dass heute jeder ein Mobilfunkvertrag hat (einige wenige Verweigerer ausgenommen). Damit ist ein Notruf auch möglich, sogar über alle Netze (wenn man mal mit dem eigenen Netz in einem Empfangsloch sitzt). Kosten sind damit eigentlich auch nicht verbunden, weil Notrufe auch ohnd SIM-Karte immer funktionieren. Es gibt also auch für Otto-Normal-Verweigerer keinen Grund kein Notruf-Mobiltelefon zuhause zu haben.

Dass natürlich auch die Mobilfunkmasten ausfallen können, ist eine andere Sache. Bei einem Kometeneinschlag oder Atomkrieg funktioniert eben gar nix mehr, aber dann nutzt einem ein Notruf auch nix mehr. ;-)

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der_durden 02.05.2013, 12:34
35.

Zitat von Deep Thought
Mit iTunes und ihrem geschlossenen System macht apple doch im Grunde genau diese amsche vor ! Und wird dafùr auch noch geliebt...
Es ist zwar hipp, immer - egal wie - Apple unterzubringen, nur passen tut es eben oft nicht.

Die Telekom ist ein Provider. Viel mehr nicht, die Telekom bietet die gesamte DSL-Infratruktur an und vermietet diese. Apple bietet mit seiner Hardware ein Ökosystem von Inhalten an. Hat aber nichts mit dem Netz zu tun. Somit ist der Vergleich absurd.

Und wenn Sie Apple erwähnen, sollten Sie so fair sein und erwähnen, dass Google und Amazon genau das gleiche machen. Nur empfinde ich das als weniger Problematisch, da es, wie schon gesagt, Anbieter von Inhalten sind und nicht von Infrastruktur.

Was die Telekom nun tut ist hingegen politisch brisant.

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12_Apostel 02.05.2013, 12:35
36. ...das interessiert 1% der Bevölkerung...

Zitat von sysop
Wen bremst die Telekom in Zukunft online aus? Derzeit sind nur Neukunden betroffen. Doch der Konzern stellt bis 2018 alle Verträge um, womöglich samt Bremsklausel. Streaming-Diensten bietet die Telekom schon jetzt an: Kauft einen Sendeplatz in unserem Internetfernsehen.
Die Telekom Manager haben gelernt.
Wissen ist Macht. Und Macht heißt in heutigen Zeiten Cash.

Ca. 5% der deutschen Bevölkerung regt sich kurz auf.
Mit falschen Argumenten streuen die wissenden Manager der T-Com
diesen 5 % Sand in die Augen.
Es bleibt ca. 1% der deutschen Bevölkerung, die dieses Thema und die negativen Auswirkungen verstehen und eventuell handeln.
Den Politikern werden durch gezielte Lobbyarbeit die gewünschten Argumente zum Abnicken gegeben.
Zumal die Mehrzahl der verantwortlichen Politiker das Thema Internet nicht versteht und auch so gut wie kein Thema mehr hinterfragt.
Desweiteren ist die Telekom noch immer im Staatsbesitz und so freuen sich alle Staatsdiener wenn dadurch mehr Einnahmen an den Staat abgeführt werden kann, mehr Mehrwertsteuer, mehr Gewinne, u.s.w...
Google, Apple und Co. werden natürlich zahlen.
Die haben ja mittlerweile das Geld dafür, nur die neuen kleinen nachwachsenden Firmen mit neuen Geschäftsmodellen können sich so etwas nicht finanzieren.
Und so gewinnen die die das Wissen und die Macht haben immer mehr..

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ColynCF 02.05.2013, 12:35
37.

Zitat von kölschejung72
In den Großstädten hat die Telekom wohl zuerst in Technologien investiert, die nicht ganz so leistungsfähig sind. Und muss erstmal das Geld einspielen, um dann wieder alle Straßen aufreißen zu lassen, um Glasfaser zu verlegen.
Mit der neuen Vectoring Technologie ist Glasfaser schon wieder aus der Mode.

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Zaunsfeld 02.05.2013, 12:36
38.

Zitat von jboo
Die Berichterstattung ist sehr einseitig. Es klingt zwar wie ein Schritt zurück, die Flatrate abzuschaffen, aber: - als sehr intensiver Internetnutzer komme ich trotz Streams selten an die 75 Gb Obergrenze heran
Sie wohnen anscheinend allein und haben keine Familie, oder?

Zitat von jboo
- Die Drosselung der kleinen Gruppe der extremen Downloader wird für die Masse mehr Stabilität und Geschwindigkeit bringen
Die Telekom hat doch gerade höchstselbst zugegeben, dass das nur ein vorgeschobenes Argument ist, sondern es darum geht, die Kunden dazu zu bewegen, nur noch die Telekom-Entertain-Dienste und ähnliche Telekomdienste zu nutzen.

Zitat von jboo
Nichtsdestotrotz hat die Sache auch Vorteile die leider nirgends erwähnt werden.
Vorteile, die so wenig existieren, dass nicht mal Sie es gschafft haben, ihr auch nur einen einzigen Vorteil zu nennen. Ihren Propaganda-Account, den Sie gerade angelegt haben, können Sie also gleich wieder abschalten.

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Plasmabruzzler 02.05.2013, 12:38
39.

Zitat von Lapalma
Bei IP-Telefonie benötigt man aber ein Gerät mit externer Stromversorgung.
Geht mit Power over Ethernet . Ob dies angeboten wird, kann ich aber nicht sagen..

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